Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält
Kapitalverkehrskontrollen im Kampf gegen die Krise in Griechenland
offenbar für ein mögliches Szenario. Darauf deuten Aussagen Schäubles
in einem Gespräch mit dem amerikanischen Wirtschaftsprofessor Kenneth
Rogoff hin, das am Donnerstag in der Wochenzeitung DIE ZEIT
erscheint.
In dem Gespräch schlägt Rogoff vor, Griechenland könnte sich durch
eine Einschränkung des Kapitalverkehrs für fü
Der EU-Asylexperte Karl Kopp fordert angesichts der
wachsenden Zahl von Flüchtlingen, die versuchen, über das Mittelmeer
nach Europa zu gelangen, ausgedehnte Rettungsaktionen. Dafür bringt
der Europareferent der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl auch ein
UN-Mandat in die Debatte. "Es ist doch bizarr und zynisch, dass der
Club der EU und Frau Mogherini auf die Idee kommen, in der
Flüchtlingsfrage ausgerechnet ein UN-Mandat zu fordern. Erschöpfte
Flüchtli
Köln. Der griechische Außenminister Nikos Kotzias
beklagt die zerstörerische Kraft der Wirtschaftskrise auf sein Land.
"Die Maschine, der Apparat, die Antriebskraft, die uns aus der Krise
bringen können, ist der Mensch. Und diesem Menschen haben wir das
Rückgrat gebrochen", sagte Kotzias dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Mittwoch-Ausgabe). Dem Bürger in Griechenland "fehlt jeder
Optimismus, jede Perspektive – er träumt nicht meh
Bei einem Granaten-Anschlag auf einen belebten
Marktplatz in Burundis Hauptstadt Bujumbura starb am Freitag eine
SOS-Studentin. Mehrere Menschen, unter ihnen eine weitere
SOS-Jugendliche, wurden bei der Explosion schwer verletzt, teilten
die SOS-Kinderdörfer weltweit mit.
"Die Todesnachricht der 24-jährigen Naila traf uns hart. Wir sind
geschockt", erklärt Burundis SOS-Direktor Pascal Bizimana. "Ihre
Freundin Yvette ist mittlerweile außer Lebensgefah
Aristoteles hätte es schwer nach diesem
europäischen Wochenende der Abstimmungen: »Das Ganze ist mehr als die
Summe seiner Teile«, lautet eine (verkürzte) Hinterlassenschaft des
Philosophen. Aber was heißt das in einer EU, in der auf nationaler
Ebene so unterschiedliche, ja: politisch unvereinbare Dinge
geschehen? In Irland, wo vor einigen Jahren Homosexualität noch mit
dem Bann des Strafrechts belegt war, befreit sich eine Gesellschaft
per Referendum
Im November 2013 hatte die Ukraine ihre
Unterschrift unter ein Assoziationsabkommen mit der EU zurückgezogen.
Es folgte der Maidan-Aufstand und Russlands Annexion der Krim. Jetzt
wollte die EU zeigen, dass sie sich von Putin nicht einschüchtern
lässt. Doch das Bekenntnis fällt zögernd aus. Zwar wird in der
Ostukraine noch immer gekämpft, es sterben Menschen. Andere Probleme
scheinen aber inzwischen wichtiger. Die mit Abstand am häufigsten
gestellte Frage
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Iren drauf
und dran sind, Homosexuellen mehr Rechte einzuräumen als das in fast
allen anderen Staaten der Welt der Fall ist, inklusive Deutschland?
Ausgerechnet die katholischen Iren: Erst vor zwei Jahren wurde in
Irland das strikte Abtreibungsgesetz gelockert, seit 1997 sind
Scheidungen erlaubt, seit Anfang der 90er-Jahre der Verkauf von
Kondomen. Allerdings schwindet der Einfluss der Kirche – nicht
zuletzt durch den ungeheuren Missbrauch
Es ist nicht schwer, sich über die "östliche
Partnerschaft" und ihre Gipfel zu mokieren. Hier trifft eine schöne
Idee – West hilft Ost auf dem Weg zu Demokratie und Wohlstand – auf
viel hässliche Wirklichkeit.
Die Kompromissfindung zwischen der EU und den sechs Nachbarn aus
dem einstigen Sowjetreich ist schwierig. Nicht nur über das
Verhältnis zu Russland gehen die Ansichten weit auseinander. Da
stellt sich die Frage, ob die schöne Idee &uum