Rheinische Post: Kommentar / Wegducken gilt nicht beim „Turbo-Abitur“ = Von Frank Vollmer

Lieber nichts sagen, als etwas zu sagen, das
jemanden vergrätzen könnte – so handelt beim "Turbo-Abitur"
inzwischen nicht nur die Schulministerin, sondern auch ein großer
Teil der Basis von CDU und SPD in NRW. Am liebsten würden viele die
Entscheidung "Zurück zu G 9?" auf die Zeit nach der Landtagswahl
verschieben – man möge doch abwarten, heißt es dann, was die
wissenschaftliche Auswertung der Reformen ergibt, die der runde Tisch
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Börsen-Zeitung: Sorglosigkeit der Anleger, Marktkommentar von Dieter Kuckelkorn

Der Dax eilt derzeit von Jahreshoch zu
Jahreshoch. Zeitweise hat er sich bis auf 10743 Punkte vorgearbeitet,
womit er für 2016 die Verlustzone verlässt. Gegenüber dem
Verlaufstief unmittelbar nach der Brexit-Entscheidung von 9214
Punkten hat der Index mittlerweile 1500 Zähler zugelegt. Von den
Sorgen hinsichtlich der Gefahr eines konjunkturellen Absturzes
aufgrund der britischen Entscheidung für einen EU-Austritt ist nichts
mehr zu spüren.

Selbst an der Lon

Stuttgarter Nachrichten: zum Aus für Tempo 120-Versuch.

Natürlich ist es für den
baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann peinlich,
dass er jetzt seinen Modellversuch zu Tempo 120 auf Autobahnen wegen
zu hoher juristischer Hürden zu den Akten legen muss. Denn dass das
Vorhaben rechtlich heikel, politisch umstritten und noch dazu in
weiten Kreisen unbeliebt ist, hat der Grüne vorher gewusst. Er hat
dennoch das Projekt erstaunlich hartnäckig verfolgt und dafür
zweifelhafte Argumente wie

EANS-Adhoc: PALFINGER – Mindestschwelle für Übernahmeangebot TTS Group ASA nicht erreicht

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Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR durch euro
adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der
Emittent verantwortlich.
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Fusion/Übernahme/Beteiligung/Übernahmeangebot TTS
12.08.2016

Wie in der Adhoc Mitteilung vom 19.06.2016 angekündigt, hat

BERLINER MORGENPOST: Ein Tag ewiger Mahnung / Kommentar von Jochim Stoltenberg zum Mauerbau

Es darf nicht widerstandslos hingenommen werden,
wenn noch heute unbelehrbare ehemalige Stasi- und Grenzobere den 13.
August 1961 öffentlich als politische Heldentat feiern. Es ist
überfällig, dass der Mauertoten, deren Asche anonym auf dem Friedhof
Baumschulenweg in Treptow einst verstreut wurde, mit einer
Gedenktafel gedacht wird. Wenn Berlins Politiker heute ihre Kränze
niederlegen, werden sie wieder viele mitfühlende Worte finden. Dabei
dürfen sie es nich

Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

Eines der ehernen Gesetze aller Wahlkämpfer ist:
Sprich nicht über eine mögliche Niederlage, gib Dich immer 100
Prozent siegessicher. Es setzt darauf, dass schwankende Wähler eher
beim Sieger sein wollen. Folgt man der Logik, wird Donald Trump im
November die US-Präsidentschaftswahl verlieren. Schließlich hat er
gerade die Möglichkeit seines Scheiterns eingeräumt

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu Drohnen

Unfälle gehören zum Luft- wie zum Autoverkehr. Und
die Roboter bewegen sich im Flugraum im hochsensiblen Gebiet.
Befremdlich ist, dass es noch keine klare Kennzeichnungspflicht für
Drohnen gibt. Gerade, wenn man bedenkt, dass sie problemlos in der
Lage sind, Hunderte Meter in Weite und Höhe zurückzulegen. Mit Blick
auf die heiklen Einsatzoptionen – von Spionage bis Anschlag – braucht
es ein klares System der Registrierung und Zurückverfolgung.

Pressekontakt

Südwest Presse: Kommentar: Heimatschutz 2.0

Nun wird die Identitäre Bewegung bundesweit
beobachtet. Das ist gut so. Denn mit der Entscheidung, der
Einschätzung mehrerer Bundesländer zu folgen, zeigen die
Verfassungsschützer, dass sie aus dem zuletzt oft – und oft zu Recht
– erhobenen Vorwurf, auf dem rechten Auge blind zu sein, gelernt
haben. Nach Jahrzehnten, in denen der Feind links verortet wurde,
nehmen die Behörden endlich jegliche Form demokratiefeindlicher
Umtriebe ins Visier. Extremismus ist lä

neues deutschland:über Sarkozys Sägen an der Staatsbürgerschaft

Würde Nicolas Sarkozy Präsident, müsste wohl die
Ideengeschichte umgeschrieben werden. Denn bisher lehrt dieselbe, die
Scheide zwischen der republikanisch-demokratischen Idee der Nation
und einer tendenziell rassistischen werde vom Ius Soli markiert:
Nicht das »Blut« entscheidet, ob man dazugehört, wie etwa in
deutscher Tradition. Sondern die Geburt auf dem Boden des Landes, wie
im republikanischen Frankreich. Das ist zwar reichlich vereinfacht.
Doch bleibt e