Westfalen-Blatt: zum Karlspreis

Dieser Papst ist anders. Franziskus gehört nicht
zu den Eigengewächsen der römischen Kurie. Der Mann wurde auch nicht
als Zögling des Vatikans groß, sondern als Bischof der Armen. Er
spricht nicht im Stil eines Universitätslehrers, der ein
theologisches Proseminar abhält, sondern er nennt die Dinge beim
Namen. Das tat der Mann, der sich nach Franz von Assisi benannt hat,
dem Gründer des Franziskanerordens und in Italien verehrten Heiligen
der Armen,

Allg. Zeitung Mainz: Frieden, aber wie? / Kommentar zu Weihnachten, von Friedrich Roeingh

Da ist es wieder. Dieses besondere Gefühl, das sich
in den letzten Stunden vor Weihnachten verbreitet. Die Rückbesinnung
auf die Kindheit, die Dankbarkeit gegenüber den Eltern, ob sie noch
leben oder uns schon verlassen haben. Mit einem Mal fällt der Ballast
des Alltags von uns ab, scheint die Welt in weite Ferne zu rücken.
Wie verlockend dieser Rückzug ins Private auch ist – eine heimische
Bundestagsabgeordnete feiert die Geborgenheit ihrer Kleinfamilie in
ei

Landeszeitung Lüneburg: „Europa bleibt ein Sanierungsfall“ Interview mit dem Experten Dr. Kai-Olaf Lang

Die EU steckt in der tiefsten Krise ihrer
Geschichte. Alles ist umstritten: Mehr Europa – oder weniger? Mehr
Haushaltsdisziplin – oder mehr staatliche Aktivität? Offene
Gesellschaften – oder "Festung Europa"?

Flüchtlingskrise, Naher Osten, Ukraine, Griechenland – Gehen die
aktuellen Krisen dem Projekt Europa an die Substanz?

Dr. Kai-Olaf Lang: Krisen sind so alt wie die europäische
Integration. Immer wieder gab es Phasen schweren Seegangs, neu ist
die Gleic

Westfalen-Blatt: Paderborns Erzbischof Hans-Josef Becker sieht „Staat und Gesellschaft auf Integration der Flüchtlinge unzureichend vorbereitet“

VORABMELDUNG

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) berichtet in seiner
Weihnachtsausgabe:

Mit Blick auf die Flüchtlingsbewegung hat Hans-Josef-Becker,
Erzbischof im Erzbistum Paderborn, das große Engagement der Deutschen
gelobt. Die eigenen Gemeinden zeigten eine enorme Hilfsbereitschaft,
profitierten aber auch selbst von der Entwicklung: "Die
Flüchtlingshilfe hat positive Rückwirkungen auf das Gemeindeleben.
Durch die Zuwanderung fremder Menschen geschieht eine

Westfalen-Blatt: „Das ist Missbrauch des Evangeliums“ / Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, kritisiert „Pegida“-Bewegung scharf

VORABMELDUNG

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) berichtet in seiner
Weihnachtsausgabe:

Mit Blick auf die Flüchtlingsbewegung hat Annette Kurschus, Präses
der Evangelischen Kirche von Westfalen, das große Engagement der
Deutschen gelobt. Die Hilfsbereitschaft sei enorm – gerade auch in
den eigenen Reihen. »Unsere Kirchengemeinden verhalten sich
großartig«, erklärte Kurschus dem WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) im
Rahmen eines exklusiven Doppelinterviews

Rheinische Post: Kommentar / Neuer alter Krieg = Von Matthias Beermann

Die Taliban, die 2001 von der Macht in
Afghanistan verjagt wurden, holen sich diese scheibchenweise zurück.
Derzeit sind die Extremisten drauf und dran, die Provinz Helmand im
Süden Afghanistans zu erobern. Die Taliban sind aber in der Lage,
überall im Land zuzuschlagen. Im September hatten sie zeitweilig die
nordafghanische Stadt Kundus erobert. Vor zwei Wochen griffen die
Islamisten den zweitgrößten und schwer befestigten Flughafen des
Landes in Kandahar an, ku

neues deutschland: Medico: Gebrauchte Kleider sortieren reicht nicht

Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern einen
Paradigmenwechseln in der internationalen Politik. "Wir brauchen eine
Abkehr vom neoliberalen Irrglauben. Solange sich daran nichts ändert,
werden Flucht, Vertreibung und Armut zu prägenden Konstanten der
Welt", betonte Katja Maurer von Medico International gegenüber der in
Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland"
(Dienstagausgabe). Maurer fände es "dramatisch", wenn nach all der

neues deutschland: Spanische Politologin Ramos: Schwierige Zeiten auch für Podemos und Ciudadanos

Schwierige Zeiten auch für die jungen und bei der
spanischen Parlamentswahl vom Sonntag erfolgreichen Parteien Podemos
und Ciudadanos kündigt die spanische Politologin Maria Ramos an.
"Wenn sie die Geschicke mitbestimmen möchten, müssen sie sich
taktisch klug verhalten", sagte sie der in Berlin erscheinenden
ageszeitung "neues deutschland" (Dienstagausgabe). "Das
Zwei-Parteien-System ist auf jeden Fall angeschlagen", schätzt die
Wisse

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Parlamentswahl in Spanien: Abgewatscht, von Stefan Stark

Das spanische Volk hat seiner Regierung die
rote Karte gezeigt. Und der Einzige, der das nicht sehen will, ist
der große Wahlverlierer Mariano Rajoy. Dabei ist er gleich in
mehrfacher Hinsicht abgewatscht worden. Rajoys konservative Partei
verlor ein Drittel ihrer Mandate. Gleichzeitig haben die Spanier im
Handstreich das jahrzehntelang dominierende Zwei-Parteien-System
abgeschafft. Mit der linken Podemos-Bewegung und den Liberalen ziehen
zwei Neulinge ins Madrider Parlament ein. Daz

Westfalen-Blatt: zu Spanien nach der Wahl

Was nun, Spanien? 176 Sitze sind zu einer
absoluten Mehrheit nötig. Aber nach dem vorläufigen Endergebnis der
Parlamentswahlen in Spanien bringt kein Lager das zustande. Man wird
entweder mit einigen der sechs kleinen nationalistischen Parteien aus
dem Baskenland und Katalonien kooperieren und sich auf deren
Erpressungen einlassen oder sich zu einer Großen Koalition
zusammenraufen müssen. Die Politik steckt im Labyrinth. Dennoch
lassen sich aus dem iberischen Räts