WAZ: Keine freie Wahl der Sozialhilfe – Kommentar von Stefan Schulte zur EU-Zuwanderung

Schrecklich durcheinander gehen die Debatten zur
Zuwanderung. Zwischen Kriegsflüchtlingen, Arbeitsmigranten und
Armutsflüchtlingen wird spätestens hinter der bayrischen Grenze
nimmer mehr unterschieden. Im CSU-Duktus ist das einerlei, strömen eh
alle in unsere gesegneten Sozialsysteme.

Differenzierung braucht es aber, um zu erklären, warum eine
SPD-Ministerin Migranten von Sozialhilfe und Hartz IV ausschließen
will. Es ist eben nicht einerlei, ob jemand au

Mitteldeutsche Zeitung: zu Polen und Abtreibung

Kaczynski hat sich ohne Not von zwei Seiten in die
Enge treiben lassen. Von rechts drängten ihn fundamentalistische
Lebensschützer zu einer mittelalterlich anmutenden Verschärfung des
Abtreibungsrechts. Von links stiegen nicht nur Feministinnen auf die
Barrikaden. Auch die zuletzt schwächelnde außerparlamentarische
Opposition witterte Morgenluft. Und was tat Kaczynski? Er ließ den
Dingen ihren Lauf und sah zu, wie die PiS-Abgeordneten dem
Hassprojekt in Er

Mitteldeutsche Zeitung: zu Manager-Gehältern

Der Manager verdient also nach landläufiger Meinung
zu viel. Aber wann wird aus viel zu viel? Da Gleichheit bei den
Einkommen nicht angestrebt wird, sondern bloß gerechte Unterschiede,
stellt sich die Frage nach dem Maßstab der Gerechtigkeit. Gern wird
hier die Leistungsgerechtigkeit ins Feld geführt, woraus die
Folgefrage erwächst: Woran bemisst sich die Leistung des Managers?
Streng genommen wird sie definiert durch das Interesse der
Anteilseigner des Konzerns

Mitteldeutsche Zeitung: zur Koalition und Geld

Erst hat sie in der Flüchtlingspolitik Selbstkritik
geübt. Nun sind die Steuern dran. Ein Lieblingsthema ihres
bayerischen Männerfreundes. Der hat letztens die "größte
Steuersenkung aller Zeiten" angekündigt. So weit würde Merkel nie
gehen. Aber sie hat Erleichterungen für möglich erklärt, wenn die
wirtschaftliche Entwicklung so bleibe. Wofür vieles spricht. Die
Große Koalition einigt sich in Zehn-Euro-Schritten auf

ots-Eilmeldung: TUI fly setzt Flugbetrieb für den 7. Oktober weitestgehend aus 108 Flüge für morgen abgesagt / 9.700 Gäste betroffen

Hannover, 6. Oktober 2016. Die kurzfristigen
Krankmeldungen des Cockpit- und Kabinenpersonals der Fluggesellschaft
TUI fly halten an und machen es dem Unternehmen derzeit leider
unmöglich, ihren Flugbetrieb weiter aufrecht zu halten. Die
Geschäftsführung der TUI fly hat daher beschlossen, ihren Flugbetrieb
für den 7. Oktober 2016 weitestgehend auszusetzen. Es mussten 108
Flüge abgesagt werden. Davon sind 54 Flüge aus Deutschland und 54
Rückflüge aus d

WAZ: Am Ende nur Verlierer – Kommentar von Frank Meßing zu Tuifly

Heute ist der letzte Schultag in NRW. Die Flughäfen
rechnen mit einem Ansturm von Herbsturlaubern. Die Mitarbeiter von
Tuifly wissen, dass sie zu diesem neuralgischen Zeitpunkt mit ihren
Massen-Krankmeldungen höchste Aufmerksamkeit erzielen.

Es ist legitim, dass sie auf ihre Sorgen aufmerksam machen, bei
der Neuorganisation unter die Räder zu kommen. Die Mittel, zu denen
sie greifen, sind freilich fragwürdig. Wenn man unterstellt, dass
sich das Kabinenpersonal aus t

neues deutschland: Noch kein Sieg -über das gestoppte Abtreibungsverbot in Polen

Schwarz waren am Montag die Straßen von Gdansk bis
Katowice, von Poznan bis Bialystok. Hunderttausende Frauen und Männer
demonstrierten gegen eine Gesetzesinitiative, die das ohnehin
restriktive Abtreibungsrecht noch einmal zu verschärfen suchte.

Nun lehnte der Sejm diese ab – ein Sieg für die Frauen und ihr
Recht am eigenen Körper? Höchstens eine Atempause. Und: Das schnelle
Einknicken der PiS unter Jaroslaw Kaczynski ist kein »Wir haben
verstanden!

Weinberg: Entgeltgleichheitsgesetz mit Maß

Ungerechte Bezahlung von Frauen will niemand –
Bürokratiemonster aber auch nicht

Am heutigen Donnerstag hat der Koalitionsausschuss sich auf
Eckpunkte eines Entgelttransparenzgesetzes geeinigt. Dazu erklärt der
frauenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus
Weinberg:

"Unter der Regierungsverantwortung von CDU und CSU wurden mehrere
Maßnahmen auf den Weg gebracht, die dazu beigetragen haben, die
unbereinigte Lohnlücke zu verringern: unter a

Grand Chip Investment GmbH verringert Mindestannahmeschwelle für das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot zum Erwerb aller nennwertlosen Namensaktien der AIXTRON SE

Annahmefrist endet nunmehr am 21.
Oktober 2016

Grand Chip Investment GmbH, mit Sitz in Frankfurt am Main,
Deutschland, (die "Bieterin"), hat heute in Bezug auf ihr
freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot (das "Übernahmeangebot")
an die Aktionäre der AIXTRON SE (NASDAQ: AIXG) zum Erwerb aller auf
den Namen lautenden Stückaktien der AIXTRON SE (zusammen die "AIXTRON
Aktien"), einschließlich der durch AIXTRON Aktien reprä