Familienunternehmen sind nicht nur die älteste
Form der Unternehmensführung, sondern wahrscheinlich auch die
schwierigste. Das Vorurteil, dass sich Nachfolger ins gemachte Nest
setzen, kennt wohl jeder. So ist es aber nicht. Für sie steht mehr
auf dem Spiel als das unternehmerische Risiko. Nachfolger haben nicht
nur die eigene Existenz, und die der Mitarbeiter in den Händen. Wenn
es schief geht, fahren sie das Lebenswerk der Eltern oder Großeltern
an die Wand – de
Von zwei schlechten Lösungen ist es – zugegeben
– die weniger drastische. Statt das Kindergeld für alle zu kürzen,
wagt sich die französische Regierung lediglich an den "quotient
familial". Der Angriff auf die französische
Steuerfreibetrags-Institution trifft aber bei Weitem nicht nur
bessergestellte Familien, wie die Regierung glauben machen will. Die
Maßnahme kommt überdies zu einem Zeitpunkt, da die Franzosen ohnehin
schon viele Steuererh&ou
Es ist ein Jammer mit dem Wetter. Wer mit
dieser Feststellung Unterschriften sammeln wollte, hätte derzeit
keine Probleme, die Listen zu füllen. Ein unterkühltes Frühjahr,
wenig Sonne, viel Regen mit Hochwasser: Wer da keinen Grund zum
Klagen findet, der muss mit stoischer Gelassenheit gesegnet sein.
Aber Verdruss über eingeschränkte Freizeitaktivitäten und echte
Sorgen sind doch zwei Paar Stiefel. Zu den Wirtschaftszweigen, welche
direkt oder indirekt vo
Das Mitwirken der Ukraine bei der Arbeit der Zollunion und die
unterzeichnete Vereinbarung zur Ausweitung der Kooperation mit der
Eurasischen Wirtschaftskommission stünden nicht mit der
WTO-Mitgliedschaft der Ukraine und ihrem strategischen Kurs in
Richtung europäischer Integration durch die Unterzeichnung des
Assoziationsabkommens sowie den Aufbau einer weitreichenden und
umfassenden EU-Freihandelszone in Konflikt. Dies versicherte der
ukrainische Präsident Wiktor Janu
Die Signale aus Berlin sind ermutigend. Anstatt
die Börsensteuer ohne Rücksicht auf ihre zum Teil gravierenden
Risiken in der bisher vorgeschlagenen Form durchzudrücken, ist die
Koalition bereit, auf die Bedenken der Finanzbranche einzugehen und
die drohenden Schäden zu begrenzen.
Das ruft die Verfechter der Abgabe auf den Plan. Sie werden den
Vorwurf der Verwässerung nicht zuletzt an der in Aussicht gestellten
Verschiebung der Steuerpflicht im Derivatehandel f
Nach Ex-Minister Ulrich Müller und
Fraktionsgeschäftsführer Volker Schebesta hat nun ein dritter,
vergleichsweise prominenter Christdemokrat fragwürdige Kontakte zum
früheren Ministerpräsidenten Stefan Mappus zugeben müssen: Auch der
stellvertretende Landes- und Fraktionschef der Partei, Winfried Mack,
hat interne Unterlagen des EnBW-Untersuchungsausschusses an Mappus
weitergeleitet. Eingeräumt hat er das erst jetzt, als es in Akten
dokumentiert war
Ohrfeigen, Prügel, verbale Missachtung: Gewalt
gegen Kinder gehört zum deutschen Alltag. Nicht in jedem Haushalt,
aber in so erschreckend vielen, dass einem angst und bange werden
sollte. Denn Erwachsene, die als Kinder Gewalt erlebten, setzen diese
Form der "Erziehung" häufig bei ihrem eigenen Nachwuchs fort.
Gewalterfahrung gibt es in allen sozialen Schichten. Doch dort, wo
die Verzweiflung aufgrund der eigenen sozialen Lage besonders groß
ist, wird hä
Wie unangemessen so mancher Alarmist das Wort
Katastrophe verwendet oder in modischer Steigerungslust den
"Mega-Gau" ausruft, erkennt man, wenn es einmal wirklich um Hab und
Gut, Leben und Tod geht. Im Süden und Osten Deutschlands und im
angrenzenden Ausland ist die Lage akut katastrophal – und das schon
zum zweiten Mal innerhalb gut eines Jahrzehnts in einem für Menschen
und Sachen bedrohlichen Ausmaß. Bei solchen Unglücksfällen tritt
neben das sch&oum
Morgen ist Thomas de Maizières Drohnen-Tag,
eine Art "D-Day" also. So wie die Alliierten am 6. Juni 1944 an
Frankreichs Küste anlandeten, versucht der Verteidigungsminister, am
5. Juni 2013 wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Der
wesentliche Unterschied: Beim historischen D-Day gehörte
Geheimhaltung zur Voraussetzung des Überraschungserfolges. De
Maizière weist jedoch seit 15 Tagen darauf hin, dass er beim
Scheitern des milliardensch
Die Grünen verkaufen ihre geplante
Gesundheitsreform geschickt. Sie wollen die ungeliebten Zuzahlungen
auf Arzneien ebenso abschaffen wie die ungleiche Bezahlung der Ärzte
für Kassen- und Privatpatienten. Das dürften viele begrüßen. Doch am
Ende ist das grüne Konzept vor allem eins: ein Angriff auf
Mittelstand und Mittelschicht. Die Erhöhung der Bemessungsgrenze
trifft Gutverdiener ebenso wie die Betriebe, die sie beschäftigen. So
bestrafen die