Haben Sie schon einmal von Nikolai Kondratjew gehört? Der
russische Wissenschaftler ersann in den 1920er Jahren eine Theorie
zur zyklischen Wirtschaftsentwicklung: Seine langen Wellen der
Konjunktur sind inzwischen als "Kondratjew-Zyklen" bekannt. Und auch
wenn die meisten Ökonomen deren Existenz verneinen, stimmt der Blick
zur Hannover Messe nachdenklich. Auf der weltgrößten Industrieschau
präsentieren fast 5000 Aussteller N
Die strategische Logik ist berückend. Auf einen
Schlag verdoppelt der Healthcare-Konzern Fresenius mit Übernahme des
Rhön-Klinikums seinen Marktanteil im deutschen Krankenhausgeschäft.
Statt in harzigen Privatisierungen mühsam in kleinen Schritten die
Position auszubauen, kann das Unternehmen über Nacht einen Megasprung
nach vorne machen.
Der Coup kommt überraschend, auch wenn Rhön lange im Visier von
Fresenius gewesen ist. Schon als die Bad Hombu
Die kommunalen Krankenhäuser haben an das
Bundeskartellamt appelliert, die geplante Übernahme der Rhön-Klinikum
AG durch Fresenius zu verhindern. "Das Übernahmeangebot wirft ein
Schlaglicht auf das Krankenhauswesen in Deutschland", sagte der
Vorsitzende des Interessenverbandes Kommunaler Krankenhäuser,
Bernhard Ziegler, dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel"
(Freitagausgabe).
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
T
Die Deutsche Telekom will das Sicherheitsproblem bei
einigen ihrer W-Lan-Router wohl schon am Freitag lösen. Wie eine
Sprecherin des Bonner Unternehmens den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe
am Donnerstag sagte, soll ein Firmware-Update für das unsichere
Modell "Speedport 921V" voraussichtlich schon am Freitag
bereitstehen. Man wolle bis Donnerstag, 17 Uhr, entscheiden, ob ein
entsprechendes Update zur Verfügung gestellt werde. Kunden, die die
Easy-Support-Funktion ihr
Maud H. Schmiedeknecht, Thomas Retzmann und Tilman Grammes sind
die diesjährigen Preisträger des Max-Weber-Preises für
Wirtschaftsethik, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
heute im Rahmen eines Festakts in Berlin verliehen hat. Der Preis,
der unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Arbeit und
Soziales, Ursula von der Leyen, steht, wird vom Wuppertaler
Unternehmer Klaus Tesch gestiftet. Bei der Auszeichnung hielt
Hans-Peter Keitel, P
Zahlreiche mittelständische Firmen in Deutschland sind Familienunternehmen. Wenn die Unternehmensnachfolge zu bestimmen ist, ist es kein Wunder, dass der Wunsch, einen Nachfolger aus der Familie zu stellen, enorm ist. Für den Fall, dass aber kein Nachfolger innerhalb der Familie zur Verfügung steht, müssen Alternativen betrachtet werden. Über diese informiert die Unternehmensberaterin Ursula Unterberg-Wegener aus Oberhausen.
Für Banken und Sparkassen lohnt es sich, bei
IT-Investitionen stets mehr als nur ein technisches Update im Blick
zu haben. Besonders im Vertrieb zahlt sich eine strategische
IT-Entwicklung langfristig aus: Rund 60 Prozent der Geldhäuser
erzielen hier hervorragende wirtschaftliche Erfolge. Ein
vergleichbares Niveau erreicht nur noch der Bereich Bankensteuerung.
Noch verschenken viele Banken dieses Potenzial allerdings. Stecken
derzeit doch nur 22 Prozent der deutschen Kreditinsti
Erst rund 30 Prozent der Energieversorger in
Deutschland bereiten sich adäquat auf die Anforderungen für den
verbindlichen SEPA-Einführungstermin in knapp zwei Jahren vor. Nur
langsam setzt in der Branche ein Umdenken ein. Erste Vorstudien
laufen und Budgets werden kalkuliert. Konkrete Masterpläne, wie
Abläufe und IT auf SEPA-Überweisungen und -Lastschriften umgestellt
werden sollen, fehlen allerdings bei der Mehrheit. Die Versorger
unterschätzen vor all
Knapp jeder zweite Bundesbürger rechnet in Folge
des deutschen Immobilienbooms mit dem Platzen einer
Spekulationsblase. Experten sehen das Marktumfeld differenziert.
Während in Metropolen wie Hamburg oder München der Preisanstieg von
Immobilien durch eine gleichfalls steigende Mietnachfrage gedeckt
wird, zeichnen sich in anderen Regionen ohne diese
Parallelentwicklung Preisübertreibungen ab. Unter diesen Bedingungen
ist für die Immobilienkäufer Vorsicht gebo
Es begann tröpfchenweise, mittlerweile ist
daraus ein kleiner Fluss geworden: Allen Unkenrufen von hohen Löhnen,
Fachkräftemangel, demografischen Faktoren, etc. zum Trotz holen immer
mehr deutsche Unternehmen ihre Fertigung zurück. Bei Krones
betrachtet man die Entwicklung mit einer gewissen Genugtuung: "Die
Produktion am Heimatstandort ist ein Wettbewerbsvorteil", wurde
Konzernchef Kronseder gestern deutlich. Unsichere Materialbeschaffung
und Zulieferer, Proble