Angesichts steigender Benzinpreise treibt der
Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias
Wissmann, die Debatte über alternative Antriebstechniken beim Auto
voran: "Erdgasfahrzeuge sind die günstigste Art, Auto zu fahren und
außerdem besonders umweltfreundlich, weil sie weniger CO2 ausstoßen
als vergleichbare Pkw mit Benzin- oder Dieselmotor", sagte Wissmann
den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Mittwochausgabe).
Daran gibt es nichts zu rütteln: Wer sich
selbstständig macht, darf keine Angst vor dem Risiko haben. Wer auf
lange Sicht Erfolg haben und den Gründerzuschuss nicht missbrauchen
will, der muss rechnen, planen und verkaufen können. Ein
Existenzgründer muss das Ziel haben, sein Geschäft ohne Geldgeschenke
gewinnbringend zu führen. Es macht Sinn, diese grundlegenden
Fähigkeiten und Pläne bei den Antragstellern nun genauer zu prüfen.
Folgt dem Senkrechtstart jetzt der tiefe Fall? Sechs Monate nach
seinem Börsengang ist die Zukunft des Schnäppchendienstes Groupon
ungewiss. Das hat nicht nur mit der wiederholt unsauberen Buchführung
des Unternehmens zu tun, sondern auch mit wachsenden Zweifeln an der
Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.
Über seine lokalen Newsletter vermittelt Groupon den "Daily Deal",
das Schnäppchen des Tages, auch in Deutschland. Hot
Zu beneiden ist Mario Draghi nicht. Der
Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sein Haus in eine
Sackgasse manövriert. "Dankt Gott mit jedem Morgen, daß ihr nicht
braucht fürs Röm–sche Reich zu sorgen! Ich halt es wenigstens für
reichlichen Gewinn, daß ich nicht Kaiser oder Kanzler bin", ruft der
Brandner in Goethes Faust. Noch undankbarer aber als der Job des
Kanzlers ist derzeit der des Notenbankchefs.
Sie waren Sonnenkönige, nun sind einige von ihnen
Bettler: Viele der deutschen Solarunternehmen stecken in argen
Schwierigkeiten, eine Pleitewelle rollt. Wie konnte das geschehen?
Die Branche schiebt die Schuld auf die Bundesregierung. Wegen der
außerplanmäßigen Kürzung der Förderung für die Photovoltaik. Darin
steckt ein Körnchen Wahrheit, aber zum überwiegenden Teil Ablenkung.
Richtig ist, dass die Kürzung zu kurzfristig kam, sodass
Was mir am meisten fehlt, das ist Zeit, hört
man oft. Und in der Tat: Wer einen Vollzeitjob hat und/oder Beruf und
Familie unter einen Hut bekommen muss, ist gezwungen, sich den Tag
gut einzuteilen – um ein wenig Luft für persönliche Dinge zu haben.
Die meisten versuchen das durch eine straffe Terminplanung oder
buchen gar ein Seminar für Zeitmanagement. Doch weil wir Zeit alle
anders empfinden, kommt man mit scheinbar objektivierbaren Methoden
hier nicht wirklich weite
Es war abzusehen, oder? Die noch immer relativ
junge Solarbranche reguliert sich selbst. Die Kräfte des Marktes,
frei nach Adam Smith, entfalten sich und das, was in der Konkurrenz
nicht bestehen kann, geht eben unter. Am Ende bleiben die wenigen
Großen übrig, die am billigsten produzieren und deshalb ihr Produkt
für den niedrigsten Preis auf den Markt werfen können und –
vielleicht noch wichtiger – die nicht von irgendwelchen Spekulanten
über Monate in den
Mit der Auslobung des Telematik Awards möchte die Fachzeitung Telematik-Markt.de eine positive Signalwirkung für die aufstrebende Branche der Telematik erzeugen und ihr mit ihrem Partner, dem Verband der Automobilindustrie, langfristig eine einheitliche Plattform an einem zentralen Messestandort im Herzen Europas schaffen.
Der Streit zwischen Deutschland und der Schweiz
schreckt viele Steuersünder auf. "Ich rate jedem Steuersünder,
schnell reinen Tisch zu machen und eine Selbstanzeige beim Finanzamt
zu stellen, bevor die Steuerfahnder ihm auf die Schliche kommen",
sagte Horst Vinken, Präsident der Bundessteuerberaterkammer, der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Mit
einer korrekten Selbstanzeige entgeht er wenigstens der
strafrecht
Es wird finster in Bitterfeld. Heute will Q-Cells Konkurs
anmelden. Damit steht nicht nur der vierte große deutsche
Solarhersteller vor der Pleite. Hier kommt eine ganze Branche vor den
Insolvenzrichter. Einer der größten Subventionsskandale der deutschen
Geschichte erreicht somit einen traurigen Höhepunkt.
Besonders bitter: Tausende Beschäftigte und ihre Familien müssen
die Folgen einer katastrophalen Staatsförde