Siemens expandiert im Bankgeschäft und profitiert
von den Auswirkungen der Finanzkrise. "Es gab und gibt Unternehmen,
die bei ihrer Hausbank in der Kreditklemme stecken. Unser Angebot hat
deshalb an Attraktivität gewonnen", sagte der Chef der
Siemens-Finanzsparte SFS, Roland Chalons-Browne, dem Tagesspiegel
(Montagausgabe, 2. April 2012). "Das heißt nicht, dass wir Risiken in
unsere Bücher nehmen, die andere Banken abgelehnt haben."
Monatelang schwelte der Streit um die Höhe des
Stabilitätsmechanismus ESM. Gesiegt hat nun Wolfgang Schäuble. Der
deutsche Finanzminister hat das französische Begehren nach einer
Billion Euro für den Stabilitätsmechanismus ESM abgewehrt. Zugleich
ist es ihm gelungen, die rettungsmüden Deutschen zu einem hohen
Beitrag zu verpflichten. Schäubles Erfolg in Kopenhagen dürfte seine
Chancen, den Luxemburger Jean-Claude
Und noch ein paar Milliarden oben drauf? Kein
Problem! Schließlich handelt es sich nur um Garantien! Außerdem
sollte uns das die Rettung des Euro doch wert sein! Oder etwa nicht?
Man mag fast zynisch werden angesichts des auf 800 Milliarden Euro
angewachsenen Rettungsfonds ESM. Fast hat man den Eindruck, die
Politiker werfen mit den Milliarden nur so um sich her, auch wenn der
Betrag eher durch kreative Buchführung als durch neues Geld zustande
kommt. Dabei ist ihr Ziel, d
Ist schon einmal jemandem aufgefallen, wie ruhig
die Mineralölkonzerne sich in der aktuellen Diskussion um eine
Preisregulierung verhalten? Wie wenig Aral, Shell, Esso, Total und
Jet zu Preismodellen aus Westaustralien oder Österreich zu sagen
haben? Diese fünf Konzerne beherrschen den deutschen Benzinmarkt, und
ausgerechnet sie halten sich aus der Debatte um eine Preisfestlegung
heraus? Die Zurückhaltung der Öllobbyisten hat einen Grund: Die
Ölmanager wissen
Fast 800 Mrd. Euro soll er schwer sein, der
künftige Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM). Dies hat die
österreichische Finanzministerin Maria Fekter am Rande des Treffens
der Eurogruppe in Kopenhagen vorab der Öffentlichkeit verraten und
damit Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker die Schau gestohlen.
Damit, so erhoffen sich Europas Politiker wohl, wird nun endlich für
eine Beruhigung der Märkte gesorgt, so dass die Schuldenkrise ihrer
Lösung ei
Zum Benzinpreis gibt es viele Wahrheiten. Die
unangenehmste davon: Da ist nicht viel zu machen. Die Fieberkurve der
Treibstoffkosten folgt unerbittlich der des Rohölpreises, so lange
der Staat nicht auf seinen hohen Anteil an jedem Liter verzichtet.
Und dies ist so realistisch wie ein langfristig sinkender Rohölpreis.
Zu tun gibt es aber trotz der Ohnmacht genug. Gerade weil sich das
Quasi-Monopol der internationalen Mineralölmultis nicht knacken
lässt, muss ihre Mark
Sind wir schon wieder im Wahlkampf? Die sattsam bekannten Lager
versuchen, sich gegenseitig mit "Mehr Staat!", "Mehr Staat!" bzw.
"Weniger Staat!", "Weniger Staat!" zu überschreien. Für die
Schlecker-Frauen gibt es kein staatliches Auffangnetz, aber bei den
hohen Benzinpreisen, da soll–s der Staat jetzt richten.
Rekordverdächtige 1,70 Euro für den Liter Super – da wird eins gern
vergessen: Es gehören imm
Großinvestoren versuchen vermehrt, GmbH-Anteile
oder Aktien von landwirtschaftlichen Betrieben in Ostdeutschland
aufzukaufen, um auf diese Weise Eigentümer von Flächen zu werden.
Davor warnt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, Helmut
Born, im Interview mit der "Märkischen Allgemeinen"
(Samstag-Ausgabe). In Westdeutschland mit einer anderen
Unternehmensstruktur sei dies anders.
Born fordert, dass "entscheidende Änderungen bei d
Die NORD/LB und Steria Mummert Consulting haben einen umfangreichen Provider-Vertrag für Application Management Services abgeschlossen. Die Management- und IT-Beratung übernahm zum 1. März 2012 die Verantwortung für den laufenden Betrieb und die Weiterentwicklung sämtlicher SAP®-Bank-Analyzer-Anwendungen des Instituts. Der Servicevertrag hat ein Volumen von 35 Millionen Euro und eine Laufzeit von fünf Jahren.
Mit dem Gesetz zur Verbesserung der
Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt werden weitere
arbeitsmarktpolitische Instrumente zusammengefasst bzw. Pflicht- in
Ermessensleistungen umgewandelt und zugleich die Flexibilität und
Individualität des Instrumenteneinsatzes erhöht. Die Änderungen
treten nun zum 1. April 2012 in Kraft.
Die Vermittlungsfachkräfte der Arbeitsagenturen und Jobcenter
erhalten mehr Handlungsspielraum für eine passgenaue und am Bedarf
ausg