Rheinische Post: Riester schließt die Renten-Lücke nicht

Die Deutschen sorgen mit der Riester-Rente bei
weitem nicht ausreichend vor, um das sinkende Rentenniveau
auszugleichen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf
Anfrage der Linksfraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt. Eigentlich müssten
abhängig Beschäftigte vier Prozent ihres Bruttoeinkommens in eine
Riester-Rente investieren, um die schmaler werdende gesetzliche Rente
durch die private Vor

Rheinische Post: Versicherungs-Chef: Garantiezins könnte noch weiter fallen

Die Mindestverzinsung für
Lebensversicherungskunden könnte nach Einschätzung von Christoph
Buchbender, Vorstand der Neusser Rheinland-Versicherung, 2014 noch
weiter zurückgehen. "Ich würde nicht ausschließen, dass die
Garantieverzinsung im kommenden Jahr noch einmal sinkt", sagte
Buchbender der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Derzeit liegt
dieser Zinssatz bei 1,75 Prozent. Die Niedrigzinspolitik der
Europäischen Zentralbank wer

Westfalenpost: Manches relativiert sich Von Lorenz Redicker

Natürlich, es gibt große Unterschiede. Und so
pauschal darf man das auch nicht sagen: Die Einnahmen der Ärzte sind
kräftig gestiegen. Denn "die Ärzte" gibt es doch eigentlich nicht.
Eigentlich. Tatsächlich aber sagt die Statistik, dass so gut wie alle
Arztgruppen profitiert haben. In den aktuellen Honorarverhandlungen
ist das vor allem für die Kassen eine gute Nachricht.

Richtig ist: Die niedergelassenen Ärzte in Westfalen-Lippe liegen

Westfalenpost: Zum Kindeswohl gehört die Schulpflicht Von Monika Willer

Man kann am deutschen Schulsystem ja viel
kritisieren. Aber es ermöglicht jedem Kind einen kostenlosen Zugang
zu Bildung – egal ob die Eltern in Deutschland geboren wurden oder
aus einem anderen Land eingewandert sind. Diese Chance ist als
Schulpflicht gesetzlich verankert. Das Gesetz ist keine Schikane, es
ist ein Privileg und wurde über Jahrhunderte hinweg erkämpft.
Historisch kann man es sogar als Errungenschaft der Reformation
betrachten. Grundlage ist die Erkenntnis

Lausitzer Rundschau: Klitschko gegen die Mafia Boxchampion kandidiert für die Präsidentenwahl in der Ukraine

Eines muss man Vitali Klitschko lassen: Mut hat
der Mann. Das mag bei einem Boxweltmeister selbstverständlich sein.
Aber hier geht es um deutlich mehr als um eine blutende Lippe oder
eine gebrochene Nase. In der politischen Arena in Kiew gibt es keine
fairen Kämpfe und keine neutralen Ringrichter. Man denke nur an die
willkürlich eingekerkerte Julia Timoschenko. Oder an Ex-Präsident
Viktor Juschtschenko, der einen Dioxin-Anschlag mit viel Glück
überlebte. Den

Weser-Kurier:Über die Ärztehonorare schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 17. August 2013:

Seit Mitte der Woche verhandeln die Ärzte wieder
mit Krankenkassen über die Honorare. Die kassenärztliche
Bundesvereinigung begleitet die Verhandlungen mit einer
Imagekampagne. "Wir reden über Geld, denn an Gesundheit spart man
nicht", heißt es etwa auf Plakaten in Praxen. Und die neuen Zahlen
der Statistiker zeigen: An den Ärztehonoraren ist wahrlich nicht
gespart worden in den vergangenen Jahren. Von einem Plus von
17Prozent zwischen 2007 und 201

Schwäbische Zeitung: Leitartikel – Honorarsystem reformieren

Wo gibt es denn sowas: Im Schnitt 17 Prozent
mehr Einkommen innerhalb von vier Jahren. Wer würde nicht neidisch,
wenn er diese Zahlen hört. Jammern und Schimpfen hat sich für die
Ärzte ausgezahlt, könnte man meinen. Doch Vorsicht: Allein die
Formulierung "die Ärzte" führt aufs Glatteis. Zwischen einem
Radiologen und einem Hausarzt gibt es himmelweite Unterschiede –
nicht nur in der Vergütung. Während erstere zu den Bestverdienern
unte

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Ukraine/Vitali Klitschko: „Klitschko gegen die Mafia“ von Ulrich Krökel

Eines muss man dem Boxchampion Vitali Klitschko
lassen: Mut hat der Mann. Im politischen Ring in Kiew gibt es keine
fairen Kämpfe. Man denke an die willkürlich eingekerkerte Julia
Timoschenko. Oder an Ex-Präsident Viktor Juschtschenko, der einen
Dioxin-Anschlag nur mit Glück überlebte. Den Clan, der hinter dem
autoritären Präsidenten Viktor Janukowitsch steht, bezeichnen seine
Rivalen nicht von ungefähr als "Donezker Mafia". Klitschko will e

Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zur Lage inÄgypten: „Unterdrückte Unterdrücker“ von Maria Gruber

Auf Gewalt folgt Gegengewalt. Das ist derzeit
das einzig bekannte Interaktionsmuster der jeweils herrschenden
Eliten Ägyptens. Einmal an der Macht, unterdrücken die Herrschenden
die Andersdenkenden. Ein Ausgleich der Interessen durch Einbindung
der Opposition – das war Langzeitherrscher Husni Mubarak fremd und
gelingt auch seit dessen Sturz nicht. Daher ist die Forderung von
Angela Merkel und François Hollande, die Ägypten aufrufen, auf den
Weg der Demokratie zur&uum