PK 1. März 2011 Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung / Gesetzesvorschläge zur Verbesserung der Schmerztherapie für Pflegebedürftige

Thema: Verbesserungen der palliativen
Schmerztherapie von Patienten in Pflegeheimen und Zuhause –
Patientenschutzorganisation präsentiert eigene Gesetzesvorschläge

Viele Schwerstkranke und Pflegebedürftige werden bei der
Versorgung mit hochwirksamen Schmerzmitteln immer noch stark
benachteiligt. Denn Ärzten ist es verboten, ihren Patienten mehr
Medikamente zu überlassen, als sie sofort verbrauchen können. Die
Konsequenz: Die Menschen müssen unnöt

Grauduszus: „Stehen wir auf, Kollegen, stehen wir endlich auf!“ / Die „Berlusconisierung“ des KBV-Systems

"Die Berlusconisierung der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung (KBV) nimmt erschreckende Formen an!" So wie der
italienische Ministerpräsident trotz massiver Kritik an seiner
Amtsführung immer wieder durch geschmeidige Gesetzes-Initiativen
bislang im Amt habe verbleiben können, öffne die jetzt in Teilen
novellierte KBV-Satzung Tür und Tor für eine Wiederwahl des ebenfalls
heftig in der Kritik der niedergelassenen Ärzteschaft stehenden
amtier

Frankreich: Sarkozy bildet nach Rücktritt von Außenministerin Kabinett um

Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy hat nach dem Rücktritt von Außenministerin Michèle Alliot-Marie sein Kabinett umgebildet. Er habe sich "gemeinsam mit Premierminister Fillon entschieden, die Ministerien neu zu besetzen", sagte Sarkozy am Sonntag. In einer Fernsehansprache erklärte der Staatschef die Neustrukturierung des Kabinetts mit den Veränderungen in der arabischen Welt. Auf den Rücktritt seiner Außenministerin ging der Staats

Staatsrechtler nennt Merkel-Äußerung Missachtung der Wissenschaft

Der Staatsrechtsprofessor Ulrich Battis hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen ihrer jüngsten Äußerungen zur Aberkennung des Doktortitels von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) scharf kritisiert. "Die Aussagen der Kanzlerin sind unglaublich", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Denn damit stellt sie die Verantwortlichkeiten auf den Kopf. Das ist Missachtung von Wissenschaft." Nicht die Politik gebe bei der Aberkennung ein

Plagiatsaffäre: Bundestagspräsident Lammert kritisiert Guttenberg erneut

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich erneut kritisch zur Plagiatsaffäre von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geäußert. Dies berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Vor Mitgliedern der rund 20-köpfigen "Arbeitsgruppe Demokratie" der SPD-Bundestagsfraktion sagte Lammert Teilnehmern zufolge am Freitagmorgen, die Affäre und ihre Begleitumstände seien "ein Sargnagel für das Vertrauen in unsere Demokr

CDU-Politiker Mißfelder weist Integrations-Forderungen der türkischen Regierung zurück

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder (CDU), hat die Forderung des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan zurückgewiesen, dass Deutschland alle Integrationsfragen mit der türkischen Regierung besprechen solle. "Die Forderung, dass wir alle Integrationsfragen mit Ankara verhandeln sollen, ist für uns kein gangbarer Weg", sagte Mißfelder der "Rheinischen Post". Er fügte hinzu: "Wir werden I

FDP-Politiker Lotter will Minister künftig vor ihrer Berufung befragen lassen

Wegen des Wirbels um die Doktorarbeit von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) fordert FDP-Politiker Erwin Lotter Anhörungen nach US-Muster. Jeder künftige Minister sollte sich vor seiner Berufung einer Ausschuss-Befragung stellen. Lotter sagte der "Bild-Zeitung": "Diese soll auch im TV übertragen werden und Lebensläufe, Ausbildungsstationen, Lücken in der Vita transparent machen." Sollte sich später herausstellen, ein Minister

Gesundheitsminister Rösler lehnt Zusagen für schnelle Arzttermine ab

Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) lehnt Pläne der Union ab, dass Kassenpatienten künftig binnen drei Wochen einen Termin beim Facharzt bekommen sollen: "Versprechen kann man viel, aber so löst man keine Probleme", sagte Rösler der Tageszeitung "Die Welt". "Eine gute Versorgungssituation kann man nicht einfach per Gesetz bestimmen." Grund für die langen Wartezeiten ist nach Ansicht von Rösler nicht der Unwillen der Ärzte