Hallo Altersvorsorgedepot! Warum Abwarten zum Start die beste Anlageentscheidung ist

Hallo Altersvorsorgedepot! Warum Abwarten zum Start die beste Anlageentscheidung ist
 

Die Norweger haben sie, die Holländer haben es, die Briten auch, die Amerikaner schon lange. Ab 2027 dürfen auch die Deutschen staatlich gefördert mit Aktien und Aktienfonds für die Rente sparen. Doch dabei sollte nicht zu schnell gehandelt werden, warnt Jörg Wiechmann, Geschäftsführer beim Itzehoer Aktien Club (IAC).

Das Altersvorsorgedepot soll langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien oder Aktienfonds ermöglichen. Der Deal mit dem Staat: Bis zum 65. Lebensjahr lässt der Sparer das Vorsorgevermögen unangetastet, dafür bleiben die Kapitalerträge während der Ansparphase steuerfrei. Zusätzlich zahle Vater Staat bis zu 540 Euro jährlich als Zuschuss, je Kind weitere 300 Euro, erklärt Jörg Wiechmann. Wer den maximal förderungsfähigen Betrag von 1.800 Euro pro Jahr bzw. 150 Euro pro Monat spart, hat nach 20 Jahren 36.000 Euro eingezahlt. Bei acht Prozent Rendite, wie sie mit Aktien langfristig in der Vergangenheit erreichbar war, würden daraus rund 85.000 Euro, mit der staatlichen Grundzulage sogar rund 111.000 Euro. „Nach 40 Jahren wären es mehr als stolze 600.000 Euro – aus selbst eingezahlten 72.000 Euro“, so der IAC-Experte.

Dieser beeindruckende Vermögensaufbau mit nur geringen Sparraten sei möglich, weil das neue Altersvorsorgedepot erstmals die starke Rendite von Aktien bzw. Aktienfonds und eine attraktive staatliche Förderung zusammenbringe. Da sei es kein Wunder, dass die Finanzindustrie angesichts lang laufender Verträge ein Jahrhundertgeschäft wittere und intensiv werbe. Doch Jörg Wiechmann rät allen Altersvorsorgewilligen: „Ruhe bewahren. Langfristiges Aktiensparen ist schließlich kein Sprint, sondern ein Marathon.“ Entscheidend sei nicht, als Erster aus dem Startblock zu kommen, sondern mit der richtigen Strategie loszulaufen.

Die Produkte für das Altersvorsorgedepot seien völlig neu entwickelt ohne Erfahrungswerte, betont er. Daher sei es klug, den Start abzuwarten und die Angebote zu vergleichen, um die Spreu vom Weizen trennen zu können. „Um von Beginn an die volle Förderung zu kassieren, reicht es völlig aus, im Laufe des Jahres 2027 einen passenden Vertrag abzuschließen und den erforderlichen Beitrag einzuzahlen“, sagt Jörg Wiechmann. „Eine gute Entscheidung im Herbst ist darum definitiv besser als eine übereilte im Januar.“ Der IAC werde regelmäßig in einem Newsletter über die Entwicklung informieren.

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Über den Itzehoer Aktien Club

Mit mehr als 2000 Mitgliedern ist der Itzehoer Aktien Club (IAC) die größte Anlegergemeinschaft dieser Art in Deutschland. Seit seiner Gründung in 1998 verfolgt der IAC das Ziel, die Wertpapierkultur in Deutschland zu fördern. Darüber hinaus bietet der Club die Möglichkeit zum gemeinsamen Wertpapiersparen in internationalen Qualitätsaktien wie McDonald s, BMW und Coca-Cola. Die Geschäftsführung des IAC liegt bei der TOP Vermögensverwaltung AG, Viktoriastraße 13 in Itzehoe. Vorstände sind Jörg Wiechmann (Vorsitzender) und Reimund Michels. Der IAC bzw. die TOP AG wurden in den vergangenen Jahren zum besten unabhängigen Vermögensverwalter Deutschlands gekürt.

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