Badische Neueste Nachrichten: Das Engagement schwindet

Der Verdruss über die Parteien in Deutschland
ist groß – und die Bereitschaft, sich in der Politik zu engagieren,
schwindet rasant. Seit 1995 hat alleine die SPD fast 360 000 Genossen
verloren. Dass sie die CDU im Juni dennoch als mitgliederstärkste
Partei abgelöst hat, liegt allerdings weder an der Strahlkraft ihres
Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück noch an der allgemeinen politischen
Großwetterlage. Der Union laufen, schlicht und einfach, noch mehr
Mitglied

3D-Innen- und Außenansichten von 1000hands

3D-Innen- und Außenansichten von 1000hands

Architekturvisualisierungen von grundriss.com

Mit unseren Visualisierungen beginnen Sie mit der Vermarktung Ihrer Immobilien lange vor dem ersten Spatenstich. Perfekt in Szene gesetzt, wecken Sie so die Emotionen Ihrer Zielgruppe und vermitteln einen realistischen Eindruck Ihres Bauvorhabens.

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Mitgliederzahlen

Die Sozialdemokraten verlieren gerade etwas
weniger Mitglieder als die CDU. An die geht die eigentliche
Botschaft: Sie verliert zum dritten Mal in Folge mehr als die SPD.
Das ist auch Konsequenz einer Führung durch Angela Merkel, die an
Diskussion, Mitarbeit und Initiative aus der Partei heraus kein
Interesse hat. Und die Basis schlummert weg in dem behaglichen
Gefühl, dass es die Kanzlerin schon irgendwie richtig machen wird.
Zum Weglaufen eben.

Pressekontakt:
Stuttgarter Na

Westdeutsche Zeitung: Die gewalttätigen Muslimbrüder schaden auch dem Islam = Von Martin Vogler

Tauchen, Baden oder Pyramiden besichtigen in
Ägypten ist nur noch etwas für unverantwortliche Schnäppchenjäger
oder Hasardeure. Alle anderen müssen dem Risiko aus dem Weg gehen.
Die Reiseveranstalter sind zum Glück überwiegend
verantwortungsbewusst und ermöglichen Umbuchungen. Schwieriger ist
die Entscheidung für jene, die bereits in Ägypten urlauben oder
beruflich dort sind. Für sie sollten die Zeichen zwar nicht auf
Flucht, aber auf

WAZ: Stellenabbau zahlt sich nicht aus – Kommentar von Frank Meßing

Man reibt sich verdutzt die Augen: Über Jahre fährt
die Bahn einen rigiden Sparkurs bei Personal und Technik. Und nun
holt sie Rentner aus dem Ruhestand zurück, damit das Chaos im Mainzer
Stellwerk nicht noch mehr Schaden anrichtet. Vorausschauende
Personalpolitik sieht anders aus. Die Bahn ist aber bei weitem nicht
das einzige Unternehmen, das seinen Personaletat dermaßen auf Kante
näht, dass der Betrieb nur gesichert ist, wenn nichts
Unvorhergesehenes wie Krankh

WAZ: DieÄrzte und ihre Lobbyisten – Kommentar von Stefan Schulte

Auf die niedergelassenen Ärzte dürfen
Normalverdiener ruhig neidisch sein. Ihre Honorare sind mehr als
auskömmlich. Im Durchschnitt, wohl gemerkt. Doch es wäre falsch,
daraus auf den Arzt nebenan zu schließen. Im Zweifel sitzt er in
einem Stadtteil mit wenig Privatkundschaft und ist womöglich
Kinderarzt. Dann verdient er wahrscheinlich nicht mehr als ein
Handwerksmeister. Also immer noch genug, aber nicht unverschämt viel.
Das Problem ist die ungerechte

WAZ: Grünes Land, ehrliche Arbeit – Kommentar von Matthias Korfmann

Hand aufs Herz: Welches Bild hat der
Ruhrgebietsbürger vom Sauerland? Es dürfte ein schiefes sein.
Südwestfalen ist zwar in gut einer halben Stunde zu erreichen, doch
die gefühlte Distanz ist größer. Der Ruhri fühlt sich als großer,
starker Bruder des Sauerländers. Er meint: Dort hinten, im Land der
grünen Hügel und Wimpel, geht es provinziell zu. Die Luft ist feucht,
der Winter kommt früh, die Leute sind eher einsilbig. Lustig w

WAZ: Top-Gehälter kein Fall für den Staat – Kommentar von Tobias Blasius

Es gehört zu den Wahlkampf-Symptomen, wenn ein
besonnener Jurist wie NRW-Justizminister Kutschaty plötzlich über
"Managergier" und "Selbstbedienungsmentalität" poltert. Das
diskreditiert jedoch keineswegs sein Anliegen: Es ist ja nicht zu
leugnen, dass Vergütung und Haftung oder Aufsicht und Transparenz im
Millionen-Irrsinn vieler Chef-Etagen keine plausiblen Einheiten mehr
bilden. Kutschaty will eine gesetzliche Obergrenze bei Top-Gehälter

Allg. Zeitung Mainz: Schmerzlich / Kommentar zum Fonds für Missbrauchsopfer

Es ist nicht so, dass sich jemand direkt aus der
Verantwortung stehlen wollte, wenn es um den Fonds für
Missbrauchsopfer geht. Da würde man in der Öffentlichkeit ja auch ein
ganz schlechtes Bild abgeben. Aber man lässt sich Zeit. Die
Bürokratie sucht ihren Weg, der Bund, also Familienministerin
Kristina Schröder, tut ihr Bestes, unter den Ländern ist aber nur
Mecklenburg-Vorpommern vorbehaltlos bereit, finanzielle Pflichten zu
erfüllen. Die anderen s

Mitteldeutsche Zeitung: zu Opel/Klage Betriebsrat

Mit der Klage wird nun der Graben zwischen Bochumer
Betriebsrat und Geschäftsführung noch tiefer. Die Gefahr ist groß,
dass dies kontraproduktiv wirkt. Denn die Arbeitnehmervertreter und
das Management müssen sich wieder an einen Tisch setzen, um erstens
eine Abfindungsregelung zu finden, für alle, die das Unternehmen
verlassen wollen. Zweitens müssen sich Geschäftsführung und
Betriebsrat auf eine Beschäftigungsgesellschaft einigen, die am