Keith Alexander hat es auf einer Technologie-Konferenz in Las
Vegas mit einer Charme-Offensive versucht. Eloquent stellte sich der
Chef des US-Geheimdienstes NSA den Fragen des Publikums und bat
anwesende Hacker gar, ihm in seinem Kampf gegen den Terror
beizustehen. Damit erntete der General den einen oder anderen Lacher.
Doch so locker sich Alexander gab, so deutlich zeigte sein
Auftreten, wie sehr seine Behörde in Bedrängnis gerät: Immer neue
Details &
Oft stand Silvio Berlusconi im Zuge zahlreicher Bestechungs- und
Korruptionsskandale im Visier der Justiz. Stets konnte er seinen Kopf
aus der Schlinge ziehen. Doch diesmal halfen dem 76-Jährigen weder
Tricks noch sein Lex Berlusconi. Jetzt ist Italiens mächtigster Mann
ein verurteilter Steuerbetrüger. Damit sollte der Rechtspopulist
endgültig demaskiert sein – endlich.
Der ehemalige Regierungschef war nie ein Saubermann. Das wuss
Gut möglich, dass sich Außenminister Guido Westerwelle von seinem
Besuch in Kairo auch einige ansprechende Bilder für den
Bundestagswahlkampf in der Heimat erhofft. Denn am Nil kann sich der
Ressortchef als Staatsmann im diplomatischen Einsatz präsentieren.
Doch als erfolgreicher Friedensstifter dürfte der FDP-Politiker nach
seinen Gesprächen in Ägypten wohl kaum in die Geschichtsbücher
eingehen. Dass ihm die ge
Der Vize-Parteichef der Linkspartei, Axel Troost, hat die offene Sympathiebekundung des linken SPD-Flügels für eine Koalition mit seiner Partei auf Bundesebene begrüßt. "Wenn es eine Mehrheit diesseits der Union gibt, dann wird es Gespräche über Rot-Rot-Grün geben. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und werden ernsthaft verhandeln", sagte Troost "Handelsblatt-Online". "Mindestlohn, Mindestrente, höhere Reichensteuern, Entlastun
Die SPD hat offenbar Probleme mit den Plakaten ihrer Wahlkreiskandidaten für die Bundestagswahl. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, sollen die Plakate nicht wetterfest sein und müssen deshalb ausgetauscht werden. Demnach gebe es Beschwerden aus den Wahlkreisen, wonach die Plakate Wasser saugen und Regenschauern nicht standhalten würden. Eine SPD-Sprecherin sagte der Zeitung: "Ein Teil der bisher an die Wahlkreise ausgelieferten DIN-A-0- und DIN-A-1-Wahlka
Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Matthias Höhn, sieht keine reelle Chance für ein Linksbündnis nach der nächsten Bundestagswahl. Es gebe "derzeit keine greifbare Basis für ein solches Bündnis", sagte Höhn dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). "Und insofern geht natürlich auch keine Mobilisierung davon aus und keine Begeisterung." Die Verantwortung dafür schob Höhn SPD und Grünen zu. Beide P
Die FDP profitiert nach Ansicht von Parteichef Philipp Rösler von der Geschlossenheit der Führungsspitze. Der Spitzenkandidat Rainer Brüderle und er funktionierten als Team "hervorragend", sagte Rösler in einem Interview der Illustrierten "Bunte". Das gute Verhältnis "spürt man bis hinein in die FDP-Basis. Diese Geschlossenheit ist eine der Stärken der FDP", so Rösler. "Die Menschen sagen wieder, es lohnt sich, uns zuzuh&
Der Obergefreite Bradley Manning konnte auf keinen Freispruch
hoffen. Er hatte gestanden, Hunderttausende Geheimpapiere gestohlen
zu haben. Das US-Militärgericht musste ihn daher in fast allen
Anklagepunkten schuldig sprechen. Die Richterin berücksichtigte aber,
dass der 25-Jährige nicht aus Profitgier handelte, sondern aus
Idealismus. Er wollte Kriegsverbrechen veröffentlichen – nicht
Al-Kaida stärken. Deshalb war es richtig, Manning vom Vorwurf
freiz
Bürgerkrieg in Syrien, Chaos in Ägypten: Das Umfeld für einen
Neuanfang von Friedensgesprächen zwischen Israel und den
Palästinensern könnte kaum trostloser sein. Zumal der
innerpalästinensische Bruderkrieg zwischen der Fatah von Präsident
Mahmud Abbas und der radikalislamistischen Hamas nicht beigelegt ist,
sondern nur ruht – bis zum nächsten Schlagabtausch.
Man kann Cécile Kyenge nur bewundern. Sie wird mit Bananen
beworfen – und beklagt die Verschwendung von Lebensmitteln. Das ist
die richtige, weil souveräne Antwort auf das unfassbar tumbe Vorgehen
der Bananen-Werfer. Aber damit ist nur dieser heikle Moment
überstanden, nicht das Problem, das dahintersteckt.
Es ist nicht der erste rassistisch motivierte Übergriff gegen die
in der Demokratischen Republik Kongo geborene Politikerin. Und obwoh