Westdeutsche Zeitung: Um Bettina Wulff sollte es endlich still werden – Nur eine 38-Jährige aus Großburgwedel Ein Kommentar von Martin Vogler

Bettina Wulff hat ihre Talkshow-Auftritte
abgesagt. Und es ist nicht zynisch, wenn man feststellt, dass das die
erste gute Nachricht seit Tagen ist, die wir von der Ehefrau des
ehemaligen Präsidenten vernehmen. Der Schaden, den sie mit ihrer
Kampagne, die viele lediglich als plumpen Versuch zur Vermarktung
ihres Buches werten, dem höchsten Amt im Staat zugefügt hat, ist
beträchtlich. Wie schlimm die Wirkung ist, lässt sich wohl final erst
in ein paar Wochen beurteil

Mitteldeutsche Zeitung: zu Streit um Mindestlohn in Sachsen-Anhalt

Nun also die kategorische Ablehnung des Thüringer
Mindestlohn-Vorstoßes. Auch hier bleibt rätselhaft, warum Haseloff so
vorpreschte und seine Parteifreundin Lieberknecht abkanzelte. Die
Folgen dürften weitreichender sein als je zuvor: Haseloff hat nicht
nur die eigene Partei irritiert, er hat auch den Koalitionspartner
SPD vor den Kopf gestoßen. In Magdeburg brennt jetzt die Luft, und
Haseloff muss sich selber wieder einfangen. Ansonsten droht der
Koalition ein

Mitteldeutsche Zeitung: zu Anti-Islam-Video

Es ist unerheblich, wer für solche Machwerke
Verantwortung trägt. Tatsache ist, dass die Politik derlei nicht wird
verhindern können. Der westlich-demokratische Anspruch der
Meinungsfreiheit kollidiert auch künftig immer wieder mit dem
gelegentlich gewünschten und möglicherweise erforderlichen Eingriff
des Staates in Informationsstrukturen. Doch auch Verbote oder
Zugangsbeschränkungen können eines nicht verhindern: Hier lassen sich
Fanatiker von Fan

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bettina Wulff

Gerüchte ausräumen, darum ging es der früheren First
Lady nach eigener Aussage. "Mein Pseudonym lautete angeblich Lady
Victoria und meine Wirkungsstätte soll ein Etablissement namens
Château Osnabrück gewesen sein", sagt Frau Wulff selbst. Doch mit
ihrer PR-Kampagne macht sie alles noch schlimmer. In einer
Emnid-Umfrage gaben 81 Prozent der Deutschen an, zuvor gar nichts von
den Unterstellungen gewusst zu haben.Selten ist der Umgang mit der
eigenen

Mittelbayerische Zeitung: Politischer Debattierclub

Von Christine Schröpf

Chaotisch ist das Standardetikett für die Piraten. Auch wenn
dieser Vorwurf im Vergleich der Bundesländer wohl am wenigsten auf
die Bayern zutrifft – vom selbst gesetzten Ziel, die Politik
nachhaltig zu verändern, hält man sich auf hier nach Kräften ab. Der
Landesparteitag ist dafür ein Musterbeispiel. Die meiste Zeit
verstreicht für Personaldebatten. Zwölf Monate vor der Landtags- und
Bundestagswahl bleibt fast kein Pl

Mittelbayerische Zeitung: Einfache Rechnung

Von Roman Hiendlmaier

Man muss kein Überflieger sein, aber schon ein pfiffiges Kerlchen
– oder Girl – wenn man Mechatronik zu seinem Beruf machen möchte. Im
Gegenzug sind die Aussichten allerdings glänzend: Der Kombination von
Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik begegnet man heute quasi
auf Schritt und Tritt. Vom ABS im Auto bis hin zum Windrad, vom
Mars-Roboter bis hin zur Zahnbürste. Die Tendenz ist weiter steigend,
entsprechend der Bedarf an Fachkräfte

Mittelbayerische Zeitung: Damenwahlen

Von Reinhard Zweigler

Ein Jahr vor der Bundestags- und der bayerischen Landtagswahl
basteln die Parteien kräftig an ihrem Personalaufgebot. Sie tun sich
allesamt schwer. Die SPD-Troika Steinmeier, Steinbrück und Gabriel
schwört Einigkeit und belauert sich gleichzeitig. Bei den Grünen
treten gleich ein halbes Dutzend KandidatInnen um die beiden
Spitzenplätze zur Bundestagswahl an. Bei den Freidemokraten hat der
Verlegenheitsvorsitzende Philipp Rösler noch B

IG-Metall-Chef: Politik und Firmen nicht auf Wirtschaftskrise vorbereitet

Viele deutsche Unternehmen, aber auch die Bundesregierung, sind nach der Ansicht von IG-Metall-Chef Berthold Huber auf eine mögliche Wirtschaftskrise nicht vorbereitet. "Das macht mir Sorgen", sagte Huber in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Es sei eine Lehre aus zurückliegenden Krisen, dass es in der Wirtschaft nicht immer nur aufwärts gehen könne. Man brauche für den nächsten Abschwung ähnliche Instrumen

Westerwelle: Botschaftspersonal im Sudan wird teils abgezogen

Die Bundesrepublik wird Teile des Botschaftspersonals im Sudan abziehen. Das sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Sonntag in einem Interview in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Wir dünnen unsere Botschaft in Khartum aus", sagte Westerwelle. "Natürlich vergrößern wir auch die Sicherheitsvorkehrungen in anderen betroffenen Ländern." Genauere Details wollte der Minister allerdings aus Sicherheitsgründen nicht nennen.

Thüringens Ministerpräsidentin fordert grundlegende Neuordnung der Sicherheitsdienste

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat eine grundlegende Neuordnung der deutschen Sicherheitsdienste gefordert. "Es ist ein solcher Vertrauensverlust, dass ich dafür plädiere und ganz eindeutig sage, wir brauchen einen grundlegenden Neuanfang der Sicherheitsstruktur, der Sicherheitsbehörden in der Bundesrepublik Deutschland", sagte Lieberknecht in einem Schaltgespräch in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Wir d&u