BERLINER MORGENPOST: Die Sache mit dem Glashaus/ Ein Leitartikel von Diana Zinkler

Irgendwie "durchgerutscht", einfach "aus dem Auge
verloren" und "die Information übersehen" und jetzt natürlich
"zutiefstes Bedauern". Was sollen sie auch sonst sagen, die
Abgeordneten, deren nicht bezahlte Zweitwohnungssteuer in Berlin nun
bekannt geworden ist? Ihre Kommunikationsstrategie – Fehler
eingestehen, Fehler wiedergutmachen (also Steuerbetrag sofort
nachbezahlen) und hoffen, dass der Wähler die Angelegenheit möglichst
s

Mitteldeutsche Zeitung: zu Mindestlohn im Gastgewerbe

Im Grunde genommen, geht es wieder einmal um die
berühmten zwei Seiten einer Medaille. Einerseits werden Kneipenpreise
sicher anziehen, werden auch Jobs verloren gehen, werden sogar
Betriebe aufgeben müssen. Andererseits dürften viele Mitarbeiter die
Einführung des Mindestlohnes nur als überfällig und gerecht
empfinden. Bringt die gesetzliche Neuregelung nun mehr Fluch oder
mehr Segen – das bleibt vorerst abzuwarten. Sollten die Folgen des
Mindestlohnes aber

Südwest Presse: LEITARTIKEL · NSA-AUSSCHUSS

Big Data und Big Brother

Als sich die deutsche Netzgemeinde in der vorigen Woche wieder mal
in Berlin traf, um über die aktuellen Themen des digitalen Zeitalters
zu diskutieren, also über Nutzerfreiheit, Datenschutz und
Cyberkriminalität, da war die Ratlosigkeit unter den versammelten
Bloggern groß. Einer von ihnen gab die kollektive Gefühlslage der
Internetaktivisten mit den Worten zu Protokoll: "Wir haben keine
Ahnung, wie wir aus diesem Schlamassel wiede

Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Peggy

Es gibt viele Korrekturmöglichkeiten und, so ist zu
hoffen, werden in der Regel Fehler auch korrigiert. Wenn dies wie bei
Ulvi K. erst Jahre nach der Verurteilung erfolgt, ist das natürlich
trotzdem bitter und nicht wirklich eine Erfolgsgeschichte der Justiz.
Doch im Großen und Ganzen haben wir ein kluges rechtsstaatliches
Justizsystem mit Richtern, die unser Vertrauen verdienen. Menschen in
vielen Ländern der Welt beneiden uns darum.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeit

WAZ: Streit schafft nur Verunsicherung – Kommentar von Frank Meßing

Verbraucherschutz ist ein hohes Gut, vor allem, wenn
es um die Gesundheit von Kindern geht. Der Rechtsstreit, den sich
Bundesregierung und EU-Kommission seit nunmehr zwei Jahren liefern,
stiftet mit dem gestrigen Luxemburger Urteil aber mehr Verunsicherung
als Klarheit. Da wird ein komplizierter Streit um Messmethoden
geführt. Die interessieren Eltern ganz und gar nicht. Sie wollen
sicher gehen, dass Spielzeug möglichst wenige Schwermetalle enthält
und ihre Kinder nicht krank

WAZ: Das Revier trauert mit den Kumpeln – Kommentar von Frank Preuß

Trauer ist nicht messbar, und doch mag das
schreckliche Unglück in der Türkei die Menschen im Ruhrgebiet stärker
berühren als anderswo. Der Bergbau ist vielen noch sehr nahe, selbst
wenn er anderen auch hier schon längst als Relikt vergangener Tage
erscheinen muss.

Die tränenüberströmten Gesichter harter Männer mit Helmen, in die
wir blicken, Zeugen der Katastrophe, sind die Gesichter von Männern,
die weit weg sein mögen. Und doch w

Invest Tokyo Seminar: Präsentation der Initiativen Tokyos – Attraktivität für ausländische Unternehmen

Vor dem Hintergrund, ausländische
Unternehmen zur Gründung einer globalen Geschäftsstadt anzuziehen,
hielt die Tokyo Metropolitan Government (Verwaltung der Präfektur
Tokyo, TMG) am 21. April das Invest Tokyo Seminar. Etwa 120
Teilnehmer aus ausländischen Unternehmen mit Geschäftstätigkeiten in
Japan, in Japan ansässige ausländische Botschaften und Handelskammern
waren anlässlich dieses Seminars vertreten.

(Foto: http://prw.kyodonews.jp/

Mitteldeutsche Zeitung: Uniklinik Halle Senat kritisiert Landesregierung für „Negativdiskussion“

Der Senat der Universität Halle hat die Politik der
Landesregierung mit Blick auf das defizitäre Uniklinikum kritisiert.
Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe). Es sei nicht hinnehmbar, dass "in der
Öffentlichkeit Negativ-diskussionen über das Universitätsklinikum mit
Zahlen geführt werden, die selbst der zuständige
Wissenschaftsminister anzweifelt", heißt es in einer am Mittwoch
ein