Gaddafi ruft zu Marsch auf Rebellenhochburg Bengasi auf

Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi hat Tausende seiner Anhänger zu einem Marsch auf die Rebellenhochburg Bengasi aufgerufen. Wie die staatliche libysche Nachrichtenagentur Jana berichtet, fordert der Staatschef zu einem "grünen Marsch" auf, bei dem die Anhänger "mit Olivenzweigen in der Hand" in Richtung Bengasi marschieren sollen. Die Marschgruppe soll dabei Vertreter aller in Libyen lebender Stämme enthalten. Allerdings sollen auch bewaffnete Bür

Nach Sachsen-Anhalt-Wahl: CDU-Spitzenkandidat Haseloff will zügige Koalitionsgespräche mit der SPD

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt will der CDU-Spitzenkandidat Reiner Haseloff zügig Koalitionsgespräche mit der SPD führen. "Es wird sicherlich auch hart gerungen werden um einen guten Kompromiss, aber wir stehen ja in einer gemeinsamen Regierung, wir haben gemeinsame Projekte am Laufen, die auch über den Wahltermin hinaus fortgesetzt werden müssen", erklärte Haseloff. "Wir kommen nicht aus völlig unterschiedlichen Konstellationen", b

Mubaraks Milliarden in der EU immer noch nicht gesperrt / Kritik an Zögerlichkeit der EU bei Kontensperren von Gaddafi und Ben Ali /
„Report Mainz“, heute, 21.3.2011, 21.45 Uhr im Ersten

Die Zögerlichkeit der EU beim Sperren der Konten von
Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi, Ägyptens Ex-Präsident Husni
Mubarak und Tunesiens Ex-Präsident Zine El Abidine Ben Ali ist auf
deutliche Kritik gestoßen. Der Fraktionschef der Sozialdemokraten im
Europaparlament (SPE), Martin Schulz, sagte dazu gegenüber dem
ARD-Politikmagazin "Report Mainz": "Wenn man Diktatoren bekämpfen
will, muss man schnell handeln und nicht mit dem Tempo eine

FDP-Außenpolitiker Stinner hält deutsche Position in Libyen-Frage weiterhin für richtig

Der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Stinner, hat Verständnis für den Wunsch, den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi zu stürzen, hält die Risiken eines militärischen Einsatzes aber weiterhin für unkalkulierbar. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte der Politiker, er habe Verständnis für die Argumentation der Befürworter der Militärschläge, aber ihm und der Bundesregierung sei das Risiko in einen

Matschie in Weimar bei Wiedereröffnung des Liszt-Hauses

Am morgigen Montag, dem 21. März 2011, wird Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, in Weimar am Festakt zur Wiedereröffnung des Liszt-Hauses teilnehmen. Nach mehrmonatigen Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten steht das Liszt-Haus dann wieder Besuchern offen.
Minister Matschie sieht in der Wiedereröffnung einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Liszt-Jahres 2011: "Nach der denkmalgerechten Sanierung erstrahlt das Lisz

NATO weiter uneins über Militäreinsatz in Libyen

Trotz mehrerer Sondersitzungen der ständigen NATO-Botschafter in Brüssel ist das Militärbündnis einer Einigung im Streit um eine Beteiligung an den Luftschlägen gegen das libysche Gaddafi-Regime nicht näher gekommen. Bisher wird das militärische Vorgehen von Einzelstaaten getragen, angeführt von Frankreich, den USA und Großbritannien. Dieses Vorgehen einzelner Staaten soll zu erheblichem Unmut innerhalb der NATO geführt haben. Mehrere Staaten f&

Unionsfraktionsgeschäftsführer Altmaier sieht keinen Atom-Effekt bei Sachsen-Anhalt-Wahl

Der erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, sieht beim Wahlausgang in Sachsen-Anhalt keinen wirklich spürbaren Atom-Effekt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" sagte Altmaier zugleich: "Die mutige Entscheidung von Angela Merkel als Bundeskanzlerin zum in Europa beispiellosen Sicherheitscheck für alle deutschen Atomkraftwerke und zum Moratorium hat ganz sicher entscheidend dazu beigetragen, dass sich