Lausitzer Rundschau: Zur UN-Klimakonferenz in Doha / Katastrophe nimmt ihren Lauf

Haarscharf ist die Klimakonferenz in Doha an einem
Scheitern vorbeigeschrammt. Wer darin einen Erfolg sieht, muss blind
sein für die wahren Probleme. Längst sind es nicht mehr nur
notorische Schwarzseher, die Untergangsszenarien an die Wand malen.
Auch zurückhaltende Experten sind sich sicher, dass eine Erderwärmung
um mehr als zwei Grad kaum noch zu verhindern ist. Die Katastrophe
nimmt ihren Lauf. Wer trägt die Schuld? Zuallererst die "big player",
die Gr

WAZ: Ein Preis gegen die Krise. Kommentar von Gudrun Büscher

Heute wird es feierlich für die krisengeplagten
Europäer: Es ist Friedensnobelpreistag. Ausgezeichnet wird eine
wunderbare Idee: Sie hat Völker zusammengebracht, Feinde zu Freunden
gemacht, Frieden und Wohlstand gesichert – die Europäische Union.
"Wer an Europa zweifelt", so hat es Jean-Claude Juncker, Vorsitzender
der Euro- Gruppe einmal gesagt, "der sollte Soldatenfriedhöfe
besuchen". Als US-Präsident Barack Obama zu Beginn seiner ersten

Allg. Zeitung Mainz: Viel heiße Luft / Kommentar zum Klimagipfel

Zwei Wochen lang haben 197 Nationen auf dem
UN-Klimagipfel in Doha getagt. Die Ergebnisse sind mehr als
enttäuschend. Denn im Emirat wurde nicht nur um heiße Luft gerungen,
es wurde auch viel heiße Luft produziert. Heraus gekommen ist ein
Kompromisschen, das den Klimaschutz nicht voranbringen wird, auch
wenn Umweltminister Peter Altmaier noch versucht, es schön zu reden.
Die Konferenz am Persischen Golf hat wieder einmal gezeigt, wie
gelähmt die internationale K

Neue OZ: Kommentar zu Klima/Doha

Viel zu borniert

Der Gipfel in Doha endet noch zerfahrener, als zu erwarten war.
Allein, das ist kein Grund zur Trübsal. Dass es etwa zu keinem
Fahrplan für das Eintreiben der Gelder zum Kampf gegen die Folgen des
Klimawandels kam, ist gut so. Denn es wäre Wahnsinn, in einem Plenum
voller Klimaschützer mal eben festzulegen, wie mitten in einer
Schuldenkrise jährlich 100 Milliarden Euro aufgetrieben werden, ohne
zu klären, wer sie konkret bezahlen und wof&uu

Weser-Kurier: Kommentar zur Verleihung des Alternativen Nobelpreises

Sima Samar weiß aus bitterer Erfahrung, dass auch
eine brüchige, unvollkommene Demokratie allemal besser ist als
Gewaltherrschaft: Ihr Mann wurde ihr noch vom kommunistischen Regime
genommen, sie selbst hätte ihren Beruf als Ärztin unter den Taliban
nicht ausüben können. Sie tat es im benachbarten Pakistan, auch dort
unter der Fuchtel der Islamisten. Sie kennt alle Schwächen der neuen
Regierung: Sie gehörte ihr als erste Frauenministerin Afghanistan

Mittelbayerische Zeitung: Es werde Licht Die Konferenz in Doha endet vermutlich desaströs. Doch gibt es einen Funken Hoffnung für den Klimaschutz. Leitartikel von Stefan Stark

Soeben hat die NASA spektakuläre
Satellitenbilder veröffentlicht, auf denen die Erde bei Nacht zu
sehen ist. In bislang nicht gekannter Schärfe zeigen die Aufnahmen,
dass es nirgendwo auf unserem Planeten völlig dunkel ist – ein Beleg
dafür, wie groß der Fußabdruck der Menschheit auf unserem Planeten
inzwischen ist. Besonders beeindruckend sind die Fotos von den dicht
besiedelten Ballungsräumen. Weite Teile Nordamerikas, Europas und
Asiens erschei

LVZ: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD): Nobelpreis ist Verpflichtung für unser zukünftiges Handeln.

Marburg. Martin Schulz (SPD), Präsident des
Europäischen Parlaments, hat sich gegen die Fundamentalkritik der
Menschenrechtsorganisation Amnesty International gewehrt, welche die
EU nicht als nobelpreiswürdig betracht. "Die Verleihung des
Friedensnobelpreises an die EU ist eine außergewöhnliche Ehre, sie
ist vor allem aber Verpflichtung für unser zukünftiges Handeln",
sagte er gegenüber der Oberhessischen Presse (Samstagausgabe). "De

Schmidt zur Finanzplanung des Europäischen Parlaments: „Ich bin dafür, dass dieser Konflikt stattfindet“

Bonn/Brüssel, 7. Dezember 2012 – Altbundeskanzler
Helmut Schmidt hat sich in einer von PHOENIX ausgestrahlten
Diskussionssendung (Ausstrahlung Sonntag, 9. Dezember 2012, 17.00
Uhr) für eine offensive Auseinandersetzung des Europäischen
Parlaments mit den EU-Staaten ausgesprochen. Mit Blick auf die
Haushaltsplanungen der EU sagte Schmidt: "Wenn ich das Parlament
richtig verstehe, ist es ziemlich geschlossen dagegen, die vorgelegte
mittelfristige Finanzplanung zu genehmig

Lausitzer Rundschau: In aller Freundschaft Die deutsch-israelischen Beziehungen und die klaren Worte

Dass Angela Merkel sich nicht scheut, unbequeme
Wahrheiten anzusprechen, hat sie zuletzt bei ihrer Visite in Moskau
bewiesen. Damals las sie dem russischen Präsidenten Putin förmlich
die Leviten. Merkel hat nun auch bei ihren Treffen mit dem
israelischen Regierungschef Netanjahu kein Blatt vor den Mund
genommen. Das zeigt, dass sich die Kanzlerin ihrer starken Stellung
unter den Staatenlenkern dieser Welt durchaus bewusst ist. Merkel
kann es sich leisten, in aller Freundschaft d

Weser-Kurier: Zum Bundeswehreinsatz in der Türkei schreibt der Bremer WESER-KURIER:

Die Bundeswehr steht vor ihrem nächsten
Auslandseinsatz: Nach Afghanistan, dem Kosovo und dem
Anti-Piraten-Einsatz vor Somalia ist das deutsche Militär nun an der
türkisch-syrischen Grenze gefragt, um den NATO-Partner Türkei vor
einem Übergreifen des syrischen Bürgerkriegs auf sein Territorium zu
bewahren. Oder, wie es Verteidigungsminister Thomas de Maizière
ausgedrückt hat: "Damit in Damaskus niemand auf falsche Ideen kommt,
setzen wir auf