Handwerkspräsident: „Arbeitsminister muss zugesagte Reformen umsetzen“ / Jörg Dittrich sieht „keine Schonfrist“ für Alexander Schweitzer (SPD)

Handwerkspräsident: „Arbeitsminister muss zugesagte Reformen umsetzen“ / Jörg Dittrich sieht „keine Schonfrist“ für Alexander Schweitzer (SPD)
 

Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, erwartet vom neuen Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD), dass er die zugesagten Reformen zeitnah umsetzt. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Dittrich: „Mit Respekt vor Person und Amt würde ich ihm gerne Zeit gönnen, um anzukommen. Die wirtschaftliche Lage lässt das aber nicht zu. Es gibt keine Schonfrist.“ Schweitzer müsse „umgehend an die Arbeit gehen und die in der Koalition vereinbarten und zugesagten Reformen umsetzen“. „Betriebe und Beschäftigte brauchen Sicherheit und ein Wirtschaftswachstum, das nicht vor allem aus Schulden, staatlichen Investitionen und Brückentagen kommt, sondern aus privaten Investitionen“, sagte Dittrich noz. Er erwarte, dass sowohl die Sozialreformen als auch die Flexibilisierung der Arbeitszeit noch in diesem Jahr vom Bundestag beschlossen werden.

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