Beim Computerriesen Apple soll es eine tiefgreifende Umstrukturierung des Kundenservices geben. Wie die Website "AppleInsider" berichtet, sollen durch Änderungen an den Garantie- und Service-Programmen Kosten gesenkt werden. Apple verspreche sich Einsparungen von bis zu einer Milliarde US-Dollar pro Jahr, hieß es. Die Veränderungen betreffen dem Bericht zufolge besonders den Umgang mit defekten iOS-Geräte. Diese sollen künftig nicht mehr ausgetauscht, sondern
Die Commerzbank startet nach Informationen des "Handelsblatts" (Montagausgabe) voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch (14. oder 15. Mai) ihre 2,5 Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung. Nach Angaben aus Finanzkreisen werde der Abschlag auf den aktuellen Aktienkurs des Instituts demnach in der Größenordnung von 35 Prozent liegen. Angesichts der Rekordjagd an den Börsen sei das Marktumfeld jetzt ideal für die Platzierung, hieß es weiter. Die Commerzban
Der BMW-Konzern wird bis Ende dieses Jahres rund drei Milliarden Euro in die Entwicklung der Elektromobilität gesteckt haben. Das ist das Ergebnis von Berechnungen der Schweizer Großbank Credit Suisse und des "Handelsblatt" (Montagausgabe). BMW will das Elektroauto "i3" im Herbst dieses Jahres in Großserie auf den Markt bringen. Produktionschef Harald Krüger hatte jüngst erklärt, die Entwicklung des Autos sei finanziert, man werde "mit jed
Die Verbraucher müssen sich auf steigende Schuhpreise einstellen. Das sagte Europas größter Schuhhändler, Heinrich Deichmann, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Verantwortlich seien vor allem die wachsenden Rohstoffpreise, aber auch die steigenden Lohnkosten in China, wo ein Großteil der Branche mittlerweile seine Ware produzieren lasse. "Die Volksrepublik verändert sich gerade drastisch", so Deichmann. "Insofern wird sich unsere ganze
Der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Dräger sieht sich selbst gegenüber Konkurrenten wie General Electric, Philips oder Siemens im Nachteil. "Es stimmt, wir haben in der Medizintechnik einen Nachholbedarf", sagte Vorstandschef Stefan Dräger der "Welt am Sonntag". Dräger müsse mehr für Forschung und Entwicklung tun. Im Bereich der Patientenmonitore wolle das Unternehmen bei Systemlösungen eine führende Position erreic
Offenbar hat sich die Deutsche Telekom noch nicht abschließend festgelegt, wie sie in drei Jahren mit Vielsurfern umgehen will. "Der Wettbewerb ist so hart, dass wir ohnehin nur das verkaufen können, was sich am Markt durchsetzen lässt", sagte Telekom-Chef René Obermann im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Bisher hieß es dazu, dass der Konzern nicht zurückrudern wolle. Zielsetzung bleibe es, Kunden zu halten und vor allem neue zu gewin
Deutschland kümmert sich kaum noch um Ausbau und Instandhaltung seiner Infrastruktur. Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens McKinsey für die "Welt am Sonntag" sind die Infrastruktur-Investitionen auf den niedrigsten Stand der letzten 20 Jahre gesunken. "Deutschland ist deutlich hinter andere Länder zurückgefallen", heißt es in der Studie. Für die Instandhaltung und den Ausbau von Straßen, Schienennetzen, Wasserwegen, Häfen und F
Wer es in Deutschland nach ganz oben schaffen will, braucht in der Regel entweder das richtige Studium oder die entsprechende soziale Herkunft. Das legt laut der "Welt am Sonntag" eine aktuelle Studie des renommierten Sozialforschers Michael Hartmann von der TU Darmstadt nahe. Der Soziologe hat die Rekrutierungswege der deutschen Elite untersucht. Besonders selektiv gehen demnach Firmen der Privatwirtschaft bei der Besetzung von Spitzenpositionen vor: Insgesamt 83 Prozent der Vorstands
Der Kölner Handelskonzern Rewe will in den nächsten Jahren verstärkt ins Online-Geschäft investieren. "In diesem Jahr werden das mindestens zehn Millionen Euro sein", sagte der Vorstandsvorsitzende Alain Caparros der "Rheinischen Post". Den Online-Trend habe die ganze Branche verschlafen, das gelte es jetzt wettzumachen. Im Zusammenhang mit den laufenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel übte der Rewe-Chef Kritik an der Gewerkschaft Verdi: "Um u
Das mutmaßliche Kartoffel-Kartell, gegen das Ermittlungen laufen, soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe) die Verbraucher und Bauern um mehr als 100 Millionen Euro geschädigt haben. Die "Bild-Zeitung" berichtet davon, dass sich die neun verdächtigen Unternehmen über zehn Jahre hinweg rund eine Milliarde Euro Verdienst zu Unrecht verschafft haben. Ein Branchen-Insider schätzt laut SZ, dass das Kartell seit der Gr&uum