Neue Westfälische (Bielefeld): Psychisch Kranke müssen auf Termine warten Trauerspiel HUBERTUS GÄRTNER

Die Seele nimmt in der Moderne offenbar immer
häufiger Schaden. Menschen sehen sich steigenden Belastungen und
Anforderungen ausgesetzt. Am Arbeitsplatz, in der Freizeit und auch
in ihren privaten Beziehungen. Viele halten den Druck nicht mehr aus.
Sie fühlen sich ausgebrannt, erschöpft und völlig am Ende. Zahlreiche
Untersuchungen der jüngsten Zeit belegen, dass die Zahl der psychisch
Kranken bei uns ständig steigt. Sie geht mittlerweile in die
Millionen. Doch

Neue Westfälische (Bielefeld): 50. Jahrestag des Mauerbaus Mahnungen einer Ruine THOMAS SEIM

Wenn heute die Fahnen in NRW auf Halbmast wehen
und unsere Kinder "Warum eigentlich?" fragen – hätten wir es spontan
gewusst? Würden wir uns ohne Hilfe an diesen Anachronismus des
Mauerbaus erinnert haben, der heute vor 50 Jahren den meisten
Menschen – auf beiden Seiten dieses angeblichen "antifaschistischen
Schutzwalls" – das fassungslose Entsetzen ins Gesicht schrieb? Die
Siebzigjährigen und Älteren bestimmt. Die Sechzigjährigen vermutlich.
Di

Westdeutsche Zeitung: Heute vor 50 Jahren begann der Bau der Berliner Mauer = Von Wolfgang Radau

Wer heute durch Deutschland fährt oder durch
Berlin spaziert, muss schon gezielt suchen: nach der Mauer, die unser
Land und seine Hauptstadt fast 28 Jahre lang geteilt hat. Vielen
inzwischen Erwachsenen, die beim Fall der Mauer fünf Jahre und jünger
waren, muss man die Symbolkraft der Mauer erklären: Sie stand für die
Teilung Berlins, Deutschlands und Europas. Sie hat Familien zerstört,
Menschen ihrer Freiheit beraubt, Hunderte das Leben gekostet. Hinter
dieser M

Ernst kritisiert Dobrindts Forderung nach Verbot der Linken

Der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, hat die Forderung von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt nach einem Verbot der Linken als "anmaßend, bedenklich und bestürzend" bezeichnet und zurückgewiesen. In einem Gastkommentar für die Tageszeitung "Neues Deutschland" (Samstagausgabe) schreibt Ernst, Dobrindt wisse offenbar nicht, was er mit solchen Äußerungen anrichte. Der CSU-Politiker gehe am rechten Rand auf Stimmenfang und erzeuge

FZ: Die großen Baustellen bleiben / Kommentar der „Fuldaer Zeitung“ (Samstagausgabe, 13. August 2011) zur Halbzeitbilanz von Schwarz-Gelb in Hessen

Eines muss man dem schwarz-gelben Bündnis in
Wiesbaden wirklich lassen: Im Vergleich zum Dauerzwist zwischen den
gleich gefärbten Koalitionären in Berlin oder München arbeiten CDU
und FDP in Hessen geräuschlos und effektiv. Es spricht dabei für
sich, dass aus der ersten Hälfte der hessischen Legislaturperiode
wohl nur jener Paukenschlag vom vergangenen Sommer in Erinnerung
geblieben sein dürfte, als Roland Koch das Amt des
Ministerpräsidenten u

Neues Deutschland: Ernst kritisiert Dobrindt

Der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, hat
die Forderung von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt nach einem
Verbot der LINKEN als "anmaßend, bedenklich und bestürzend"
bezeichnet und zurückgewiesen. In einem Gastkommentar für die
Tageszeitung "Neues Deutschland" (Samstagausgabe) schreibt Ernst,
Dobrindt wisse offenbar nicht, was er mit solchen Äußerungen
anrichte. Der CSU-Politiker gehe am rechten Rand auf Stimmenfang und

Globalisierungskritikerin Susan George sieht Europas Politik in Vertrauenskrise

Die prominente Globalisierungskritikerin Susan George sieht die europäische Politik in einer Vertrauenskrise. "Die europäischen Politiker schaffen permanente Arbeitslosigkeit", sagte die Politikwissenschaftlerin gegenüber der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Samstagausgabe). Arbeitslosigkeit, mangelnde Bildungspolitik für Zugezogene und ein schlechtes Schul- und Ausbildungssystem seien die Gründe für die europaweiten Demonstrationen der "Em

Neues Deutschland: Globalisierungskritikerin Susan George sieht Europas Politik in einer Vertrauenskrise

Die prominente Globalisierungskritikerin Susan
George sieht die europäische Politik in einer Vertrauenskrise. "Die
europäischen Politiker schaffen permanente Arbeitslosigkeit", sagte
die Politikwissenschaftlerin gegenüber der Tageszeitung "Neues
Deutschland" (Samstagausgabe). Arbeitslosigkeit, mangelnde
Bildungspolitik für Zugezogene und ein schlechtes Schul- und
Ausbildungssystem seien die Gründe für die europaweiten
Demonstrationen der &