Börsen-Zeitung: Da scheppert–s, Kommentar zu Volkswagen von Peter Olsen

Au Backe, das hat gesessen! Immer wieder hat
sich der VW-Konzernvorstand vorhalten müssen, dass die Kernmarke
Volkswagen im Wettbewerbsvergleich zu wenig verdient. Immer wieder
hieß es dann aus Wolfsburg, die Marke müsse halt auch die Hauptlast
der Zukunftsinvestitionen, ob für neue Werke oder
Forschungsleistungen, im Konzernverbund tragen. Richtig gerechnet sei
man also gar nicht so schlecht – und die Milliardengewinne aus China
würden ja separat ausgewiesen. Und

Weser-Kurier: Kommentar von Daniel Killy zu Steinmeiers Nahost-Mission

Eine stabile Waffenruhe kann es nur geben, wenn die
Hamas aus Gaza verschwindet. Den Einfluss, die Terroristen von dort
zu vertreiben, haben aber weder der Bundesaußenminister noch der
formell für das Gebiet zuständige "Palästinenser-Präsident" Abbas.
Und für die Hamas, die ihre Bevölkerung in Geiselhaft hält, ist der
Raketenbeschuss Israels die einzige Überlebens-Chance. Je mehr Tote
Israels Antworten auf den Raketenterror fordern, de

Weser-Kurier: Kommentar von Peter Hanuschkeüber das Wurstkartell

Angesichts des ohnehin schon enormen Preisdrucks
speziell auf dem deutschen Lebensmittelmarkt ist kaum damit zu
rechnen, dass die Wurstpreise nach dem Auffliegen des Kartells nun
deutlich sinken werden. Was sich auch niemand wünschen sollte, denkt
man an die ohnehin schon fragwürdigen Tierhaltungsbedingungen und
denkt man an die Debatten über Dumpinglöhne in deutschen
Schlachtereien. Ob mit oder ohne Millionen-Bußgeld – an der
industriellen Wurstherstellung wird

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Die Fußball-Weltmeister sind zurück Empfang der Helden Thomas Seim

Altbundespräsident Roman Herzog hatte wohl doch
recht: Unverkrampft ist besser. Wer gestern den Empfang für die
Weltmeister in Berlin erlebt hat, der muss einräumen, dass dies eine
tolle Generation von jungen Erfolgreichen ist. Eine Generation, die
Selbstbewusstsein mit Leistungsbereitschaft, vor allem aber auch mit
Stolz und Feierlaune verbindet. Man kann – und vielleicht muss man es
sogar – auch ein paar kritische Fragen zu solchem Personen- und
Erfolgskult stellen: Muss m

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Der verschlissene Mann ist gut gerüstet Von Knut Pries, Brüssel

Alles ist anders: Das EU-Parlament hat die
Tatherrschaft bei der Kür des Präsidenten der Brüsseler Kommission.
Es bestätigt nicht mehr einen Vorschlag der Staats- und
Regierungschefs. Es hat ihnen vorab mitgeteilt, wen sie bitte schön
zu nominieren haben. Nämlich Jean-Claude Juncker. Der hat sich die
Zustimmung einer breiten Mehrheit besorgt mit einem Füllhorn von
Versprechen, in dem sich für jeden das Seine findet:
Haushaltsdisziplin für die C

Rheinische Post: Kommentar / Wahlrecht für alle = Von Eva Quadbeck

Die Forderung einer Reihe von Politikern und
Politik-Aktivisten nach einem Wahlrecht für Kinder ist nicht neu.
Dass dieser Wunsch politische Realität wird, ist nicht denkbar.
Charmant ist der Gedanke aber schon. Und das Anliegen, das hinter der
Forderung steht, ist berechtigt. Es ist geboren aus der Erkenntnis,
dass wir auf eine Republik zusteuern, in der die Bedürfnisse der
Alten stärker berücksichtigt werden als die Interessen der Jungen –
aus dem einfachen Grund

Aktona Fonds kündigen Auflösung an – genaue Modalitäten unklar

Aktona Fonds kündigen Auflösung an – genaue Modalitäten unklar

Die Fondax/Aktona-Unternehmensgruppe hat mit Brief vom 10.07.2014 ihre Anleger zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung im Brauereigasthof Hotel Aying eingeladen. Der Ort ist gut gewählt, denn der geplante Tagesordnungspunkt 2 dürfte für viele Anleger nur unter Zufuhr erheblicher Mengen alkoholischer Getränke zu verdauen sein. Beschlossen werden soll nicht weniger als die Auflösung der Gesellschaft. Hintergrund ist nach Angaben der Geschäftsfü

Westfalenpost: Erstaunlich gut gerüstet Von Knut Pries

Als der Portugiese Barroso vor fünf Jahren im
Europa-Parlament um Unterstützung für eine zweite Amtszeit warb, gab
er in den Fraktionen das Chamäleon: wertkonservativ bei den
Schwarzen, mit sozialem Drive bei den Roten, stramm
wettbewerbsorientiert bei den Liberalen, ökologisch bei den Grünen.
"Barroso bietet tausendfach – alles unter einem Dach" höhnte
seinerzeit SPD-Häuptling Martin Schulz. Diesmal ist alles anders –
oder vielleicht doch

Rheinische Post: Kommentar / Dubiose Fleischfabriken = Von Thomas Reisener

Pferdefleisch in der Tiefkühllasagne,
Gammelfleisch im Döner, Antibiotika im Kotelett, zu Tode gestopfte
Gänse und manipulierte Haltbarkeitsdaten – die Liste der
Fleischskandale in Deutschland ist lang. Jetzt kommt noch ein
Wurst-Kartell dazu. War das wirklich überraschend? Offensichtlich
reichen Verbote und selbst harte Strafen nicht aus, um den schwarzen
Schafen der Branche das Handwerk zu legen. Immer wieder betrügen
gerade in Deutschland skrupellose Fleischfab