Die Parkplatzsuche der Fernfahrer fängt in Berlin
an. Ein Mann, ein Wort, keine Taten. Stahlblaue Augen, weißes volles
Haar, viele Sprüche. Ein Macho. Der gut aussehende Mann hat das Zeug
zu einem Politiker – im Film. Im wirklichen Leben als
Verkehrsminister fehlt Peter Ramsauer das Drehbuch. Über
ambitionierte Ideen verfügt er reichlich. Er erklärt den
"Kampf-Radlern" den Krieg, fordert freie Kennzeichen-Wahl für alle
und spricht sich f&uum
Die Bundesregierung hat im Streit um die neuerliche Zertifizierung des deutsch-niederländischen Stromnetzbetreibers Tennet eine Schlappe erlitten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Montagsausgabe. Die EU-Kommission wies das Vorhaben der Bundesnetzagentur zurück, Tennet wegen fehlender Finanzmittel nicht mehr für den Netzbetrieb zuzulassen. Tennet ist unter anderem für die Anbindung der geplanten Meereswindparks in der Deutschen Bucht verantwort
Kinder sind heute meistens Wunschkinder – sorgfältig geplant, dass
sie Partnerschaft und Karriere nicht zu sehr durcheinander wirbeln.
Mit dem selbstverständlichen Wunsch nach dem perfekten Kind zum
perfekten Zeitpunkt baut sich schleichend ein gesellschaftlicher
Druck auf, behinderte Kinder zu vermeiden. Die Folge sind immer mehr
vorgeburtliche Untersuchungen mit der Konsequenz steigender Zahlen
von Spätabtreibungen. Das Gesetz zur Spätabtreibung, d
In Afghanistan ist wieder einmal geschehen, was
nicht geschehen darf. Zivilisten sind bei einem Angriff von
Nato-Truppen gestorben. Frauen, deren Befreiung von der Unterdrückung
durch Steinzeit-Islamisten eine moralische Rechtfertigung für den
Krieg am Hindukusch war. Der Westen hat damals viel versprochen. Den
Menschen in Afghanistan, aber auch den Menschen im Irak.
Demokratischen Wandel, Wohlstand, Sicherheit. Davon spüren sie wenig.
Die zivilen Opfer bei Luftangriffen unte
Die angeblich so starre katholische Kirche hat sich
am Wochenende erstaunlich beweglich gezeigt. Da wollen sich die
Bischöfe stärker um die Wiederverheirateten kümmern, die
Theologie-Professoren eine neue Stellungnahme zur Sexualität
erarbeiten, die Gemeinden die Sorge um die Armen nicht mehr nur an
den Caritas-Verband delegieren -und in vielen Bereichen der Kirche
sollen künftig Frauen mehr Verantwortung bekommen.
Droht der Gewaltausbruch in der islamischen
Welt wegen des Mohammed-Schmähvideos auch auf Deutschland
überzugreifen? Erhöhte Wachsamkeit ist angesagt, zumal eine
rechtspopulistische Splitterpartei den umstrittenen Film in Berlin
zeigen will. Es ist gut, wenn Bundesinnenminister Hans-Peter
Friedrich energisch gegen diese Provokation vorgeht. Denn die
Behauptung, die Aufführung verteidige die hohen Güter von Kunst- und
Meinungsfreiheit, ist leicht als Vorwand zu ent
Mit Verweis auf die Kunst- und Meinungsfreiheit
wollen Rechte jetzt also das umstrittene Muslim-Video in Deutschland
öffentlich zeigen und offenbar auch noch einen amerikanischen
Hass-Prediger einladen. Man darf sich von diesen Leuten nicht für
dumm verkaufen lassen. Denn genauso, wie Islamisten in aller Welt den
törichten Film jetzt für ihre Zwecke nutzen und missbrauchen,
versuchen die deutschen Rechtsextremen das auch zu tun. Schäbig ist
das. Schließlich g
Der Westen – insbesondere die USA, aber auch die
EU – steht im Nahen Osten vor einer auf den ersten Blick unlösbaren
Aufgabe. Er kann sich auf seine Stärken berufen, auf Religions- und
Meinungsfreiheit, auf Toleranz und den Respekt vor dem menschlichen
Leben. Aber wahrgenommen wird solch eine Mahnung in der muslimischen
Welt als eine neue Form der unerwünschten Belehrung und kulturellen
Dominanz. Die Menschen in Ägypten, Libyen oder dem Irak werden
darüber hinaus
Irland, Spanien und Zypern liefern derzeit
abschreckende Beispiele für eine zu laxe inländische Bankenaufsicht.
Trotzdem ist Vorsicht geboten, wenn die Politiker nun eine
europäische Kontrollbehörde anstreben. Die klammen Euro-Staaten
Irland, Spanien und Zypern brauchen europäische Notkredite, da sie
ihre taumelnden Banken stützen müssen. Die nationalen
Aufsichtsbehörden hatten nicht früh genug vor Problemen der Institute
gewarnt. Doch auch eine
Schärfer konnten die Kontraste nicht sein.
Feuerstürme in arabischen Hauptstädten – westliche Botschaften
brennen, Diplomaten in Todesangst vor einem rasenden Mob. Und
inmitten dieses Flächenbrands aus Hass, Gewalt und Chaos der fragile
Besucher aus Rom: Papst Benedikt XVI. Einzig Beirut blieb während der
dreitägigen Visite eine Insel der Ruhe in einem Meer von Aufruhr und
Gewalt. Nebenan in Syrien tobt ein Bürgerkrieg, gleichzeitig blasen
die Radikalen d