Umsatzsteuerbefreiung – ärztliche Behandlungen müssen ein therapeutisches Ziel verfolgen

Ärzte gelten genauso wie Selbstständige als Unternehmer. Mit sämtlichen damit verbundenen Rechten und Pflichten. Genauso unterliegen sie dem Umsatzsteuergesetz. Behandlungen, die durch einen Arzt, Zahnarzt oder einem in sonstigen Heilberufen tätigen durchgeführt werden, sind nur dann umsatzsteuerbefreit, wenn diese ein therapeutisches Ziel verfolgen. Das betonte das Bundesministerium der Finanzen (BMF) erneut. Über die Regelung informiert die Steuerkanzlei Maria Ulr

Hochschulen – Drittmittel sorgen für mehr Wettbewerb

Jeden zweiten Euro, den die Hochschulen für Forschung, Lehre und
Krankenversorgung ausgeben, verdienen sie mittlerweile selbst. Das
liegt hauptsächlich am starken Anstieg der Drittmittel. Zwischen 2000
und 2010 haben sich die Gelder, die die Universitäten und
Fachhochschulen zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von
öffentlichen und privaten Stellen einwerben können, auf fast 6
Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

Ursache dafür war prim&a

Kommunen: Finanzsorgen trotz Steuermehreinnahmen

Die Kommunen in Deutschland kalkulieren auch in
den kommenden drei Jahren mit spitzem Bleistift. Für 83 Prozent der
Verwaltungen bleibt die Sanierung der Haushalte die
Top-Herausforderung bis 2014. Das sind die Ergebnisse der Studie
"Branchenkompass 2012 Public Services" von Steria Mummert Consulting
in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Das Defizit der Kommunen hat sich 2011 von 9,8 Milliarden auf
weniger als drei Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr reduzier

WAZ: Bundesregierung: Deutlich weniger staatliche Arbeitsschutz-Kontrollen in den Betrieben/Wegen Personalabbau in den Ländern – Regierung besorgt, Gewerkschaft spricht von „Notstand“

In Deutschland werden immer weniger Betriebe von der
staatlichen Arbeitsschutz-Aufsicht kontrolliert. Wie die Zeitungen
der WAZ-Mediengruppe (Dienstag) unter Berufung auf Daten der
Bundesregierung berichten, ist die Zahl der von den zuständigen
Länderbehörden jährlich inspizierten Betriebe von 2005 bis 2010
bundesweit um 25 Prozent gesunken – auf zuletzt 1220000 Betriebe.
Hintergrund ist ein deutlicher Personalabbau bei der Gewerbeaufsicht,
den Daten zufolge wurde von

Rheinische Post: RWE will mindestens 2000 weitere Stellen streichen

Der Energiekonzern RWE will mindestens 2000
weitere Arbeitsplätzen in Europa abbauen, wie die in Düsseldorf
erscheinende "Rheinische Post" (Dienstag-Ausgabe) aus
Gewerkschaftskreisen erfuhr. In der Information eines führenden
Verdi-Funktionärs an die Belegschaft ist gar von einem Aus von 2000
bis 5000 Stellen die Rede. Stellen aus den Bereichen Lohn- und
Finanzbuchhaltung sowie Rechnungswesen sollen ins kostengünstigere
Ausland verlagert werden. Üb

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft Deka-Chefvolkswirt hält höhere Löhne für gerechtfertigt

Nach Ansicht des Chefvolkswirtes der Deka Bank,
Ulrich Kater, sind weiter steigende Löhne notwendig, um die gerade
anziehende Binnennachfrage in Deutschland zu unterstützen. "Wir
könnten durchaus noch ein bisschen stärkere Lohnerhöhungen brauchen
und auch verkraften", sagte er im Interview mit der Mitteldeutschen
Zeitung in Halle (Dienstag-Ausgabe). Eine Stärkung der Nachfrage sei
auch gut für Europa, weil sie dem Abbau von Ungleichgewichten die

Neue OZ: Kommentar zu Schifffahrt

Schieflage

Wie eine Trutzburg steht sie auf Sylt, die Kirche Sankt Severin in
Keitum. Ihr Prunkstück aus dem Jahr 1230 ist der Taufstein aus der
Bentheimer Gegend, mit mittelalterlichen Schiffen über Ems und
Nordsee dorthin gebracht. Was haben uralte Transportwege mit dem Hier
und Jetzt zu tun, in dem schon einmal Pflastersteine aus China zu uns
geflogen wurden? Mit Blick in die Zukunft, in der ein immenser
Anstieg des Verkehrsaufkommens erwartet wird, muss man sagen: sehr
viel

Börsen-Zeitung: Wahrheit nur häppchenweise, Kommentar zu den neuen Sparplänen Spaniens, von Angelika Engler.

Netter kann eine Überraschung am Wochenende bei
35 Grad Hitze wohl kaum sein: Die neue Sparrunde der spanischen
Regierung geht der ohnehin rezessionsgeplagten Privatwirtschaft noch
viel härter an den Kragen als bisher befürchtet. Der Staatsapparat
mit seinen kostspieligen und teils ineffizienten Strukturen bleibt
indes weitgehend verschont.

Was weder der konservative Regierungschef Mariano Rajoy noch seine
Minister zu sagen wagten, brachten ein nur auf Englisch gehaltenes