Rheinische Post: Schulen brauchen mehr Hilfe gegen Gewalt

von Reinhard Kowalewsky Die steigende Zahl von Straftaten in Schulen lässt aufmerken, insbesondere die zunehmende Gewalt: Denn wenn es 2017 6200 Strafanzeigen wegen Körperverletzung im Klassenraum oder auf dem Pausenhof gab, ist das nur die Spitze des Eisberges. Die meisten Opfer von Prügelattacken trauen sich nicht, ihre Peiniger anzuzeigen – die Dunkelziffer dürfte hoch sein. […]

BERLINER MORGENPOST: Die Angriffe stärken Assad / Leitartikel von Martin Gehlen zu Syrien

Kurzform: Für Assad war das Ganze erneut ein machtpolitischer Punktsieg. Denn der bewusst schmal kalibrierte Raketenbeschuss zeigt, der Westen hat sich längst mit dem Diktator abgefunden und lässt ihm im Prinzip freie Hand. US-Präsident Donald Trump will vor allem raus aus dem nahöstlichen Schlamassel und hat kein Interesse, das Regime in Damaskus aus den Angeln […]

Westfalenpost: Kommentar zu Straftaten an Schulen

Die Schulen sind nicht das Problem, aber sie müssen es ausbaden. Mehr Straftaten, mehr Gewalt, mehr Verstöße gegen das Waffengesetz, deutlich mehr Vergewaltigungen – die offizielle LKA-Statistik für NRW ist erschütternd. Mag sein, dass die Schulwelt im ländlichen Raum noch etwas friedlicher daher kommt, aber der allgemeine Trend ist beängstigend. Und die Folgen daraus? Klar, […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien

Die Bundesregierung macht im Syrien-Konflikt keine gute Figur. Ein bisschen Nato-Krieg kann schon sein, so lässt sich die Zustimmung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zum Militärschlag interpretieren. Nein, mit Krieg lässt sich in Syrien kein Frieden schaffen. Es sei denn, alle bringen sich gegenseitig um. Die Reaktionen von Merkel und […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Prevent

Die Autokonzerne sind Zulieferern gegenüber zumeist in einer mächtigen Position. Das aber reichte VW nicht. 2017 startete das „Projekt Herzog“, mit dem Prevent-Mitarbeiter bespitzelt wurden. Das ging offenbar bis in die Privatsphäre der Betroffenen. Das ist unappetitlich – auch wenn VW nun betont, es sei alles „im Rahmen der rechtlichen Vorschriften“ geschehen. Es wirft einen […]

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Entwicklung in Syrien

Der Raketenangriff ist nicht nur Ausdruck von technisch-militärischer Stärke der drei Verbündeten, sondern zugleich Ausdruck der Ohnmacht, der Unfähigkeit, mit diplomatischen Mitteln die Lage im Land, vor allem die Situation der Zivilbevölkerung, zu verbessern. Das Dilemma des Westens in diesem Fall ist, dass er kein Konzept, keinen Plan besitzt, wie die widerstreitenden Mächte in dieser […]

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Syrien

So hart es klingt, das nächtliche Bombardement war unter dem Strich ein Sieg der Vernunft. Der befürchtete Schlagabtausch mit Russland auf syrischem Boden fand nicht statt, aus dem sich leicht ein verheerender Weltbrand hätte entwickeln können. Damit einher geht die Einsicht, dass für den Westen in Syrien nicht mehr viel zu machen ist. Für Assad […]

Frankfurter Rundschau: Und nun?

Wer die Bilder der qualvoll erstickten Opfer von Ost-Ghouta noch vor Augen hat, auf den müssen die westlichen Raketenangriffe auf Syrien wirken wie ein zynisches Gemogel. Trotz einer Woche martialischer Trump-Tweets beließen es die Alliierten wieder nur bei symbolischen Luftschlägen, wenn auch ein paar Marschflugkörper mehr als vor einem Jahr nach dem Giftgasangriff auf Khan […]

Straubinger Tagblatt: Wie viel Sozialstaat kann sich Deutschland leisten

Das Risiko besteht, dass durch schwarz-rote Wohltaten die Staatsverschuldung wieder steigt und die Schuldengrenze nicht eingehalten wird. Darum gilt es, darüber zu debattieren, wie viel Sozialstaat sich Deutschland wirklich leisten kann und will. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressortleiter Politik/Wirtschaft Dr. Gerald Schneider Telefon: 09421-940 4449 schneider.g@straubinger-tagblatt.de Original-Content von: Straubinger Tagblatt, übermittelt durch news aktuell

Straubinger Tagblatt: Dobrindts Vorschlag ist richtig

In jedem Fall sollte Arbeitsminister Hubertus Heil auch an die Zahl ausländischer Hartz-IV-Bezieher denken, wenn er sich an seine geplante ALG-2-Reform macht. Schließlich würden nicht nur Deutsche von höheren Sätzen und geringeren Sanktionen profitieren. Das dürften etlichen Bürgern nicht gefallen, die sich nicht mit dem Vorwurf abspeisen lassen werden, ihr Ärger sei unberechtigt. Gefühlte Ungerechtigkeit […]