RNZ: Grüne Träume – Kommentar zur Kandidatur von Renate Künast

Von Christian Altmeier

Nachdem sich die Grünen seit Monaten auf einem Höhenflug in den
Umfragen befinden, beginnt die Partei offensichtlich auch selbst an
ihre Stärke zu glauben. Zumindest in Berlin, wo Renate Künast nun als
Bürgermeister-Kandidatin antritt, hat sie auch allen Grund dazu. Denn
nirgendwo sonst sind alternative Milieus so stark vertreten wie in
der Hauptstadt – die mit Christian Ströbele bereits den einzigen
Grünen mit Direktmandat in den

RNZ: Blinder Protest

Von Klaus Welzel

Ob mit oder ohne Atomkonsens: Der Protest gegen die
Castor-Transporte lebt. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die
Demonstranten gegen die Politik der atomfreundlichen schwarz-gelben
Koalition auf die Straße gehen oder wie ehemals gegen Rot-Grün. Der
Anti-Atom-Protest wurde damit schal. Denn er ist nicht zielgerichtet,
sondern blind: Aktionen wie "Castor schottern", Blockaden oder das
Festketten an Gleisen sind letzten Endes ein unverantwortbares

Mitteldeutsche Zeitung: zu Castor-Protesten

Man wird diese Stimmung im politischen Berlin ernst
nehmen müssen, entsorgen lässt sich der Frust des Wahlvolks nicht.
Die Organisatoren der Demonstration werden indes wie die Polizei gut
beraten sein, den Frieden vor Ort zu bewahren. Nicht auszudenken,
welche Eskalation sonst eintreten könnte.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Künast

Nicht nur in Berlin erleben die Grünen derzeit
einen beispiellosen Höhenflug. Bundesweit haben sie in Umfragen die
Sozialdemokraten bereits überflügelt und die einst so mächtige
Kanzlerinnen-Union ist fast auf Schlagdistanz. Doch all zu viel Höhe
kann schnell zum Rausch führen. Die Grünen profitieren, mehr als SPD
und Linke zusammen, von den Stockfehlern der Schwarz-Gelben. Die
Farbe des Protestes in Deutschland ist grün, ob gegen Stuttgart 21,

Südwest Presse: Kommentar zum Thema Gemeindefinanzen

Mit Zähnen und Klauen verteidigen Städte und Gemeinden
die Gewerbesteuer. Dabei ist diese Einnahmequelle besonders anfällig
für konjunkturelle Schwankungen. Zudem hängt sie stark vom Erfolg der
örtlichen Unternehmen ab: Manche Gemeinde, die nur einen großen
Steuerzahler hat, wird schnell handlungsunfähig, wenn der Verluste
macht. Eine ideale Finanzquelle ist die Gewerbesteuer also wahrlich
nicht. Daran haben auch die mühsamen Versuche nichts ge&a

Environmental Products Corporation reicht Kartell-Beschwerde gegen Tomra Systems ASA und Tomra North America ein

Environmental Products Corporation (Envipco), eine
Tochtergesellschaft der Envipco Holding N.V., einem börsenotierten
Unternehmen der Brüsseler Euronext-Börse , gab heute die Einreichung
einer Beschwerde gegen Tomra Systems ASA, einem börsenotierten
Unternehmen der Osloer Börse und Tomra North America, Inc. (Tomra)
für wettbewerbsbeschränkende, unfaire und betrügerische Praktiken,
die gegen Bundeskartellgesetze und Gesetze gegen unlautere
Wettbewerbsprakt

WAZ: Schwere Tage für die WestLB. Kommentar von Ulf Meinke

Es war eine schwarze Woche für die WestLB. Der
erhoffte Partner BayernLB gab ihr den Laufpass. Die EU-Kommission
meldete Zweifel an der Rettung des Düsseldorfer Instituts an und
brachte unverhohlen eine mögliche Schließung ins Gespräch. Wie
angeschlagen die einst so stolze WestLB ist, kommt auch in den Worten
von Bankenveteran Hilmar Kopper zum Ausdruck. Kopper, immerhin
Aufsichtsratschef der ebenfalls viel kritisierten HSH Nordbank,
stichelte: "Niemand brauc

WAZ: Im Herbst des Protestes. Leitartikel von Dirk Hautkapp

So widerborstig wie an diesem Wochenende war das
Volk lange nicht. Zigtausende werden heute in Stuttgart, im Wendland
und in Hannover auf die Straße gehen. Gegen Stuttgart 21. Gegen
Castor-Transporte und die verlängerte Lebensarbeitszeit von
Atom-Meilern. Gegen das fortschreitende Auseinanderfallen des
gesellschaftlichen Oben und Unten. Der Souverän stellt dem "Herbst
der Entscheidungen" der Kanzlerin den heißen Herbst des Protestes
entgegen. Folgt ein Wint

Wirbelsturm Tomas in Haiti
CARE-Mitarbeiter berichten von meterhohem Wasser in Zeltlagern

CARE-Mitarbeiter aus Leogane, Haiti, berichteten uns
soeben:

"Hier in Leogane steht das Wasser mehr als anderthalb Meter hoch.
Der Fluss Roillonne ist über das Ufer getreten nach dem schrecklich
starken Regen durch Wirbelsturm Tomas. Das Hochwasser hat die Zelte
und Übergangsunterkünfte überschwemmt, in denen die Betroffenen des
Erdbebens leben. Die Unterkünfte, die CARE gebaut hat, stehen noch.
Einige Menschen haben Zuflucht in einer Schule gesucht, w&aum