Rheinische Post: Abschreckende Streiks = Von Maximilian Plück

Um einen Begriff aus Zeiten des Kalten Krieges
zu bemühen: Es geht um Abschreckung. Im Poker um höhere Gehälter und
bessere Arbeitsbedingungen bei den Fluggesellschaften Air Berlin und
Germanwings drohen die Gewerkschaften Cockpit und Ufo offen mit
Streiks. Aufgeschreckte Kunden haben nach Gewerkschaftsangaben
bereits begonnen, ihre Flüge zu stornieren und auf andere Anbieter
oder den Zug auszuweichen – wobei das bei sommerlichen Temperaturen
auch keine Garantie f&uuml

Westfalenpost: Westfalenpost zum Umfragetief der SPD

Seien wir nicht nett. Empfehlen wir Altkanzler
Helmut Schmidt zum Arzt zu gehen. Warum? Weil er dies jenen
Mitmenschen geraten hat, die mit Visionen in der politischen
Landschaft unterwegs waren. Jetzt leidet er darunter. Mit den Worten
"Er kann es" hat er die Kanzlerkandidatur Peer Steinbrücks befördert.
Drei Monate vor der Bundestagswahl steht es schlecht um Pannen-Peer.
Die SPD kommt auf 22 Prozent, weniger als bei Bundestagswahl 2009.
Und Helmut Schmidt schränk

Westfalenpost: Westfalenpost zur Berlin-Rede von Obama

Manchmal sind die Gesten und Symbole wichtiger
als die Worte. Als gestern ein schwarzer US-Präsident auf der
östlichen Seite des Brandenburger Tores zu einer Bundeskanzlerin
sprach, die in der DDR aufgewachsen ist, war die Grundmelodie einer
guten, ernsten und bewegenden Rede gelegt. Hinter der Frotzelei von
Barack Obama, er und Angela Merkel sähen eigentlich nicht aus wie die
typischen Führer ihrer Staaten, steckt die tiefe Überzeugung des
Westens von der Gleichhe

Rheinische Post: Obamas großer Auftritt mit einer kleinen Rede = Von Matthias Beermann

Wahrscheinlich war diese Rede derartig mit
Erwartungen überfrachtet worden, dass man hinterher zwangsläufig ein
wenig enttäuscht sein musste. Barack Obama hatte seinen großen
Auftritt vor dem Brandenburger Tor, locker und charmant wie immer,
aber die ganz große Rede gelang ihm nicht. Die hätte einer zentralen,
einer prägenden Botschaft bedurft, und die hatte Obama nicht zu
verkünden. Dass die USA mit Russland über eine drastische
Verringerung

Mitteldeutsche Zeitung: zur Fluthilfe

Vorige Woche haben die Ministerpräsidenten beim
Hochwassergipfel zugesagt, die Hälfte der acht Milliarden Euro zu
tragen. Doch da gibt es ja noch offene Rechnungen mit dem Bund. Beim
Fonds Deutscher Einheit fühlen sich die Länder benachteiligt, weil
der Bund dank der niedrigen Zinsen leichter als gedacht die Kredite
tilgen könne. Zudem wollen sie noch mehr Geld für ihre Universitäten
oder andere Aufgaben, aus denen sich der Bund nach der
Föderalism

Mitteldeutsche Zeitung: zur Himmelsscheibe von Nebra

Insofern hat die Himmelsscheibe einen besonderen
Stellenwert, auch wenn ihre Himmelskunde nur den Wissensstand der
Bronzezeit anbietet. Sie liefert aber den Hinweis, dass die
Menschheit, zumindest die Ackerbau treibende, auf fundamentale
Erkenntnisse von Abläufen der Natur angewiesen ist. Das waren damals
die Eckdaten von Frühlings- und Winterbeginn sowie den
Sonnwendpunkten – grundlegendes Wissen für Aussaat und Ernte. Dass
der Mensch seine Fähigkeit, den Naturgewalte

Mitteldeutsche Zeitung: zu Obama

Mit dem Kalten Krieg ist der Bedarf an Pathos in den
deutsch-amerikanischen Beziehungen zu Ende gegangen. Sätze wie John
F. Kennedys "Ich bin ein Berliner" vor 50 Jahren sind nur noch
historisch. Wenn zwischen Washington und Berlin heute über Freiheit
gesprochen wird, geht es vor allem um Handel. Freiheit im Sinne der
Menschenrechte? Da werden die USA hierzulande weniger als
Schutzmacht, denn als Bedrohung angesehen. Die Beziehungen zu
Washington sind normal. Frühe

Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Obamas Berlin-Besuch

Auf sein Charisma konnte sich der Rechtsanwalt aus
Chicago auch gestern verlassen. Die Rückblenden in die
deutsch-amerikanische Geschichte sind zwar ein gutes Stück
transatlantischer Folklore, aber man nimmt ihm das Bekenntnis zur
Partnerschaft mit Europa ab. Geschickt verpackte der Präsident der
westlichen Führungsmacht aber auch einen Appell an die Verantwortung
der beiden Nationen für die Welt in seiner Rede. "Freiheit in
Gerechtigkeit", lautete die Fo

Marktgeflüster: Zu viel Optimismus?

Marktgeflüster: Zu viel Optimismus?

Seit einer Woche haben sich die Märkte beruhigt und gehen davon aus, daß die Fed mit der Drosselung der Liquidität noch warten wird. Das ist aber möglicherweise zu optimistisch…

Die actior AG ist ein 1999 gegründeter unabhängiger Spezialbroker mit Hauptsitz in Hamburg. actior vermittelt unter anderem in Präsenz- und in Online-Seminaren in Deutschland Privatanlegern das Wissen, um selbst an den Märkten zu agieren.
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