Erinnern Sie sich noch an diesen
denkwürdigen, ersten Sonntag im Oktober 2008? Drei Wochen zuvor war
die Lehman Bank pleite gegangen und damit eine globale Finanzkrise
ausgebrochen. Eine, die auch die Bundesbürger so sehr verunsicherte,
dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Oppositionsführer Peer
Steinbrück genötigt sahen, eine Garantie zu geben: "Ihre privaten
Bankeinlagen sind sicher", versprachen sie den deutschen Sparern.
Dieses Versprechen hat
Im hohen Alter von 99 Jahren ordnet Berthold Beitz
seine Verhältnisse neu. Es ist auch dringend notwendig geworden
angesichts der dramatischen Krise der Firma Thyssen-Krupp. Beitz
nimmt sich des Erbes, dem er sich verpflichtet fühlt, mit warmer Hand
an. Man kann kritisieren, reichlich spät. Der Zeitpunkt dürfte der
eingemauerten Einsamkeit des Patriarchen auf dem Hügel geschuldet
sein. Dennoch ist es erstaunlich, mit welcher Kraft Beitz die
Neuordnung betreibt, mit
Wenn die Bahn künftig die Reisedaten von Kunden
nutzen will, um ihnen, wie es heißt, "noch bessere, auf sie
zugeschnittene" Werbung zuzuschicken, dann mag das für viele
Betroffene ein Ärgernis bedeuten. Denn beileibe nicht jeder möchte
darüber informiert werden, was für ein tolles Autovermietungsangebot
am Gelsenkirchener Bahnhof auf ihn wartet – oder wo er zwei Hamburger
zum Preis von einem in Bochum bekommt. Allein: Verboten ist diese
Werbung
Das Bundeskartellamt nimmt sich die Berliner
Wasserbetriebe erneut vor und prüft, ob die Rückzahlungen an die
Kunden hoch genug sind. Allein dieses Jahr würden mehr als 60
Millionen Euro rückerstattet, sagte der Präsident der
Wettbewerbsbehörde, Andreas Mundt, dem "Tagesspiegel"
(Montagsausgabe). "Das ist nicht wenig", gab er zu. "Ob damit unsere
Preissenkungsverfügung hundertprozentig umgesetzt wurde, prüfen wir
gerade.&quo
Die EU-Kommission hat "keine Hinweise dafür",
dass es generelle Schwierigkeiten mit dem neu vorgeschriebenen
Kältemittel für Klimaanlagen gibt, das Mercedes-Benz wegen eines
Fahrzeugbrands nicht einfüllt. "Daimler ist das einzige Unternehmen
mit diesem Problem, von dem ich weiß", sagt der zuständige
EU-Kommissar Antonio Tajani der "Stuttgarter Zeitung"
(Samstagausgabe): "Es scheint daher eher Daimlers Problem zu sein als
das
Das deutsche Handwerk wirbt verstärkt um
Abiturienten. "Es ist doch einfach schade, dass viele Talente
verkümmern, weil sie einen akademischen Abschluss anstreben, aber
damit nicht glücklich werden", sagte Handwerkspräsident Otto Kentzler
den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Samstagausgabe). "Wir wollen
nun noch stärker Abiturienten für uns gewinnen." Im Blick habe das
Handwerk auch junge Menschen, die sich an der Hochschule nicht mehr
woh
Jedes Land hat seine eigene Unternehmenskultur, auch Deutschland.
Dazu gehört Uniformität in den Vorstandsetagen der Konzerne. Man kann
das beklagen, nur schnell ändern wird man es dadurch nicht. Aufgrund
politischen Drucks sind die DAX-Konzerne gerade dabei, mehr Frauen
auf Spitzenpositionen zu berufen. Die Bundeskanzlerin hat ihnen ein
gutes Zwischenzeugnis ausgestellt. Viel mehr an Kulturwandel darf man
vorerst nicht erwarten.
Japan überrascht die Welt. Vor wenigen Monaten
noch als unbelehrbar, unverbesserlich und unreformierbar gescholten,
scheint sich das Land unter der Führung des neuen Premierministers
Shinzo Abe nun aus der zwei Jahrzehnte anhaltenden Lähmung und
Deflation zu befreien. Es ist nicht das erste Mal, dass Nippon einen
Ausbruchsversuch gestartet hat. Doch immer wieder blieben die
Reformbemühungen der rasch wechselnden Regierungen in Tokio und der
vor allem mit sich selbst be
Was haben Smartphones, diese kleinen technischen
Wunderdinger für die Hosentasche, mit Ekellasagne vom Pferd zu tun?
Eigentlich eine ganze Menge. Warum? Weil sich unser Konsumverhalten
massiv wandelt. Wir sind bereit, 500 bis 1000 Euro für ein Telefon
auszugeben, das wir maximal zwei, drei Jahre nutzen. Doch für ein
Stück Fleisch wollen wir nicht mehr als 99 Cent hinblättern. Da
verwundert es kaum, dass findige Geschäftemacher aus Südosteuropa
deutschen
Bonn/Brüssel, 15. März 2013 – Als "große Provokation"
empfindet Rebecca Harms, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im
EU-Parlament, den Vorschlag von Cameron und Hollande, Waffen an die
Syrische Opposition zu liefern. "Wenn ich die beiden ernst nehmen
würde, dann hieße das, man könne nur noch zu einer militärischen
Lösung kommen", sagte sie im PHOENIX-Interview. Eine militärische
Intervention hält sie nur im Rahmen