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G7-Gipfel: Greenpeace-Aktivisten protestieren mit Freiheitsstatue in Schwimmweste für mehr Klimaschutz / Industriestaaten sollen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas vorantreiben

26. 5. 2017 – Für einen schnellen
Schutz des Klimas demonstrieren 26 Greenpeace-Aktivisten heute zum
Auftakt des G7-Gipfels mit einer rund vier Meter hohen
Freiheitsstatue. Im Meer in der Nähe des Tagungsortes Taormina auf
Sizilien steht die Statue im Wasser und ist mit einer Schwimmweste
bekleidet. Die Umweltschützer fordern von den Staatschefs der G7, das
Klimaabkommen von Paris zügig umzusetzen. Das Ende 2015 von knapp 200
Staaten unterzeichnete Abkommen soll den Temperaturanstieg bei 1,5
Grad stabilisieren und so die katastrophalen Folgen der Erderhitzung
verhindern. Immer mehr Überflutungen, Stürme und Dürren werden durch
die Klimaerhitzung verstärkt und vertreiben durchschnittliche 21,5
Millionen Menschen pro Jahr – mehr als doppelt so viele wie durch
Kriege und Gewalt vertrieben werden. „Die G7-Staaten haben das
Problem Klimawandel maßgeblich verursacht, jetzt müssen sie auch bei
der Lösung vorangehen“, sagt Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin
Heuss. „Wir erwarten von diesem Gipfel ein klares Bekenntnis der G7
zum schnellen Umsetzen des Pariser Klimaabkommens und konkrete
Vorschläge, wie die Länder den dort versprochenen Ausstieg aus Kohle,
Öl und Gas gestalten werden.“

Beim Gipfeltreffen im bayerischen Elmau 2015 sprachen die G7 sich
für konsequenten Klimaschutz aus und einigten sich auf den Ausstieg
aus Kohle, Öl und Gas. Die erste Gipfel-Teilnahme von US-Präsident
Donald Trump könnte die bislang zögerliche Umsetzung dieser Absicht
weiter verlangsamen. Trump leugnet, dass der Klimawandel von Menschen
gemacht sei und hat angekündigt, aus dem Pariser Klimaabkommen
auszusteigen. Diese Entscheidung wurde jedoch mehrfach verschoben,
zuletzt auf die Zeit „nach dem G7-Gipfel“. „Reiche Industriestaaten
wie die G7 müssen beim Klimaschutz eine Führungsrolle übernehmen“, so
Heuss. „Wenn Donald Trump sich vor dieser Pflicht drücken will, dann
muss der Rest der G7 ohne die USA vorangehen. Die Antwort auf Trumps
„America First“ muss „Planet Earth First“ lauten.“

Naturkatastrophen wie sie der Klimawandel verstärkt, sind die
Hauptursache, warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Das ist
das Ergebnis der gestern veröffentlichten Greenpeace-Studie
„Klimawandel, Migration und Vertreibung“ (http://gpurl.de/OffiS).

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Greenpeace-Klimaexperte
Karsten Smid, Tel. 0171-8780821. Sweelin Heuss erreichen Sie auf dem
G7-Gipfel in Italien über Pressesprecherin Constanze Klinghammer,
Tel. 0175-3454113 oder Pressesprecher Björn Jettka, Tel.
0171-8780778. Fotos der Aktion erhalten Sie unter 040-306185377. Die
Studie finden Sie im Internet unter: http://gpurl.de/OffiS

Greenpeace-Pressestelle: Telefon 040-30618-340, Email
presse@greenpeace.de; Greenpeace im Internet: www.greenpeace.de, auf
Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de, auf Facebook:
www.facebook.com/greenpeace.de.

Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt durch news aktuell

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