Eins ist klar: Die Vorwürfe wiegen schwer –
besonders für Annette Schavan. Mit einem Urteil sollte man derzeit
aber vorsichtig sein. Auch für eine Bildungsministerin gilt in diesem
Falle so lange die Unschuldsvermutung, bis das Gegenteil bewiesen
werden kann. Dass die Kanzlerin ihre langjährige Ministerin nicht
gleich fallenlässt, kann auch als Stärke angesehen werden. Klar, im
Falle des Verteidigungsministers 2011 gab es zunächst auch noch
Rückendec
Die Ökostrom-Zulage klettert für die Verbraucher
auf Rekordhöhe. Diese Nachricht kommt keineswegs überraschend.
Schwarz-Gelb hat nach der Katastrophe von Fukushima den rot-grünen
Atomausstieg noch einmal verschärft. Allerdings hat es die Regierung
versäumt, die Bürger auf die Mehrkosten vorzubereiten. Im Gegenteil,
die Bundeskanzlerin hat 2011 fatalerweise angekündigt, die
Ökostrom-Umlage werde nicht weiter steigen. Dass Schwarz-Gelb die
Fo
Da hatten wir uns schon unschuldig gefreut über den
Friedensnobelpreis für Europa. Unmittelbar im Anschluss an die
unbefleckte Freude meldete sich dann aber die professionell befleckte
Fantasie und fragte nach: Ist das etwa der nur halbwegs noble Versuch
der Preisvergeber, dem Europäer Helmut Kohl persönlich diesen Preis
verweigern zu können, durch ein Ausweichen auf die politisch
unangreifbarere Institution sozusagen? Leider gibt es gerade auf
solche Fragen keine A
Solange Kinder nach der süßesten Süßigkeit gieren,
wird kein Lebensmittelriese freiwillig an der raffinierten
Industriesüße sparen. Die Speckhüften der Grundschüler sorgen für
fette Gewinne der Weltkonzerne. Ihre Sorge um die Gesundheit unserer
Kinder ist so glaubwürdig wie die Warnung einer Schnapsbrennerei vor
Alkoholsucht. Wenn Nestlé nun den Zuckergehalt in Frühstücksflocken
von sich aus senkt, folgt der Konzern nich
Bereits jetzt sind mehr als 40 Prozent der
Stromkosten Steuern und Abgaben, mithin also "politische" Kosten.
Die Energiesteuer zum Beispiel wird inzwischen zu einem Teil genutzt,
um die Renten zu finanzieren. Was hat das mit einer Lenkung im
energiepolitischen Sinne zu tun, wie ursprünglich gedacht? Die Umlage
für Strom aus Wind, Sonne oder Biogas wird zudem keineswegs von
allen Verbrauchern erhoben – Großverbraucher sind davon größtenteils
ausgenomme
Neuer Wettbewerber aus Lettland wirbt um deutsche Tagesgeld Anleger: Die Privatbank
Tagesgeldvergleich.com informiert: Auf dem deutschen Tagesgeldmarkt versucht eine bisher weitgehend unbekannte Bank Fuß zu fassen, die AS "Privatbank" aus Lettland. Das Angebot ist zunächst verlockend, denn die Bank bietet mit 3,00% weitaus höhere Tagesgeld Zinsen als die etablierten Banken und es die hiesigen Sparer gewöhnt sind.
Zur Erinnerung: Der Maximal-Zinssat
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Grundlage des Übels ist der wildwuchsartige
Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien; Folge der
absoluten Vorfahrt grüner Energie zu einem auf Jahre garantierten
Abnahmepreis, der über jenem konventionell erzeugten Stromes liegt.
Allein für 2013 ergibt sich daraus eine vom Verbraucher zu zahlende
Ökostrom-Umlage von geschätzt 20 Milliarden Euro. Das ist
Subventionswahnsinn. Abzusagen ist die Energiewende deshalb nicht.
Sie muss aber endlich als Gesa