WAZ: Ein Plädoyer für die Furcht. Leitartikel von Ulrich Reitz

Wir wollen in Deutschland frei und ohne Angst leben
– keine terroristische Bedrohung wird uns davon abbringen." Ein
starker Satz der Kanzlerin. Allerdings ist er falsch. Man fühlt sich
an die Kindheit erinnert, als man im dunklen Keller möglichst laut
rief: "Ich habe keine Angst."

Eine Kollegin erzählt, aus Angst vor Terror gehe sie nicht auf den
Weihnachtsmarkt. Ist das jetzt schon ein Sieg für OBL (Osama bin
Laden)? Ein Kommentator der liberalen &quo

Wunderding Memory-Stick: Werbegeschenke von Cocos-Promotions

USB-Sticks in allen Variationen, Größen und Farben – das ist die Spezialität des
Unternehmens Cocos-Promotions, das sich auf Kunden- und Werbegeschenke
spezialisiert hat. Alles Mögliche und Unmögliche an Designs rund um den kleinen
Datenspeicher ist hier zu finden, sodass für den Kunden wirklich keine Wünsche
offen bleiben. Zudem fertigt Cocos-Promotions auch individuelle Lösungen für den
ausgefallenen Kundenwunsch.
Es war nie leichter, die eigene We

WAZ: Weit daneben. Kommentar von Thomas Wels

Die Grünen auf dem Weg zur Volkspartei – die These
ist derzeit beliebt und dank Meinungsumfragen auch nicht aus der
Welt. Darum war der Freiburger Parteitag der Grünen ein besonderer,
quasi aus der neuen Zeit. Die aber ist womöglich schon wieder vorbei,
bevor sie richtig begonnen hat.

Ein weitgehend unfallfreier Parteitag – abgesehen von der
Ablehnung der Olympia-Bewerbung – ist kein Ausweis der
Wirklichkeitsnähe einer 20-Prozent-Partei. Nein, in Freiburg schien
vi

WAZ: Piraterie – Reeder müssen handeln. Kommentar von Dietmar Seher

Piraten waren einmal die Schrecken der Meere. Klaus
Störtebeker forderte die Hanse heraus. Heute locken die Freibeuter
allenfalls thrillergewöhnte TV-Zuschauer an oder die Gerichtsbesucher
in Hamburg. Seit gestern gibt es hier den ersten deutschen
Seeräuber-Prozess der Neuzeit.

Die hageren angeklagten Somalier wirken nicht wie die große
Gefahr. Die moderne Piraterie ist Kriminalität – sogar
Armutskriminalität, wenn dieser Begriff nicht die Brutalität

RNZ: So schnell kann es gehen

Die Rhein-Neckar-Zeitung kommentiert die
Euro-Hilfe für Irland: "Noch vor einer Woche verkündete Irland: Wir
brauchen keine Hilfe. So schnell kann es gehen. Dass Irland die Hilfe
praktisch aufgezwungen werden musste, hat mehrere Gründe. Der lange
unterdrückten Insel ist Freiheit von Fremdbestimmung ein besonders
hohes Gut. Die Angst, von EU und IWF den Kurs diktiert zu bekommen,
ist entsprechend groß. Die politische Krise, die sich nun anbahnt,
spricht bereit

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Piratenprozess

Im Hamburger Piratenprozess treffen Welten
aufeinander. Noch ist nicht absehbar, auf welcher Seite der
Gerichtsschranken der Kulturschock heftiger ausfällt. Da stehen
chronisch unterernährte Kindsgestalten, die mit schweren Waffen in
internationalen Gewässern auf Beutezug gehen. Ihnen gegenüber sitzt
ein hoch zivilisierter Justizapparat. Dessen professionelle
Effektivität dürfte den Angeklagten ähnlich viel Furcht einjagen wie
das gnadenlose Recht des St

Man braucht Geld bis zum letzten Atemzug

Wer denkt nicht darüber nach wie es wohl in 40 Jahren mit den Pensionen aussieht. Man hofft als Arbeiter immer das Beste. Doch wer kann uns Arbeitnehmern garantieren, dass in einigen Jahrzehnten noch genug Geld da ist, um die Pensionen auszahlen zu können. Es wird alles Mögliche spekuliert und das Resultat ist nicht immer erfreulich. Also sollte man als intelligenter Mensch privat für die Altersvorsorge sorgen. Denn wie heißt es so schön? Wer sich auf den Vater Sta

Westdeutsche Zeitung: Iren schlüpfen nach langem Zögern unter den Rettungsschirm =
von Ingo Faust

Halb zog man ihn, halb sank er nieder – der
keltische Tiger ist gezähmt. Er taugt gerade noch als Bettvorleger.
Die Regierung der viereinhalb Millionen Iren, ein stolzes Volk mit
keltischen Wurzeln, begibt sich unter den mit insgesamt 750
Milliarden Euro weit aufgespannten Finanzschirm der Euro-Staaten.
Börsen und Anleihemärkte in Europa atmeten gestern auf, der Euro
machte einen Sprung nach oben. Irland, einst das Armenhaus Europas,
wurde bis vor wenigen Jahren wegen seine