Es ist Zufall: Genau zum Einjährigen der Großen
Koalition bringt ein Mann das Regierungsbündnis erheblich in
Schwierigkeiten, von dem alle gehofft hatten, dass er längst zum
Phantom geworden ist.
Oder zumindest, dass er keine große Rolle mehr spielt: Sebastian
Edathy. Doch der Ex-SPD-Abgeordnete schämt sich nicht im geheimen
Kämmerlein, sondern tritt in dieser Woche auf die große politische
Bühne in Berlin und wehrt sich.
Der Schokoladenhersteller Stollwerck muss sparen und
schließt 2015 den Kölner Standort, berichtet der "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe). Die Zentrale wird nach
Norderstedt bei Hamburg verlagert, wo sich eine der drei deutschen
Produktionsstätten befindet. Den 130 Mitarbeitern werde ein
Arbeitsplatz in Norderstedt angeboten, teilte das Unternehmen mit,
das seit 2011 zur belgischen Baronie-Gruppe gehört. Stollwerck ist
mit Köln so tief verwu
Die EU und Alexander Dobrindt sind wie zwei
Kinder im Sandkasten. Zum wiederholten Male hauen sie sich die
Förmchen auf den Kopf. »Die Maut darf nicht kommen, weil
rechtswidrig«, warnt die EU. »Sie kommt trotzdem, ätsch«, beharrt
Dobrindt auf seinem Lieblingsspielzeug. Das Ganze erinnert mehr und
mehr an eine Groteske. Die entscheidende Frage aber lautet: Wie ernst
meint es der europäische Löwe in Brüssel eigentlich mit seinem
Gebrüll?
Ohne Rücksicht auf potenzielle CDU-Wähler unter
den »Pegida«-Demonstranten hat Angela Merkel eine klare Grenze
gezogen. Gemessen daran, dass die Kanzlerin nicht als schnelle
Entscheiderin bekannt ist, sorgt ihr Machtwort für Erstaunen – und
setzt die CDU deutlich von der AfD ab. Merkels Vorstoß ist auch
mutig, weil laut einer aktuellen Umfrage 49 Prozent der Bürger
Verständnis für die Anti-Islam-Demonstrationen haben. Normalerweise
nimmt die
Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung
schlägt Alarm. Auch wenn man aus NRW-Sicht diesem Missverständnis
schnell erliegen könnte: Das ist keine Parteipolitik. Karl-Josef
Laumanns Mahnungen beziehen sich auf ganz Deutschland. Der drohende
Ärztemangel ist keine Chimäre, er ist längst Realität. Um die
Versorgung in der Fläche zu sichern, bedarf es großer Anstrengungen.
Die Länder müssen mehr Medizinstudienplätze schaffen. Die
Das Teilgeständnis des prominenten
Kunstberaters Helge Achenbach kam in letzter Minute: Die
Staatsanwaltschaft Essen hatte ja viel Material dazu gesammelt, wie
Achenbach den verstorbenen Aldi-Milliardär Berthold Albrecht sowie
andere Kunstfreunde um viele Millionen Euro betrogen haben soll.
Achenbach hatte jeweils feste Provisionen vereinbart und seinen
Gewinn dann durch manipulierte, höhere Einkaufspreise maximiert. Und
weil es mehrere Geschädigte gab, war der Vorwurf
Es ist richtig, die Regeln für die Adoption den
geänderten Lebensbedingungen anzupassen. Viele adoptionswillige
Eltern empfanden den starren Altersabstand von 40 Jahren zum
gewünschten Kind als entmutigend. Sie bewarben sich erst gar nicht,
obwohl sie vielleicht gute Eltern geworden wären. Jetzt können die
Jugendämter noch flexibler die geeignete Familie für die zur Adoption
freigegebenen Kinder finden. Das ist ein Fortschritt, wenn er zum
Wohle des Kindes
In Deutschland entsteht eine bedrohliche
Parallelgesellschaft. Und es sind keine Migranten. Es sind jene
Wutbürger, die zu Tausenden auf die Straßen gehen und sich aus einer
diffusen Angst vor einer angeblichen Islamisierung rechten Ideologien
unterwerfen und die gesellschaftliche, mediale und politische Elite
für korrupte Verräter hält. Müssen die Politik, die Medien überhaupt
auf "Pegida" reagieren? Sind das nicht alles spinnerte Deppen?
Gema
Es ist viel Porzellan zerschlagen worden
zwischen Berlin und Paris, weil die Chemie zwischen den "Duzfreunden"
Angela und François von Anfang an nicht stimmte. Und sie stimmt nach
wie vor nicht. Merkel-Bashing in Frankreich, deutsche Kritik an
Hollandes nur mit der Lupe auszumachendem Reformeifer – gefühlt sind
die deutsch-französischen Beziehungen schon lange nicht mehr so
schlecht gewesen. Aber stimmt dieses Gefühl? Ganz und gar nicht, wenn
man in Rechnung
Es blieb dem Aufsichtsrat aber auch keine andere
Wahl, als Mehdorn rauszuwerfen. Anders wäre die Erneuerung der
Flughafengesellschaft, für die unter anderem völlige Transparenz
versprochen wurde, unglaubhaft. Mehdorn stand für genau das
Gegenteil, für Ignoranz gegenüber der Öffentlichkeit, für
Geheimniskrämerei und arrogantes Auftreten. Und nicht jede
Verzögerung am Bau, jede falsche Personalentscheidung ist seinen
geschassten Vorgä