Mitteldeutsche Zeitung: zu Eon

Es ist das Eingeständnis des eigenen Scheiterns.
Mit konventionellen Kraftwerken lässt sich kaum noch Geld verdienen.
Die Zeit der Energie-Dinosaurier ist vorbei. Auch andere
Stromriesen lassen das fossile Zeitalter hinter sich. EnBW befindet
sich mitten in der Transformation zum Ökostrom-Konzern, Vattenfall
will sich von seinen klimaschädlichen Braunkohle-Aktivitäten in
Ostdeutschland trennen. Bleibt nur noch die Essener RWE als
Energiekonzern alten Typs. E

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Debatte über Burkaverbot in Deutschland Das Ende der Vollverschleierung KRISTINE GRESSHÖNER

Es wird Zeit, den Schleier zu lüften. So
monierte Axel Schäfer (SPD) treffend, die Vollverschleierung schränke
eine normale Kommunikation in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim
Einkaufen ein. Damit hat er zweifelsohne Recht. Auch wenn es in den
meisten deutschen Städten nicht vor Burkaträgerinnen wimmelt, ist die
Debatte richtig. Denn: In einer Kultur, in der es unüblich ist, sich
– egal ob Mann oder Frau – zu verhüllen, in der auf Demonstrationen

Mitteldeutsche Zeitung: zur Maut

Aber haben wir das alles nicht längst gewusst? Das
haben wir. Weil jedem Autofahrer, der mit halbwegs wachen Sinnen
durch die Gegend fährt, klar sein muss, dass das Geld zum Erhalt
des immer maroder werdenden Straßennetzes irgendwo herkommen muss.
Eine Maut ist dafür durchaus eine angemessene Methode, wenn sie –
wie es unser Nachbarland Österreich vormacht – tatsächlich zu 100
Prozent wieder in die Straße fließt. Das hätte die Politik de

WAZ: Neue Größe – neue Verantwortung. Kommentar von Michael Kohlstadt zur Immobilienfusion

Es gibt nicht viel, was Menschen so wichtig ist wie
die eigene Wohnung. Wenn der Wohnungseigentümer wechselt, wird das
für die meisten Mieter deshalb zur zentralen Frage. Werden Mieten und
Nebenkosten erhöht? Kümmert sich der neue Vermieter, falls die
Heizung versagt? Wer ist mein Ansprechpartner, wenn die Eingangstür
klemmt oder der Nachbar mit seinem Fahrrad den Hausflur zustellt?
Alltagsprobleme eben, die zu lösen in jedem Einzelfall aber von
immenser Bedeu

WAZ: Ein Konzern zerlegt sich selbst. Kommentar von Ulf Meinke zum Umbau von Eon

Kohle, Gas und Kernkraft – das war einmal die alte
Eon-Welt. Damit soll bald Schluss sein: Künftig will sich Eon auf
Geschäfte rund um die erneuerbaren Energien konzentrieren. Die
Energiewende verändert das Unternehmen mehr, als es zu erahnen war.
Der Konzern mit seinen 60000 Beschäftigten wird in absehbarer Zeit
zweigeteilt. 40000 Mitarbeiter bleiben bei Eon und sollen sich um
Zukunftsgeschäfte kümmern. 20000 Menschen wechseln in eine neue
Gesellschaft, die

Südwest Presse: KOMMENTAR · MAUT Versprochen – gebrochen?

Eine Woche vor Heiligabend will das Bundeskabinett die
CSU mit der "Ausländermaut" beglücken. Doch damit diese nicht als das
erscheint, was sie ist, bedarf es einiger Verrenkungen. Ein zweites
Gesetz muss her, um die Einführung der Pkw-Maut von der parallelen
Entlastung deutscher Kfz-Steuerzahler zu trennen. Ein billiger
Taschenspielertrick, mit dem Berlin in Brüssel den Vorwurf der
Diskriminierung zu entkräften versucht. Der nun vorliegende
Gesetzentwurf

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Maut Eiertanz JOhann Vollmer

Lang, lang ist es her. Zu Goethes Zeiten galt
der Eiertanz noch als große Kunstform. In "Wilhelm Meisters
Lehrjahren" lässt der Dichter seine Mignon akrobatisch um die
zerbrechlichen Schalen herumkreisen. Unerreicht, für die Ewigkeit.
Doch gut zwei Jahrhunderte später hat nun die Regierung in der
Mautdebatte den Eiertanz zur neuen Perfektion getrieben. Kommt sie,
kommt sie nicht? Müssen die Deutschen zahlen oder nicht? – Kaum ein
politisches Projekt der

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Eon Umbau oder Pleite Hannes Koch, Berlin

Die Energiewende hat gewonnen. Dafür kann es
kein deutlicheres Zeichen geben als den angekündigten Ausstieg des
Eon-Konzerns aus der Stromproduktion mit Atom-, Kohle- und
Gaskraftwerken. Um sein Überleben zu sichern, will Deutschlands
größtes Energieunternehmen seine konventionellen Kraftwerke verkaufen
und sich unter anderem auf regenerative Energien konzentrieren. Das
Unternehmen reagiert damit nicht nur auf den hierzulande politisch
beschlossenen Atomausstieg,

Westfalen-Blatt: Kalte Progession: MIT-Chef Linnemann beharrt auf Abbau

Eine Woche vor dem CDU-Bundesparteitag beharrt
der Wirtschaftsflügel der Union auf Änderungen bei der Steuerpolitik.
"Zum 1. Januar 2017 müssen wir den Einstieg in den Abbau der Kalten
Progression schaffen, und zwar finanzwirksam", sagte Carsten
Linnemann, Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung, dem
Westfalen-Blatt (Dienstagsausgabe). "Wenn im Vorfeld kein Kompromiss
gefunden werden sollte, müssen wir die Debatte über die Kalte
Progression auf

Rheinische Post: NRW-Wohnungsminister Groschek bestellt Annington-Chef Buch ins Ministerium ein

NRW-Wohnungsbauminister Michael Groschek (SPD)
reagiert auf die angekündigte Großfusion der Wohnungsunternehmen
Deutsche Annington und Gagfah : "Der Zusammenschluss darf nicht nur
eine Börsenrendite abwerfen, sondern muss den Mieterinnen und Mietern
auch eine soziale Rendite bescheren", sagte Groschek der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Er
habe "bereits im Telefonat mit dem designierten Vorstandsvorsitzenden
und