Rheinische Post: CDU: „Gorch-Fock“-Kapitän wieder einsetzen

Die CDU setzt sich dafür ein,
"Gorch-Fock"-Kapitän Norbert Schatz so schnell wie möglich zu
rehabilitieren. "Ich kann der Marineführung nur dringend anraten,
Herrn Schatz wieder in sein Kommando einzusetzen", sagte der
CDU-Abgeordnete und Marine-Experte Jürgen Hardt der in Düsseldorf
erscheinenden Rheinischen Post (Dienstagausgabe). Nach dem
offiziellen Bericht einer Untersuchungskommission habe "keiner der
Vorwürfe Substanz&quot

Rheinische Post: Unmut in der Unionsfraktionüber Moratorium

In der Unionsfraktion regt sich Unmut über das
atompolitische Moratorium der Bundesregierung. "Ich bin nicht bereit,
ohne Grund unser Energiekonzept aufzugeben", sagte Fraktionsvize
Christian Ruck der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Dienstagausgabe). "Das Energiekonzept beruht darauf, dass wir die
Atomenergie als Brückentechnologie noch eine längere Zeit brauchen,
um die erneuerbaren Energien hochzufahren", sagte der für

Rheinische Post: Forschungsministerin Schavan: „Wir wollen den Ausstieg aus der Kernenergie“

Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat
sich für einen kompletten Ausstieg aus der Kernenergie ausgesprochen.
"Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Ausstieg aus der Kernenergie
zugunsten der erneuerbaren Energien", sagte Schavan der in Düsseldorf
erscheinenden Rheinischen Post (Dienstagausgabe). Schavan setzt dabei
auf Unterstützung durch die Wissenschaft: "Wir wollen alle
wissenschaftliche Kompetenz einsetzen, um diesen Prozess zu
beschleunigen. Die drei

Elfenbeinküste: UN fordert Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) hat in einem am Montag veröffentlichten Bericht eine internationale Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen in der Elfenbeinküste gefordert. Die Truppen des Ex-Präsidenten Laurent Gbagbo unterdrückten Oppositionelle mit "exzessiver und tödlicher Gewalt" hieß es als Begründung. Dadurch würde das Land in Aufruhr versetzt und ein "Klima des Misstrauens, der Angst und der Repression" ge

Wende in der Atompolitik: Mehrere deutsche AKWs vor dem Aus

Angesichts der angespannten Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag eine dreimonatige Aussetzung der Laufzeitverlängerung deutscher Werke verkündet. Wenn das Moratorium in Kraft tritt, stehen die ältesten deutschen Kernkraftwerke vor der Abschaltung. Denn dann gelten wieder das von der rot-grünen Bundesregierung verabschiedete Atomausstiegs-Gesetz und die darin festgelegten sogenannten Reststrommengen für die deutsc

Rheinische Post: Ewige Atomdebatte

Kommentar von Martin Kessler

Die friedliche Nutzung der Atomenergie wird in diesem Jahr 50
Jahre alt. Im Jahr 1961 ging in Deutschland das erste Atomkraftwerk
ans Netz. Ausgerechnet an ihrem Jubiläum wird nun das Ende der
Kernkraft eingeläutet. Zum Schluss muss man sagen, dass die
Hoffnungen in diese Energieform getrogen haben. Die Atomkraft, das
war wohl ihr größtes Handicap, fand nie die volle Akzeptanz der
Bevölkerung. Am Anfang waren eher Konservative gege

Jemen: Knapp 40 Verletzte nach Zusammenstößen mit Polizei

Im Jemen sind am Montag mindestens 40 Menschen bei Zusammenstößen mit der Polizei verletzt worden. Im Nordosten der Hauptstadt Sanaa wurden Medienberichten zufolge 20 Demonstranten durch Schüsse verletzt, als sie versuchten, die Provinzverwaltung von Dschuf zu stürmen. Weiter im Osten in der Stadt Marib, eröffneten die Sicherheitskräfte das Feuer in die Menge und verwundeten 17 Menschen. Bereits am Wochenende ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Aussetzung der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Für Kritiker der Regierung Merkel ist die
gestern angekündigte Aussetzung der Laufzeitverlängerung nichts
weiter als Beschwichtigungspolitik. Eine Beruhigungspille für die
aufwallende Volksseele, die angesichts der Atomkatastrophe in Japan
die Kernkraft plötzlich viel kritischer sieht und landauf, landab auf
die Straßen geht. Ein Placebo für die Wähler, die doch bitte vor
allem beim wichtigen Urnengang in Baden-Württemberg ihr Kreuzchen an
der

Rheinische Post: Schwarz-Gelb in Angst vor dem GAU

Am anderen Ende der Welt verschieben sich die
Kontinentalplatten und in Berlin die politischen Koordinaten. Über
Jahrzehnte waren Union und FDP verlässliche Freunde der Kernkraft.
Seit Fukushima mühen sie sich verzweifelt, nicht als
"Atomkraft-Parteien" dazustehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel
empfiehlt alte deutsche Atommeiler zur Schließung, ihr Vizekanzler
assistiert: "Sicherheit hat höchste Priorität." Nach welchen
Prioritäten e