Badische Zeitung: Rekordwerte an der Börse / Trendwende nicht absehbar Kommentar von Rolf Obertreis

Was sich derzeit im Dax abspielt hat fast
fantastische Züge. Und doch gibt es handfeste Gründe für die
schwindelerregende Rekordfahrt. Da ist vor allem die Europäische
Zentralbank, die Monat für Monat 60 Milliarden Euro in den
europäischen Finanzsektor pumpt. Bis September 2016 summiert sich
dies auf gigantische 1,14 Billionen Euro…. Es gibt einen weiteren
markanten Unterschied zu früheren Börsenhochs: Deutsche Konzerne –
Energiekonzerne und Banke

Badische Neueste Nachrichten: Im Licht der Ringe – Kommentar von Tobias Roth

Ein Selbstläufer wird die Abstimmung im
September nicht. Die Vorbehalte gegen das olympische Spektakel sind
groß. Dass sich das DOSB-Präsidium für die Hafenstadt und gegen die
Hauptstadt entschieden hat, ist deshalb wohl auch der Stimmung
geschuldet. In Hamburg ist die Euphorie etwas größer als im chronisch
klammen Berlin. Es war die Wahl des geringeren Widerstands.

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Mittelbayerische Zeitung: Greko / Kommentar zur Diskussion um den Grexit

Wieder einmal überschattet eine Mediendebatte
um Griechenlands Finanzminister die inhaltliche Diskussion um die
finanzielle Lage des Landes. Dabei gerät das eigentliche Ziel aus den
Augen: Der Verbleib Griechenlands im Euro und damit die Stabilität
der Währungsunion. Denn es ist in der Tat nicht abzusehen, was
passiert, wenn Griechenland aus dem Euro austritt. Abgesehen davon,
dass es berechtigte Zweifel an dem Aufblühen der griechischen
Wirtschaft mit Hilfe einer

Mittelbayerische Zeitung: Ungesund / Kommentar zum neuen DAX-Rekord

Die Dax-Party geht weiter – doch Anlass zu
großer Freude kann das nicht sein. Was zu Beginn dieses Jahres am
deutschen Aktienmarkt passiert, ist das Symptom einer ungesunden
wirtschaftlichen Entwicklung: Es ist zu viel Geld im Umlauf. Viel zu
wenig davon wird in die Realwirtschaft investiert. Und weil sicherere
Anlageformen keine reale Rendite mehr bringen, werden die
Aktienmärkte mit Geld geflutet. Das Problem: Die Aktienkurse werden
auf diese Weise entkoppelt von der echten Le

Weser-Kurier: Kommentar von Andreas Holling zum Dax-Allzeithoch

Auch wenn ein Ende des Höhenflugs nicht in Sicht
ist, bleibt ein Einstieg ins Aktiengeschäft nur für jene
Privatanleger empfehlenswert, die sich langfristig engagieren wollen.
Den Jägern des schnellen Euros droht hingegen eine harte Landung.
Sobald die ersten Investoren ihre Gewinne mitnehmen, werden die Kurse
wieder fallen.

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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zum Dax

Neue Höchststände werden an der Börse mit Sekt
begossen. Gestern aber dürfte sogar Champagner ausgeschenkt worden
sein. Schließlich ist es gerade mal einen Monat her, seit der Dax
erstmals in der Geschichte des wichtigsten deutschen Aktienindex die
11 000er-Marke genommen hat. Und nun 12 000! Seit Jahresbeginn legten
die Papiere der 30 wichtigsten Aktiengesellschaften 23 Prozent zu.
Treibstoff ist die Geldmenge, mit der insbesondere die Europäische
Zentralban

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur deutschen Olympiabewerbung

Na denn, man tau! Dabeisein ist alles, heißt es
nun im Norden: Hamburg – und nicht Berlin – soll 2024 die
Sommerspiele nach Deutschland holen. An der Alster wurde die
Empfehlung des Deutschen Olympischen Sportbundes gefeiert. In Berlin,
wo die Zahl der Skeptiker ohnehin größer ist, hielt sich die
Enttäuschung in Grenzen.

Wie schlau es ist, beim Städte-Casting des Internationalen
Olympischen Komitees (IOC) mit der Hanse- statt der Hauptstadt ins
Rennen zu gehe

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Israel

Israel wählt heute ein neues Parlament. 120
Sitze sind in der Knesset zu vergeben. Eine Partei muss 3,25 Prozent
der abgegebenen Stimmen bekommen, um den Einzug zu schaffen. Einmal
mehr gilt der Urnengang als Schicksalswahl. Aber das ist ebenso
übertrieben wie die Charakterisierung der Spitzenkandidaten:
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nicht der Falke und sein
Herausforderer Jitzhak Herzog nicht die Taube.

Weil das Land so tief gespalten ist in Reich und Arm, st

Rheinische Post: Kommentar / Irrsinn made in Wien = Von Georg Winters

Zu Recht fordern die Euro-Länder von
Griechenland, dass es sich an Verträge hält und alles tut, um
möglichst viel von seinen Schulden zurückzahlen zu können. Aber
Regeln sollten doch für alle gelten – also muss man ihre Einhaltung
auch in Österreich fordern. Das Spektakel rund um die frühere Kärnter
Landesbank Hypo Group Alpe Adria und deren "Bad Bank" Heta mutet
irrwitzig an. Alle, die möglicherweise für die Schulden haf