Kölner Stadt-Anzeiger: Uhl: Deutsche Staatsbürgerschaft von Salafisten eventuell aberkennen – Schneller ausweisen

Köln. Der innenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hat vor dem Hintergrund
der jüngsten Festnahmen in Bonn gefordert, Salafisten auszuweisen.
"Die Mehrheit der Salafisten kann nicht ausgewiesen werden, weil sie
eingebürgert wurden", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Mittwoch-Ausgabe). "Man muss sich die ganzen Einbürgerungsakten aus
den Ländern deshalb noch einmal ansehen und fragen, ob womöglic

Schwäbische Zeitung: Jobsicherheit ist auch ein Wert – Kommentar

Bei klammer Kassenlage der Länder 6,5 Prozent
mehr Einkommen für etwa 1,2 Millionen Landesbeamte und rund 750000
Angestellte des Öffentlichen Dienstes zu verlangen, ist
unrealistisch. Wenn selbst der baden-württembergische
Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seinen Landesbeamten um
Unterstützung für seinen Sparkurs bitten muss, wie sollen da erst
ärmere Länder wie Bremen oder Sachsen-Anhalt die zusätzlichen
Milliarden aufbringen? Im

Lausitzer Rundschau: Noch nicht gut genug Zu neuen Bildungsstudienüber deutsche Schüler

Als die erste Pisa-Studie vor nunmehr mehr als
zehn Jahren veröffentlicht wurde, ging ein Aufschrei durch die
Nation. Ausgerechnet im Land der Dichter und Denker grassierte eine
Bildungskatastrophe. Es war ein durchaus heilsamer Schock. Denn
seitdem hat sich vieles zum Positiven verändert. Nicht nur, dass es
inzwischen einheitliche Standards gibt, was Schüler wann mindestens
drauf haben müssen, anstatt wie früher nur den peniblen Vorschriften
von Lehrplänen z

Börsen-Zeitung: Neustart, Kommentar zu ThyssenKrupp von Andreas Heitker

Welch ein Vertrauensvorschuss: Trotz steigender
Schulden, milliardenschwerer Abschreibungen und tiefroter Ergebnisse,
trotz Dividendenausfall und einer auf unterirdische 12% eingeknickten
Eigenkapitalquote bejubelt die Börse die ThyssenKrupp-Aktie. Der
Tiefpunkt, so offenbar die vorherrschende Meinung, ist erreicht. Ab
jetzt kann es doch nur wieder aufwärtsgehen.

Sicher ist, dass das hohe Maß an Unsicherheit aus dem Markt
genommen wurde, das der geplante Steel-Americas-Ve

Rheinische Post: Tibeter ohne Hoffnung

Kommentar von Matthias Beermann

Wie weit muss man einen Menschen treiben, bis er sich mit Benzin
übergießt und anzündet? Was muss in einer 17-Jährigen vorgehen, die
ihrem jungen Leben auf diese grausame Weise ein Ende setzt? Für
Chinas Führung sind die Tibeter, die sich aus Protest gegen die
Gängelung ihres Volkes selbst verbrennen, Fanatiker, die vom Dalai
Lama zu ihren Taten angestiftet wurden. Eine absurde Unterstellung,
auch wenn es der geistige

Neue Westfälische (Bielefeld): Leistungsvergleich der Grundschüler Das Glas ist halbvoll BERNHARD HÄNEL

Auch wenn das Ergebnis bei den Grundschulstudien
nicht herausragt, so ist das Glas zumindest halbvoll und nicht
halbleer. Denn in der Primarstufe können die Schüler weitgehend
mithalten mit der vergleichbaren internationalen "Konkurrenz". Doch
nur der Durchschnitt ist gut. Oben und unten fransen die Ergebnisse
deutlich aus. Spitzenleistungen sind weit seltener zu finden als im
internationalen Vergleich, und die Zahl der sogenannten Risikoschüler
ist erschreckend hoc

Rheinische Post: Gute Schüler

Kommentar von Eva Quadbeck

Als Erstes muss man festhalten, dass die Ergebnisse der
Grundschulstudien zu den Leistungen beim Lesen, Rechnen und in der
Naturwissenschaft erfreulich sind. International oberes Drittel – das
kann sich sehen lassen. Besonders erfreulich ist, dass die Kinder aus
Migrantenfamilien, deren Anteil an der Schülerschaft wächst, einen
Sprung nach vorne gemacht haben. Die Schulstudien, die nach strengen
wissenschaftlichen Maßstäben gemacht werden,