Mitteldeutsche Zeitung: zu pädophilen Priestern

Die Terminologie der Wissenschaftler ist sehr viel
enger als die Umgangssprache. Wer landläufig von "Pädophilie"
spricht, meint Kindesmissbrauch in all seinen Formen. Es geht um das
Handeln, nicht um Krankheitsbilder. Hilfreich ist Leygrafs Arbeit für
die Ursachenforschung wie für die Prävention. Gut also, dass die
Bischöfe solche Expertise abrufen. Der Mangel an Wissen hat es
früher – neben dem Wegsehen und Vertuschen – ermöglicht, da

Mitteldeutsche Zeitung: zu Lammert und NPD-Verbot

Die Furcht vor einer Werbekampagne für die NPD, wie
Lammert sie hat, sollte nicht größer sein als die Bereitschaft dazu,
Strukturen zu zerstören, die Gewalt befördern. Lammerts Zwischenruf
hat keine Folgen: Die Richter sollten sich nicht davon beeinflussen
lassen, ob nur die Länder oder auch der Bundestag den Verbotsantrag
stellen. Bedenklich ist Lammerts Einwurf aus anderem Grund: Er
klingt, als habe er Hinweise, dass auch der neue Antrag nicht ohne
V-Leute

Mitteldeutsche Zeitung: zu vermehrten Operationen

Um die Gefährdung der Patienten – unnötige
Operationen sind strafbare Körperverletzungen – zu reduzieren,
braucht es aber ein ganzes Bündel an Änderungen. Die Zahl der
Krankenhäuser muss in manchen Regionen drastisch reduziert werden.
Das Vergütungssystem muss so geändert werden, dass alle Behandlungen
möglichst gleich lukrativ sind. Die Vergütung der Chefärzte darf
nicht von der Menge der Behandlungen abhängen.

Pressekontakt

NRZ: Unnötige Operationen – ein Kommentar von JAN JESSEN

Jede Operation ist im juristischen Sinn eine
Körperverletzung. Ärztliche Eingriffe werden nur deshalb nicht
bestraft, weil Patienten dafür ihr Einverständnis gegeben haben. Das
tun sie, weil ein Mediziner ihnen gesagt hat, dass dieser Eingriff
für ihre Gesundheit vonnöten ist; und natürlich vertrauen Patienten
der Diagnose ihres Doktors. Umso erschreckender und abstoßender ist
die Vorstellung, dass viele Operationen in Deutschland gar nicht
medizin

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Fußball-EM

Was auf den ersten Blick verrückt klingt,
hat durchaus seinen Charme. Am 60-jährigen Jubiläum der EM sollen
möglichst viele Veranstalter teilhaben. Jetzt gilt es, die verwegene
Idee mit Leben zu erfüllen. Noch nicht einmal ansatzweise hat Platini
erklärt, wie dieses Turnier über ganz Europa verstreut ablaufen soll.
Wichtig ist vor allem, dass die Vergabekriterien nachvollziehbar
sind. Aber darf man das in Zeiten, wo in Sportverbänden Mauscheleien
an d

Rheinische Post: Köln und Düsseldorf gründen Energieunternehmen Rheinwerke

Die Kölner RheinEnergie AG und die Stadtwerke
Düsseldorf AG verbünden sich. Sie wollen gemeinsam die Rheinwerke
GmbH zur Erzeugung von Ökostrom gründen, wie die in Düsseldorf
erscheinende "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus Kreisen der
rheinischen Kommunalpolitik erfuhr. Die Rheinwerke sollen sich um den
Ausbau der erneuerbaren Energien und der Fernwärme kümmern – sowie
die Keimzelle für mehr werden. Mit dem gemeinsamen Ausbau der

Net Asset Value per 30. November 2012

Private Equity Holding AG /
Net Asset Value per 30. November 2012
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NEWS RELEASE

Zug, 7. Dezember 2012

Net Asset Value per 30. November 2012

Der Net Asset Value (innere Wert) einer Namenaktie der Private Equity Holding AG
betrug per 30. November 2012 EUR 56.31 (CHF 67.87). Dies entspricht einer
Veränderung von +0.9% in EUR im Vergleich zum 31. Oktober

Lincoln Mining Unternehmensbekanntmachung

ncoln Mining Unternehmensbekanntmachung

Vancouver, British Columbia – Lincoln Mining Corporation, TSX-V: LMG ("Lincoln" oder "das Unternehmen") freut sich gemäß der Bewilligung der zuständigen Aufsichtsbehörde, die Bestellung von Herrn Jimmy Mah zum Chief Financial Officer als Ersatz für Herrn Emmet McGrath bekannt zu geben, wirksam zum 05. Dezember 2012.

Herr McGrath hat sein Amt in der Position des Chief Financial Officers niedergelegt. Der Vors

Berliner Zeitung: Zu den Protesten gegenÄgyptens Mursi:

Erstens ist Mursi der Opposition keinen Zentimeter
entgegengekommen. Er hat weder das Dekret, das ihm große Macht gibt,
zurückgenommen, noch hat er das Verfassungsreferendum verschoben.
Ferner bezeichnete er die Demonstrationen als Werk bezahlte
Schläger. Die Proteste gegen ihn seien von ausländischen Agenten
gesteuert, und die Hintermänner würden mit der ganzen Kraft des
Gesetzes bestraft. Allein diese Formulierungen – sie scheinen aus dem
Wortschatz von Ho