Das Drama um Schlecker ist noch lange nicht vorbei.
11 000 Mitarbeiter wurden in die Arbeitslosigkeit entlassen.
Doch auch wer nicht dazugehörte, wird noch unter den eklatanten
Managementfehlern der vergangenen Jahre zu leiden haben. Auf 15
Prozent ihres Geldes sollen sie verzichten. Menschen, die um zehn
Euro die Stunde verdienen, tut das richtig weh. Ob ihnen das Geld nun
übers Monatsgehalt genommen oder das Urlaubsgeld gestrichen wird,
spielt da kaum eine Rolle.
Alle Horrormeldungen von den Zapfsäulen und
auch Schelte von Umweltschützern scheinen der deutschen
Automobilindustrie nichts anhaben zu können. VW hat jetzt beim Umsatz
sogar den Spitzenplatz in der Welt erobert. Und in der deutschen
Domäne Oberklasse dominieren mit BMW, Mercedes und Audi drei
heimische Hersteller den Weltmarkt. Das sind sehr gute Nachrichten,
wobei ein Blick hinter die nackten Zahlen lohnt. Denn der Trend ist
wahrlich nicht einheitlich, wie Zahlen von
Die Bundesnetzagentur hat entschieden, das
Risikoteilungsmodell zwischen der Deutschen Telekom und Netcologne zu
untersagen. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Georg Nüßlein:
"Die Bundesnetzagentur muss ihre aktuelle Entscheidung, das
Risikoteilungsmodell zwischen der Deutschen Telekom und Netcologne zu
untersagen, revidieren. Diese Entscheidung gefährdet die Umsetzung
unserer Breitbandstrategie und b
Griechenland, Italien, Portugal und Spanien haben im
internationalen Wettbewerb zuletzt Boden gutmachen können. So sind
die Handelsbilanzdefizite seit 2008, als in fast allen der heutigen
Krisenstaaten ein Höchststand erreicht wurde, bis 2011 zum Teil
deutlich geschrumpft. Spanien beispielsweise verringerte sein Minus
im Außenhandel mit Waren und Dienstleistungen von 5,8 Prozent auf nur
noch 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Griechenland und Portugal
konnten ihre Ha
Eigentlich müssten sich freie Tankstellen und Tankstellenketten
einen Konkurrenzkampf um die niedrigsten Benzinpreise liefern. Doch
weil sie den Sprit teuer von den marktbeherrschenden
Mineralölkonzernen einkaufen müssen, bleibt beiden nur der Wettbewerb
um die beste Bockwurst, den günstigsten Kaffee oder die frischesten
Schokobrötchen.
Die Marktanalyse der Ratingagentur Scope macht deutlich, dass
Verbraucher auch in Zukunft nicht damit rechne
Die deutsche Ausfuhrwirtschaft ignoriert die
Staatsschuldenkrise. Sie kann es sich auch leisten. Sicher, die
Euro-Länder, die um das eigene finanzielle Überleben kämpfen, müssen
ihre Haushalte mit so drastischen Maßnahmen sanieren, dass sie auch
ihre Konjunktur auf absehbare Zeit in die Knie zwingen. Dort werden
gerade diejenigen Güter, für die "Made in Germany" steht, so schnell
nicht mehr benötigt – bezahlbar sind sie auch nicht mehr.
Der Kampf gegen eine mögliche neue Finanzkrise
und deren unabsehbare Folgen hat die europäische Bankenaufsicht
elektrisiert. Mit aller Macht will sie verhindern, dass die
Geldinstitute erneut ins Straucheln geraten und womöglich mit
Milliarden Steuergeldern gerettet werden müssen. Das ist im Prinzip
richtig. Und doch gibt es ein Problem: Die Bürokraten überspannen das
gesamte Bankensystem mit den gleichen strengen Vorgaben und machen
dabei keinen Unterschied z
Die Krankenkassen wollen Patienten vor überteuerten
Zahnersatzbehandlungen schützen, in dem sie die Arztrechnungen
kontrollieren. Mehr Kontrolle kann die Belastungen aber begrenzen,
nicht beseitigen. Denn es war politisch so gewollt, dass die Kassen
nur für einfache Leistungen aufkommen. Für Extrawünsche, etwa
ansehnliche Kronen, kommen die Patienten selbst auf. Das ist
grundsätzlich in Ordnung, solange sich alle gesetzlich Versicherten
die Behandlung leisten
Spenden in Deutschland – das ist ein riesiger Markt.
Die Gesellschaft für Konsumforschung schätzt, dass die Menschen im
vergangenen Jahr rund drei Milliarden Euro für einen guten Zweck
gaben. Wenn er denn gut war. Bilder von ausgemergelten Kindern und
geschundenen Tieren wecken Mitleid und ein schlechtes Gewissen, doch
oft genug landet das Geld aus den Sammeldosen nicht bei den
Bedürftigen. Da hebt sich die Initiative "Deutschland rundet auf"
deutlich ab und g
Die Entlassung von 10 000 Mitarbeitern reicht noch lange nicht, um
Sony wieder auf Erfolgskurs zu führen. Im Kampf um Marktanteile in
der Fernseher-Branche, aber auch bei Smartphones, hat der Konzern zu
lange geschlafen. Abgehängt hechelt die einstige Kultmarke den
Konkurrenten Apple und Samsung einerseits und Samsung und LG
andererseits hinterher.
Doch der Boom bei der Entwicklung von TV-Geräten ist ein Relikt
des 20. Jahrhunderts. Es kommt ni