Allg. Zeitung Mainz: Eingeklemmt / Kommentar zu Nahost

Was auf den ersten Blick wie eine scheinbar aus dem
Nichts kommende Eskalation der Gewalt – möglicherweise bis hin zu
einem Krieg – wirkt, ist in Wahrheit der Versuch eines
Befreiungsschlags. Die Rede ist von der in Gaza herrschenden
radikalislamischen Hamas. Denn ihr kommt seit dem Bürgerkrieg in
Syrien und der Isolierung des Iran immer mehr Unterstützung abhanden.
Und noch weit ernüchternder: Der Sieg der Muslimbrüder in Ägypten,
aus denen die Hamas einst he

WAZ: Raketen Richtung Jerusalem – Leitartikel von Gudrun Büscher

Jerusalem, die Heilige Stadt, religiöses Herz für
Juden, Christen und Muslime, im Visier der palästinensischen
Fanatiker? Man möchte an einen Irrtum glauben. Der Felsendom, jener
Ort, der den gläubigen Muslimen so wichtig ist wie den Christen die
Grabeskirche, liegt genau über der Klagemauer der Juden. Die
Altstadt, die alle Heiligtümer vereint, ist klein und verwinkelt. Wer
die Stadt trifft, trifft alle. Doch Krieg ist das Ende aller Logik,
Krieg ist Ver

Mittelbayerische Zeitung: Politisches Theater Kommentar zu Merkel/Russland

Einst verfasste die Journalistin Gabriele
Krone-Schmalz ein Buch mit dem Titel "An Russland muss man einfach
glauben". Der Satz wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion zur Maxime
einer ganzen Generation von Russlandexperten. Ihr romantisch
verklärtes Credo lautete: Das eurasische Riesenreich birgt einen
unermesslichen wirtschaftlichen, kulturellen und intellektuellen
Schatz, der sich mit Hilfe des Westens heben ließe. Längst werden die
Anhänger dieser Schule a

BERLINER MORGENPOST: Wichtiger als gute Geschäfte Jochim Stoltenberg über das deutsch-russische Verhältnis und den Besuch der Kanzlerin bei Wladimir Putin

Sie haben etwas von enttäuschter Liebe, zumindest
von Erwartung, die trog, die deutsch-russischen Beziehungen. Nach dem
Ende des Kalten Krieges, nach Maueröffnung, Zustimmung zur
Wiedervereinigung und Abzug ihrer Soldaten hofften die Russen, dass
ihnen im Gegenzug die Tore gen Westen weit aufgestoßen würden. Quasi
als Dank für das historisch einmalige Ereignis, dass eine Siegermacht
freiwillig das Feld räumt. Wir Deutschen andererseits verbanden mit
Gorbatscho

Rüttgers hat Abschied von der Politik gut verarbeitet

Jürgen Rüttgers, ehemaliger NRW-Ministerpräsident, hat den Abschied von der aktiven Politik gut verarbeitet. "Es geht mir hervorragend, ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben", sagte der jetzt als Anwalt arbeitende Ex-CDU-Landeschef der "Neuen Westfälischen". Zuletzt war es still geworden um ihn. Im Mai trat er nicht mehr für seinen Wahlkreis an. Jetzt freut sich Rüttgers, Zeit zu haben, die Dinge fern von Amtspflichten zu beurteilen. Der Zustan

Neue Westfälische (Bielefeld): ACHTUNG, KORRIGIERTE FASSUNG: (Fehler in der Überschrift) Ex-Ministerpräsident Rüttgers: CDU hat Entwicklung in den Großstädten verschlafen

Jürgen Rüttgers, ehemaliger
NRW-Ministerpräsident, hat den Abschied von der aktiven Politik gut
verarbeitet. "Es geht mir hervorragend, ich bin sehr zufrieden mit
meinem Leben", sagt der jetzt als Anwalt arbeitende Ex-CDU-Landeschef
der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen. Zuletzt war es
still geworden um ihn. Im Mai trat er nicht mehr für seinen Wahlkreis
an. Jetzt freut sich Rüttgers, Zeit zu haben, die Dinge fern von
Amtspflichten zu beu

Neue Westfälische (Bielefeld): Ex-Ministerpräsident Rüttgers: CDU hat Entwicklung in den Großstaädten verschlafen

Jürgen Rüttgers, ehemaliger
NRW-Ministerpräsident, hat den Abschied von der aktiven Politik gut
verarbeitet. "Es geht mir hervorragend, ich bin sehr zufrieden mit
meinem Leben", sagt der jetzt als Anwalt arbeitende Ex-CDU-Landeschef
der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen. Zuletzt war es
still geworden um ihn. Im Mai trat er nicht mehr für seinen Wahlkreis
an. Jetzt freut sich Rüttgers, Zeit zu haben, die Dinge fern von
Amtspflichten zu beu

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Den Haag/Gotovina-Urteil

Es gibt keinen Zweifel daran, dass die
Initialzündung für den blutigen Bürgerkrieg in Jugoslawien von den
großserbischen Wahnideen eines Slobodan Milosevic ausgegangen ist. Es
waren Serben, die die Kampfhandlungen eröffneten, die begannen, ihre
kroatischen und bosnischen Nachbarn aus den Häusern zu treiben, die
Sarajewo belagerten und das Massaker von Srebrenica begingen. Der
kroatische Rollback bediente sich freilich kaum anderer Mittel. Warum
nur tauchten di