Altkanzler Schröder sieht Russland auf dem Weg zur Demokratie

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht Russland unter Staatspräsident Wladimir Putin ungeachtet westlicher Kritik auf dem Weg zur Demokratie. "Die führenden Leute wollen aus Russland ein Land machen, in dem Rechtsstaatlichkeit, Stabilität und Demokratie herrschen", sagte Schröder der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Aufgabe des Präsidenten habe zunächst darin bestanden, in dem Land Staatlichkeit und Stabili

Jahn enttäuscht über mangelnde Wechselbereitschaft ehemaliger Stasi-Mitarbeiter

Der Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde Roland Jahn hat sich enttäuscht darüber gezeigt, dass bisher nur wenige ehemalige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter, die in der Behörde beschäftigt sind, die Arbeitsstelle gewechselt haben. "Ich hätte mir gewünscht, dass mehr von sich aus sagen, sie könnten die Empfindungen der Opfer nachvollziehen. Das ist leider nicht der Fall. Das Anliegen bleibt, alle zu versetzen", sagte Jahn der "Frankfurter Allgeme

Beschneidungsdebatte: Ethikratsmitglied wirft Regierung Missachtung des Kindeswohls vor

Der Hamburger Strafrechtler Reinhard Merkel hat der Bundesregierung vorgeworfen, das Kindeswohl zu missachten. Der Gesetzentwurf zur Beschneidung von Jungen, der vergangene Woche in den Bundestag eingebracht wurde, "bedeutet eine klaffende Schutzlücke zulasten des Kindes", schreibt Merkel laut der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" in einer Stellungnahme für den Rechtsausschuss. Der Ausschuss wird am Montag über den Entwurf beraten. Merkel gehört de

Altkanzler Schröder kritisiert Großbritannien

Vor dem Hintergrund des gescheiterten EU-Haushaltsgipfels hat der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Haltung Großbritanniens in europapolitischen Fragen kritisiert. "Eines muss beendet werden: dass Großbritannien sich selbst nicht integriert, aber gleichzeitig über die Geschicke derer, die es angeht, mit entscheiden will", sagte Schröder der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die Willigen dürfen nicht von den Un

Der Tagesspiegel: Strobl rät der CDU von Koalitionsaussage mit der FDP ab

Der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende
Thomas Strobl rät seiner Partei davon ab, im Wahlkampf für eine
Fortsetzung der Koalition mit der FDP zu werben. "Ich rate überhaupt
nicht dazu, mit einer schwarz-gelben Koalitionsaussage in die
Bundestagswahl zu gehen", sagte Strobl, der sich beim CDU-Parteitag
als Vizevorsitzender bewerben will, dem Tagesspiegel am Sonntag.
"Über Koalitionen sollte frühestens am Abend der Bundestagswahl
gesproc

Brüderle warnt Union vor Annäherung an Grüne

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat die Union vor einer Annäherung an die Grünen gewarnt. "Die schwarz-grünen Gedankenspiele einiger CDU-Politiker sind quasi ein Förderprogramm für die FDP", sagte er der "Welt am Sonntag". "CDU-Wähler, die eine bürgerliche Koalition wollen und Schwarz-Grün fürchten, müssen für uns stimmen." Wer für die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt stimme, &

Fielmann will Tochter in Führung der Firma holen

Günther Fielmann möchte nicht nur seinen Sohn, sondern auch seine Tochter in das Optikerunternehmen holen. Sophie Luise Fielmann hat zwar gerade erst das Internat in Salem abgeschlossen und will nun mit einem Wirtschaftspsychologie-Studium beginnen. Parallel dazu arbeitet die junge Frau Fielmann jedoch schon in Niederlassungen der Optikerkette. "Sophie Luise ist für eine Führungsaufgabe im Unternehmen prädestiniert", sagte Günther Fielmann der "Welt a

PSA Peugeot Citroën setzt weiter auf Allianz mit GM

Der französische Automobilhersteller PSA Peugeot Citroën hält ungeachtet jüngster Irritationen an der Allianz mit General Motors (GM) und der Europatochter Opel fest. "Die Kooperation läuft nach Plan. Was wir angekündigt haben, haben wir auch umgesetzt. Und wir werden wie vereinbart auf vier gemeinsamen Plattformen zusammen Autos bauen", sagte Peugeot-Chef Maxime Picat der "Welt am Sonntag". "Geplant sind weiterhin drei Modelle im Klein- und

Steinbrück warnt vor Wiederaufflammen des Nationalismus in Europa

Nach dem vorläufigen Scheitern der EU-Haushaltsverhandlungen und den Gesprächen über die Griechenlandrettung warnt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück vor einem Wiederaufflammen des Nationalismus in Europa. "Keine Frage, das ist schon eine Krise. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zurück fallen in einen gefährlichen Nationalismus. Dabei geht es um mehr als den Euro", sagte er der "Bild am Sonntag". Außerdem sieht Steinbrück die

Steuerabkommen mit der Schweiz: SPD offen für weitere Verhandlungen

Nach der Ablehnung des umstrittenen Steuerabkommens mit der Schweiz im Bundesrat zeigt sich die SPD offen für weitere Verhandlungen. Über Teile der Vereinbarung könne gesprochen werden, die Schweiz müsse aber beteiligt sein, erklärte der rheinland-pfälzische Finanzminister Carsten Kühl. Bei einer Anrufung des Vermittlungsausschusses sei dies aber nicht möglich. Der Bundesrat hatte das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz am Freitag gestoppt. SPD und