Neue OZ: Kommentar zu Nobelpreise / Wirtschaft

Ein unpolitischer Preis

Es ist eine salomonische Entscheidung: Mit der Vergabe des
Wirtschaftsnobelpreises an Alvin Roth und Lloyd Shapley zeichnet die
Stockholmer Jury in diesem Jahr Wissenschaftler aus, deren Arbeiten
hohes Ansehen genießen, die aber auch politisch weitgehend
unumstritten sind. Das war in der Vergangenheit schon anders.

Bis heute muss sich das Nobelkomitee nämlich Kritik anhören, weil
es Ökonomen wie Milton Friedman oder Paul Samuelson ausgeze

Diskriminierung jüngerer Arbeitnehmer bei Entgelt

Diskriminierung jüngerer Arbeitnehmer bei Entgelt

Berlin muss Presseberichten zufolge in Konsequenz eines Urteils des Bundesarbeitsgerichts (Az. 6 AZR 148/09) seinen angestellten Mitarbeitern bis zu 40 Millionen EUR Gehalt nachzahlen. Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck und Fachanwalt für Verwaltungsrecht Volker Dineiger, Berlin.

Firmen auf Facebook – das Human Resources Projekt

Firmen auf Facebook – das Human Resources Projekt

Zunehmend planen Unternehmen auch auf Facebook und in anderen Social Media Kanälen aktiv zu werden. Die Anfragen unserer Kunden häufen sich zu diesem Thema – es bildet sich ein Trend.

Vor allem größere Firmen mit mehreren Standorten und vielen Auszubildenden koordinieren gerne die interne Kommunikation mit den jugendlichen Hoffnungsträgern via Facebook. Dafür haben wir Apps entworfen – sehr interessante Gedanken sind dabei eingeflossen.

Schwäbische Zeitung: Scharte ausgewetzt – Kommentar

Die Scharte des vergangenen Jahres ist
ausgewetzt. Hatte das Nobelpreiskomitee 2011 zu Recht viel Kritik für
die Kür zweier weltferner Theoretiker einstecken müssen, so werden
diesmal zwei Ökonomen ausgezeichnet, die sich im wahrsten Sinne des
Wortes ums Leben verdient gemacht haben. Sie haben ergründet, wie
Märkte gestaltet werden können, dass sie zum Wohle aller Beteiligten
funktionieren. Auf ihren Erkenntnissen basiert eine Tauschbörse für
Sp

Schwäbische Zeitung: Hängepartie schadet Schavan – Kommentar

Annette Schavan ist in der Bredouille.
Monatelang hat sie zu Plagiats-Vorwürfen geschwiegen. Denn als
Wissenschaftsministerin konnte und wollte sie nicht den Eindruck
vermitteln, sie gebe der Universität Düsseldorf den Kurs vor. Jetzt
ist sie durch die Vorab-Veröffentlichung des Gutachtens eines
Professors in Verlegenheit gekommen.

Sie muss diese Vorwürfe parieren, kann dies aber erst dann tun,
wenn sie von der Universität Düsseldorf zu einer Stellung

Aufruf eines Suchmaschinen Experten

Kein geringerer als Fabian Rossbacher ruft alle Web-Administratoren, die gewillt sind, zu einem fairen Schlagabtausch auf. Es geht wie einige von Ihnen schon wissen um den "Megaabstauberseo"

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 16. Oktober zum Referendum in Schottland

Ein Marathon beginnt mit dem ersten Schritt.
Später, wenn alle nur das Bild des Siegers vor Augen haben, erinnert
sich niemand mehr daran, wie alles begann. Im Fall der stolzen
Patrioten in Edinburgh dürfte das anders sein. Sie sind zu einer
langen Reise ins Ungewisse aufgebrochen, die in einem anderen Land
enden könnte – im souveränen Schottland, das mit seinen englischen
Nachbarn kaum noch etwas gemein hat außer der Königin, dem Pfund und
den Streitkr&auml

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 16. Oktober zur Debatte um Asylbewerber

Dass Friedrich und Kollegen anfangs nur von
Asylbewerbern aus Serbien und Mazedonien gesprochen haben, ist ein
weiteres, perfides Detail. Denn es geht zumeist um Roma, die zwar
vielleicht aus sicheren Staaten kommen, aber dort keinesfalls sicher
sind. Sie werden diskriminiert und leben teils unter schlimmsten
Bedingungen, in Slums und ohne Bildung, Arbeit oder Perspektiven.
Diesen Menschen in ihrem Land zu helfen, wäre eine nachhaltige
Strategie, die nicht nur die Zahl der Wirtschaft

Börsen-Zeitung: Der Einsatz ist hoch, Kommentar zu Douglas von Annette Becker

Hoch gepokert und gewonnen? Diese Frage kann
sich die Gründerfamilie des Handelskonzerns Douglas wohl nur selbst
beantworten. Strahlende Gesichter dürfte es in jedem Fall in
Bielefeld und Ulm geben, können doch sowohl der Familienkonzern
Oetker als auch der Drogerieunternehmer Erwin Müller mit einem Preis
von 38 Euro je Aktie eine saftige Prämie auf den unbeeinflussten
Marktwert – also jenen Kurs vor Bekanntwerden der Übernahmepläne im
Januar 2012 – eins