Kommentar / Ein gefährlicher Präsident = Von Gregor Mayntz

US-Präsidenten im Wahlkampfmodus stellen traditionell in den Vordergrund, was ihnen nutzt, auch wenn es ihrer Nation auf Dauer schadet. Das war schon vor Donald Trump so. Doch ein Egomane wie er riskiert, dringend nötige Soforthilfe für Notleidende zu verzögern, nur damit erstmals in der US-Geschichte sein Name auf den Schecks auftaucht.

Sein Bauchgefühl hat ihn nun erkennen lassen, dass seine Verharmlosungsstrategie gegenüber dem Coronavirus so krachend falsch war

Kommentar / Viel Verantwortung, keine Normalität = Von Moritz Döbler

Wer einen Wendepunkt erwartet hatte, wurde enttäuscht. Nein, der Exit ist nicht in Sicht. Die meisten Corona-Einschränkungen haben mindestens bis in den Mai hinein Bestand. Auch die Schulen bleiben vorerst geschlossen, auch in NRW. So haben es die Bundeskanzlerin und die 16 Ministerpräsidenten vereinbart. Aber enttäuscht sein kann eigentlich nur jemand, der falsche Erwartungen hatte. Armin Laschet hat sich mit seinen weitgehenden Vorschlägen zur Lockerung nicht durchsetz

WESTFALEN-BLATT (Bielefeld): Kommentar zur Lockerung der Corona-Regeln

Die Kontaktsperre bleibt, eine Lockerung der strengen Verhaltensregeln wird es bis Anfang Mai nur in kleinen Schritten geben. Nach langer Debatte geben Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder eindeutig der Eindämmung des Corona-Virus den Vorzug. Große Teile der Wirtschaft müssen sich hingegen weiter gedulden. Es gehe darum, den "zerbrechlichen Zwischenerfolg nicht zu gefährden, denn die Richtung ist gut, aber wir haben nicht viel Spielraum",

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer: Brauchen verlässlichen Fahrplan den wirtschaftlichen Motor wieder ans Laufen zu bekommen

Zu den Beschlüssen der Bundesregierung zu den Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen erklärt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:

Brauchen verlässlichen Fahrplan den wirtschaftlichen Motor wieder ans Laufen zu bekommen

Die Beschlüsse der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten haben ein richtiges Maß an Sicherheit für die Gesundheitsvorsorge bei ersten Schritten zur Wiederaufnahme des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens gefunden.

Kritik an WHO – Trump liegt nicht völlig falsch

Donald Trump liegt mit seiner Kritik nicht ganz falsch. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das chinesische Regime auffällig für seine autoritäre Seuchenbekämpfung gelobt hat, die in einer Demokratie so nicht möglich wäre. Zudem hat sich die Organisation sehr auf Informationen aus Peking verlassen, statt früh Hinweisen aus Taiwan nachzugehen, das Virus sei von Mensch zu Mensch übertragbar. Das hätte China er

Corona-Experte: Niederländische Krankenhäuser wie „Turbinen der Epidemie“

Skiferien zum falschen Zeitpunkt und ausgiebiges Karneval feiern: Das hat nach Auffassung des Groninger Mikrobiologen Alex Friedrich dazu geführt, dass einige niederländische Provinzen europaweit zu den vom Corona-Virus am stärksten betroffenen Regionen gehören. "Skiurlaub und dann Karneval feiern – das war der perfekte Sturm", sagt der aus Nürnberg stammende Hochschullehrer der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung (NRZ, Donnerstagsausgabe). Menschen aus den süd

Bischof Dr. Georg Bätzing zu den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung

Anlässlich der heutigen (15. April 2020) Konferenz der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing:

"Die heutigen Beschlüsse der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten zum weiteren Vorgehen gegen die Corona-Pandemie haben wir zur Kenntnis genommen. Wir sind den politisch Verantwortlichen dankbar für ihren Einsatz.

Die Ostertage

Städtetag begrüßt Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern

Der Deutsche Städtetag hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zur vorsichtigen Lockerung der Maßnahmen in der Corona-Pandemie begrüßt. "Es ist ein kluger Weg, Kontakte weiterhin zu beschränken und gleichzeitig Signale der Öffnung und Lockerung auszusenden", sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Bund und Länder machen damit deutlich, dass die Gesundheit der

Tino Chrupalla: Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise gibt Merkel ein kümmerliches Bild ab!

Zu den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz sagt Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD:

"Auch auf dem Höhepunkt der Corona-Krise gibt Bundeskanzlerin Merkel ein kümmerliches Bild ab. Zu entscheidungsschwach, zu zögerlich ist ihr Handeln, als dass sie Deutschland in dieser schweren Zeit aus der Gefahr führen könnte. Und zu unvollkommen sind die Hilfen für die deutsche Wirtschaft, als dass eine Rezession verhindert werden könnte.

Die Ernsthaf