FDP verteidigt Zweitstimmen-Kampagne

Die FDP verteidigt ihre Zweitstimmen-Kampagne für die Bundestagswahl gegen Kritik aus der Union. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Christian Lindner sprach sich im Interview der "Welt" ausdrücklich für Absprachen in Wahlkreisen zwischen FDP und Union aus. "Dort, wo es sinnvoll ist, empfiehlt sich eine Kooperation", sagte der nordrhein-westfälische Landeschef. Es gebe in manchen Wahlkreisen wie in Bonn kluge Absprachen zwischen FDP und CDU, "die hel

Bayerischer FDP-Abgeordneter fordert Rücktritt von Leutheusser-Schnarrenberger

Der bayerische FDP-Bundestagsabgeordnete Erwin Lotter hat den Rücktritt von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger als FDP-Landesvorsitzende gefordert. Der "Bild-Zeitung" (Dienstagsausgabe) sagte Lotter: "Die Wahlniederlage muss personelle Konsequenzen haben. Wer die bayerische FDP zurück in den Landtag führen will, kann das nicht von Berlin aus machen. Frau Leutheusser-Schnarrenberger sollte ihr Amt als FDP-Landesvorsitzende abgeben." Die FDP hatt

Nach Wahldebakel: JuLi-Chef Becker kritisiert Bayern-FDP

Der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker, hat nach dem Debakel bei der Landtagswahl den bayerischen Landesverband seiner Partei kritisiert. Natürlich hätten sich die Liberalen für Bayern etwas anderes gewünscht. "Das Ergebnis zeigt aber deutlich, dass gerade landespolitische Themen die Wahl entschieden haben und es der bayrischen FDP offensichtlich nicht gelungen ist, eigene inhaltliche Akzente gegenüber der CSU zu setzen", sagte Becker "Ha

Hessen-FDP mahnt Bouffier indirekt zu Zweitstimmen-Hilfe

Der Vorsitzende der hessischen FDP, Jörg-Uwe Hahn, setzt im Wahlendspurt auf zusätzliche Zweitstimmen von CDU-Anhängern: Indirekt äußerte Hahn dabei die Erwartung, dass sich der amtierende Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nicht gegen eine solche Hilfe stellt. "In Hessen droht keine absolute Mehrheit der CDU", sagte Hahn "Handelsblatt-Online". Eine Wiederauflage von Schwarz-Gelb in Hessen gehe daher nur mit einer starken FDP. "Ich geh

Kubicki: Bayern-FDP hat auf falsche Wahlkampfthemen gesetzt

Das FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Kubicki hat angesichts der Wahlniederlage der Liberalen in Bayern seinen Parteifreunden im Freistaat vorgehalten, auf die falschen Themen im Wahlkampf gesetzt zu haben. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Montagausgabe) sagte Kubicki, dass die Bayern-FDP "ein trauriges Ergebnis eingefahren" habe. Fast drei Viertel der Bürger hätten erklärt, die Landesprobleme seien ausschlaggebend. "Da müssen s

Nahles: Wahlergebnis in Bayern sehr unkomfortabel für Merkel

Laut SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ist das Ergebnis der Landtagswahl in Bayern für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sehr unkomfortabel. "Dieses Ergebnis dürfte einen starken Horst Seehofer präsentieren, Frau Merkel dürfte das nicht gefallen. Horst Seehofer hat gegen Frau Merkel in Bayern Wahlkampf gemacht, daher ist das ein sehr unkomfortables Ergebnis für Frau Merkel", sagte Nahles am Montag im Gespräch mit dem Fernsehsender Phoenix. Mit Bli

Oppermann rechnet nach Bayern-Wahl mit Zulauf bei der AfD

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, rechnet nach der Niederlage der FDP bei der Landtagswahl in Bayern mit einem verstärkten Zulauf für die eurokritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) von FDP-Sympathisanten. "Nach diesem FDP-Desaster ist es denkbar, dass rechte Wähler nicht mehr auf die FDP, sondern auf die AfD setzen. Die Gefahr, dass die AfD in den Bundestag einrückt, ist nach dem Wahltag in

Kubicki fordert inhaltliche Abgrenzung der Liberalen von Union

Das FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Kubicki hat die Liberalen davor gewarnt, sich zur Bundestagswahl auf eine Zweitstimmenkampagne zu verlassen und gleichzeitig eine inhaltliche Abgrenzung der Freidemokraten von der Union gefordert. "Taktische Spielereien reichen jetzt nicht", sagte der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionsvorsitzende nach der Niederlage seiner Partei bei der Bayern-Wahl im Interview mit der "Welt". Es sei nichts gegen eine Zweitstimmenkampagne einzuwend

Künast räumt Erklärungsdefizite im Grünen-Wahlkampf ein

Die Grünen haben im bisherigen Bundestagswahlkampf laut ihrer Fraktionschefin Renate Künast zu wenig überzeugend ihre politischen Ziele erklärt. "Wir müssen in dieser Woche eindeutig noch besser erklären, dass es uns darum geht, wirklich faire Regeln für die Zukunft zu schaffen", sagte Künast der "Leipziger Volkszeitung" (Montagausgabe). Man müsse begründen, dass man für eine fair bezahlte Energiewende sei, die die finanz

CDU-Landesverbände lehnen Zweitstimmen-Kampagne für FDP ab

Mehrere CDU-Landesverbände lehnen es ab, der schwächelnden FDP mit einer Zweitstimmen-Kampagne über die Fünfprozenthürde zu helfen. "Eine Zweitstimmen-Kampagne ist ein Spiel mit dem Feuer, und man wird sich wieder die Finger daran verbrennen. Eine Zweitstimmen-Kampagne ist bescheuert", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe der baden-württembergischen CDU im Bundestag, Thomas Bareiß, "Handelsblatt-Online". Auch die Hessen-C