
Zusammen mit dem globalen Forschungsnetzwerk IRIS (Independent Research Institutes Network) hat moweb research die internationale Studie »Climate Confidence Report« durchgeführt. Für die Erforschung der länderübergreifenden Einstellung zum Klimawandel auf globaler, nationaler und lokaler Ebene sowie der Bewertung des eigenen, individuellen Verhaltens wurden in 20 Ländern gut 15.000 Personen angesprochen. In Deutschland waren es 1.000 Teilnehmer, die von moweb research befragt wurden.
Zentrale Ergebnisse des Climate Confidence Report:
-Drei von vier Befragten sind nach wie vor beunruhigt über den Klimawandel, doch die weltweite Besorgnis hat seit 2024 um immerhin 5 Prozentpunkte nachgelassen.
-Jeder Fünfte hat 2025 keine persönlichen Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen. Doch immerhin 80% engagierten sich z.B. in Recycling, investierten in erneuerbare Energien, nahmen an politischen Protesten teil oder spendeten Geld für mehr Nachhaltigkeit.
-Deutschland fiel mit wenig Problembewusstsein für den Klimawandel im »eigenen, privaten Umfeld« auf. Der Wert von 55% war der zweitgeringste unter allen Ländern.
-Weltweit lässt die wahrgenommene Dringlichkeit für saubere Energie nach. Der Anteil derjenigen, die ihr höchste Priorität einräumen, ist seit 2023 um 9 Punkte gesunken. Inzwischen geben 41% der Befragten sauberer Energie die oberste Priorität.
-Nur 10% der Befragten zeigten sich »völlig desinteressiert« am Klimawandel, dieser wird also letztlich für fast alle als relevant empfunden.
Jeder Teilnehmer wurde anhand seiner Antworten einem bestimmten Profil zugeordnet: Wie besorgt sie über den Klimawandel sind, ob sie im vergangenen Jahr persönliche Maßnahmen ergriffen haben und wer ihrer Meinung nach die Bekämpfung des Klimawandels anführen sollte.
Die Studie basiert auf einem Sample von 14.742 Personen aus 20 Ländern in Westeuropa, Zentral-/Osteuropa, Asien-Pazifik und Nord-/Mittelamerika. Die Feldarbeit fand im 4. Quartal 2025 statt. Pro Land wurden bis zu 1.000 Personen online, face-to-face oder telefonisch befragt.