
(Berlin/Würzburg) – JÖ (Jung.Ökologisch) ruft als Jugendorganisation der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) zur Teilnahme am Klimastreik vom 9. Oktober 2026 auf: „Wir schließen uns dem Protest von Fridays for Future an, weil die Lage immer brenzliger geworden ist.“
Die Bilanz des zurückliegenden Sommers ist erschreckend: Der war der zweitwärmste seit Messbeginn – mit 41,8 Grad in Sachsen-Anhalt und über 40 Grad an 54 deutschen Wetterstationen an nur einem Wochenende. Die Pegelstände in Rhein und Donau sind auf Rekordtief, Böden ausgetrocknet, Ernten vernichtet. Das Berliner Robert-Koch-Institut schätzt 16.000 Hitzetote in diesem Sommer, 9.600 davon in nur einer Woche Ende Juni. Diese Hitze hat uns laut der Umweltorganisation Greenpeace und des Versicherers Allianz mindestens 36 Milliarden Euro gekostet – das ist mehr als der gesamte Verkehrsetat des Bundes.
Die Lage trifft zuerst jene Menschen, die am wenigsten haben – die auf dem Bau unde in der Pflege arbeiten oder in überhitzten Wohnungen schwitzen. „Deshalb schließen wir uns als Jugendorganisation JÖ (Jung.Ökologisch) der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) dem Klimastreik von Fridays for Future an“, begründet der JÖ-Bundesvorstand. Deshalb setze sich JÖ für konsequenten Klimaschutz, für Hitzeschutz und für soziale Gerechtigkeit ein. Es sei genug für alle da – wenn wir endlich die Verursacher in die Verantwortung nehmen, argumentiert die Parteijugend.