Mittelbayerische Zeitung: Leerstelle in Bellevue

Von Christian Kucznierz

Es heißt, am Ende stürze man nicht über die Affäre selbst, sondern
über das, was man über sie sagt. Christian Wulff ist gestürzt über
das, was er nicht gesagt hat. Oder was er erst zu spät gesagt hat. Am
Ende war es eine Jagd auf den Bundespräsidenten, das ist sicher
richtig. Aber diese Hatz auf das Staatsoberhaupt, so kleinlich, ja
albern sie in manchen Punkten auch gewesen sein mag, war es nicht,
die Wulff zu Fa

Schwäbische Zeitung: Durch Wort und Tat überzeugen – Leitartikel

Es geht um das höchste Staatsamt, dennoch sei
gestattet: Aller guten Dinge sind drei. Innerhalb von nur zwei Jahren
gibt es den dritten Bundespräsidenten. Angela Merkel lag zweimal
kolossal daneben, sie ist gut beraten, jetzt einen Kandidaten zu
küren, der parteiübergreifend Zustimmung findet. Der sanfte Druck der
politischen Realität lässt ihr keine andere Wahl. Schwarz-Gelb
verfügt nur über eine hauchdünne Mehrheit in der Bundesversammlung,
was

De Maizière hält Nachfolge für abwegig

Verteidigungsminister Thomas de Maizière will offenbar nicht die Nachfolge des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff antreten. "Das ist in jeder Hinsicht abwegig", sagte der CDU-Politiker am Freitag vor Journalisten bei einem Besuch in Washington über entsprechende Spekulationen. Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitagabend mit FDP-Chef Philipp Rösler sowie dem CSU-Vorsitzenden

Börsen-Zeitung: Vom Schnupfen kuriert, Marktkommentar von Dieter Kuckelkorn

Wenn die Märkte der entwickelten Länder niesen,
haben die Emerging Markets einen Schnupfen. Diese Weisheit hat sich
wieder einmal bestätigt: Das vergangene Jahr war von der europäischen
Schuldenkrise, einer in den USA ebenfalls zu hohen Staatsverschuldung
sowie im zweiten Halbjahr 2011 von massiven Konjunkturängsten
gekennzeichnet. Demgegenüber sahen die Schwellenländer wesentlich
besser aus.

Die Staatsschulden sind in fast allen Emerging Markets – vor

Cirque du Soleil® gibt Exklusivvorstellung bei der 84. Oscar-Verleihung

Mit einem Auftritt in ihrer bisher grössten Besetzung erweist die
Artistentruppe der spektakulärsten Nacht Hollywoods ihre Ehre

Die Oscar(R) -Produzenten Brian Grazer und Don Mischer haben
Cirque du Soleil für die 84. Oscar-Verleihung engagiert, wie heute
bekannt gegeben wurde. In ihrer bisher grössten Besetzung wird die
Startruppe einen exklusiven Auftritt präsentieren.

Musikalisch begleitet wird die Vorstellung vom
Oscar(R)-

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Syrien

Die Hilflosigkeit ist unerträglich. Das syrische
Regime lässt weiter töten. UN-Maßnahmen werden von Assad ignoriert.
Leider entlarvt diese Tatsache, dass die Entscheidung der
UN-Vollversammlung für eine Syrien-Resolution mehr Symbol- denn
Durchsetzungscharakter hat. Manchmal kommt es aber darauf an, Zeichen
zu setzen – wie mit einer Resolution im Sicherheitsrat. Das
scheiterte bislang an China und Russland. Den Vereinten Nationen sind
die Hände gebunden. Nur we

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Streik am Flughafen Frankfurt

In dem großen Getriebe eines Flughafens bilden
die Beschäftigten des Vorfelds nur ein kleines Zahnrad – jedoch eines
mit großer Wirkung. Denn was passiert, wenn an dieser empfindlichen
Stelle die Drehzahl gedrosselt wird, erfahren derzeit tausende
Fluggäste leidvoll: Weniger als 200 der insgesamt etwa 20 000
Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens legen den halben Flugverkehr
lahm. Unverantwortlich, sagen Kritiker des Ausstands. Doch das
Streikrecht gilt für s&aum

Parteispitzen beraten über Wulff-Nachfolge

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich am Freitagabend mit FDP-Chef und Vizekanzler Philipp Rösler sowie dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer getroffen, um über die Nachfolge für den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff zu beraten. Am Freitag sollen die Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden fortgesetzt werden. Merkel hatte in ihrer Rede angekündigt, nach Beratungen mit Union und FDP auch auf SPD und Grüne zugehen zu wollen. "Wir wollen

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Wulffs Rücktritt

Deutschland hat keinen Bundespräsidenten mehr.
Schon wieder. Zum zweiten Mal in Folge tritt das Staatsoberhaupt vor
der Zeit zurück. Welch Zäsur innerhalb von 20 Monaten. Wird nun zur
Gewohnheit, was vor zwei Jahren vollkommen undenkbar erschien? Horst
Köhler ging aus anderen Gründen als Christian Wulff. Köhler sah das
Amt beschädigt, Wulff hat es beschädigt. Köhler flüchtete voreilig
und ohne Not, aber erhobenen Hauptes. Wulff hielt sich a