Rheinische Post: Juristin Schenk von Transparency: „Hoeneß hat nicht ganz in der Realität gelebt“

Die Juristin Sylvia Schenk, Sportbeauftragte
der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International, hält
das Urteil gegen Uli Hoeneß für angemessen. "Ich kann mir beim besten
Willen nicht vorstellen, dass er trotz seiner Verurteilung im Amt
bleiben kann. Seine Glaubwürdigkeit ist zu sehr erschüttert", sagte
die ehemalige Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer im Interview
mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"

Badische Neueste Nachrichten: Putin muss sich entscheiden Kommentar von Martin Ferber

Die Entscheidung scheint gefallen. Die Krim wird
wohl russisch werden und sich dem Reich des Wladimir Putin
anschließen. Nachdem sich das Regionalparlament der Halbinsel formal
von Kiew losgesagt und die Unabhängigkeit der bisherigen autonomen
Republik erklärt hat, ist die für morgen angesetzte Volksbefragung
zur Farce verkommen. Die russische Bevölkerungsmehrheit auf der Krim
wird sich für den Anschluss an Moskau aussprechen, dafür sorgen schon
die russi

Badische Zeitung: Der Fall des Uli Hoeneß / Raffzahn mit Lebensleistung Leitartikel von Thomas Fricker

Es erscheint als keine geringe Leistung, dass
das Gericht der Versuchung widerstanden ist, den Prozess gegen einen
in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Angeklagten mit einem
ebenso außergewöhnlichen Urteil vermeintlich zu krönen. Während weite
Teile von Politik und Öffentlichkeit ihr Verdikt längst gefällt
hatten – von ewiger Verdammnis bis zur tollkühnen Absolution reichte
die schaurige Palette -, spürte das Gericht mühs

Ostthüringer Zeitung: Wolfgang Schütze kommentiert: Betrug am Allgemeinwohl

Bei Steuern handele es sich um eine Form von "legalem
Raub", sagte neulich Christian Klein, stellvertretender Fraktionschef
der CDU im Stadtrat von Gera. Assistiert von Harald Frank,
Fraktionschef der Bürgerschaft, mit FDP-Hintergrund. Anscheinend
fanden die beiden Kommunalpolitiker dies besonders witzig. Bei Lichte
besehen offenbart es jedoch ein so schräges Staats- und
Gesellschaftsverständnis, dass die beiden Herren überall hingehören –
nur nicht in den S

Thüringische Landeszeitung: Die Angst der Polen / Kommentar von Hartmut Kaczmarek zum Besuch der deutschen Bundeskanzlerin im Nachbarland Polen vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise

Die Angst in Polen vor dem russischen Nachbarn ist
groß. Eine der führenden polnischen Zeitungen titelte vor kurzem mit
einem aus dem deutschen entlehnten Wort: Krim-Anschluss und spielte
damit bewusst auf den so genannten Anschluss Österreichs und des
Sudetenlandes an das Hitler-Reich an. In Polen, aber auch in den
baltischen Staaten, grassiert die Sorge, dass Putins Machthunger nach
der Krim bei weitem noch nicht gestoppt sein könnte. Selbst der
bislang ungeliebte Eu

Weser-Kurier: Zum Handlungsspielraum Israels schreibt Daniel Killy im WESER-KURIER:

Es ist immer das gleiche: Raketen regnen aus Gaza
auf Israel, Israel wehrt sich – und die Welt spricht von Eskalation.
Jetzt bemüht sich Ägyptens neue Führung um eine Waffenruhe. Das ist
zwar ein ermutigendes Signal, aber eben auch nicht mehr. Denn eine
Waffenruhe kann es eigentlich nur zwischen verfeindeten
Konfliktparteien geben – und nicht zwischen Terroristen und
Demokraten. Gleiches gilt im übrigen für Kompromisse. Die werden in
dieser unseligen Konstellation