Südwest Presse: Kommentar zu Stuttgart 21

Es wird also weiter geredet. Das ist zunächst mal ein
Erfolg für den Schlichter Heiner Geißler, aber auch für Stefan Mappus
und die anderen Befürworter des Bahnhofneubaus in Stuttgart. Denn nur
wer miteinander redet, kann auch aufeinander zugehen. Insofern
dokumentieren die Fundamentalgegner, die jetzt bereits den Tisch
verlassen, dass sie nicht mehr offen sind für Argumente, sondern nur
auf Verweigerung setzen. Mappus und seine Mitstreiter können auch den

Stuttgarter Nachrichten: zur Stuttgart-21-Schlichtung:

Dass sich die Runde überhaupt zusammenfand, muss
als Erfolg gewertet werden – gemessen an der verfahrenen
Ausgangslage. Erfreulich auch, dass die Kontrahenten nicht sofort
wieder auseinanderliefen. Wichtigster Grundsatz: Reden ist Gold!
Miteinander wohlgemerkt. Mit einer wichtigen Ausnahme: Alle
Fingerfertigkeit Geißlers verhinderte nicht, dass der Vertreter der
Parkschützer den Gesprächsfaden am Ende doch kappte. Die
hartnäckigsten Gegner innerhalb des Aktionsb&u

Weser-Kurier: Zu Wulffs Russland-Reise

Bei der zweiten Auslandsreise seiner Amtszeit – die
erste führte in die Schweiz – bewies Christian Wulff, dass er auf der
internationalen Bühne staatsmännisch, mit diplomatischem Geschick und
eigenem Stil auftreten kann. Deutschlands jüngste First Lady Bettina
Wulff unterstrich dieses Bild mit ihrer natürlichen, zugänglichen
Art.

Kritische Themen wie Menschenrechte, Umgang mit der Opposition und
Chodorkowski-Prozess sprach der Bundespräsident nur hinter

WAZ: Deutsch-türkische Missverständnisse. Leitartikel von Gerd Höhler

Als CSU-Chef Seehofer vor einer Woche vor
Zuwanderung aus "anderen Kulturkreisen" warnte, meinte er auch die
Türkei. Die Reaktionen von dort waren bedacht: Lernt Deutsch, passt
euch den Sitten und Gebräuchen der Deutschen an, achtet ihre Gesetze
– so der Appell des türkischen Europaministers Bagis an seine in
Deutschland lebenden Landsleute. Das zeigt: in der Türkei, deren
Ministerpräsident Erdogan bisher die Auswanderer beschwor, nichts von
ihrer t&uuml

Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Hunger

So lange die reichen Staaten durch eine rigorose
Freihandelspolitik die Kleinbauern der knallharten Konkurrenz
riesiger Agrarunternehmen aussetzen, wird der Hunger Dauergast
zwischen Mali und Mosambik bleiben. Gerade einmal zehn Konzerne
kontrollieren heute die Hälfte des globalen Saatgut-Angebots und gar
nur vier die Hälfte des weltweiten Handels mit Agrarprodukten. Ohne
politische Flankierung wäre deren Übermacht längst nicht so groß.
1992 flossen noch 20

Neue Westfälische (Bielefeld): Korrigierte Fassung: ACHTUNG: SPERRFRIST Samstag, 16.10.2010, 5 Uhr
Vorabmeldung
Meyer-Lauber lobt NRW-Regierung

Der neue DGB-Vorsitzende in NRW, Andreas
Meyer-Lauber, hat die rot-grünen Regierung in Düsseldorf gelobt. Man
spüre kaum, " dass es sich um eine Minderheitsregierung handelt",
sagte Meyer-Lauber in einem Interview der in Bielefeld erscheinenden
Zeitung "Neue Westfälische" (Samstagausgabe), "weil sie einen sehr
starken Auftritt hinlegt." Zur hohen Neuverschuldung des Landes sagte
der DGB-Chef, die Gewerkschaften seien kein Freund der
Staatsv

Neue Westfälische (Bielefeld): Vorabmeldung:
Meyer-Lauber lobt NRW-Regierung

Der neue DGB-Vorsitzende in NRW, Andreas
Meyer-Lauber, hat die rot-grünen Regierung in Düsseldorf gelobt. Man
spüre kaum, " dass es sich um eine Minderheitsregierung handelt",
sagte Meyer-Lauber in einem Interview der in Bielefeld erscheinenden
Zeitung "Neue Westfälische" (Samstagausgabe), "weil sie einen sehr
starken Auftritt hinlegt." Zur hohen Neuverschuldung des Landes sagte
der DGB-Chef, die Gewerkschaften seien kein Freund der
Staatsv

Neue Westfälische (Bielefeld): Solarstrom
Teuer, aber lebenswichtig
HANNES KOCH

Mit den Kosten des Ökostroms ist es wie mit der
Rente. Heute nerven die Ausgaben, in 30 Jahren will auf die Einnahmen
aber garantiert niemand verzichten. Diesen Zusammenhang sollten sich
alle diejenigen klarmachen, die jetzt verlangen, die Förderung des
Ökostroms einzudampfen oder gar abzuschaffen. Gewiss: Elektrische
Energie wird teurer. Rund 60 Euro muss ein Durchschnittshaushalt im
kommenden Jahr mehr bezahlen, weil Windparks und Solaranlagen
sauberen Strom liefern. Aber

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTARE
Veränderung in der Parteienlandschaft
Explosives Gemisch
GERD LANGGUTH

Die politische Landschaft in Deutschland ist im
Umbruch. Nachdem die SPD bei den letzten Bundestagwahlen lediglich
23,0 Prozent erhielt und damit ihr schlechtestes Ergebnis in der
bundesdeutschen Geschichte einfuhr, droht jetzt auch der CDU, die
einst konstant um die 45 Prozent erhalten hatte und vor einem Jahr
wenigstens noch 33,8 Prozent erhielt, vergleichbares Ungemach. Droht
ein Ende der Volksparteien? Wir müssen zwei Großtendenzen in unserer
Gesellschaft konstatieren. Da i