Das ist ein Paukenschlag – und zwar einer, der Folgen für die gesamte Berliner Ampel haben könnte: Der Bundesvorstand der Grünen tritt zurück, allen voran die beiden Parteivorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour. Bis zum Parteitag im November führt der Vorstand noch die Geschäfte, dann soll ein neues Team ran. "Es braucht einen Neustart", sagte Nouripour am Mittwoch zur Begründung. Die Grünen hatten zuletzt Wahlen in Serie verloren, erst am
Der Personalwechsel an der Spitze wird für eine Rückkehr zu Wahlerfolgen nicht reichen. Dafür müssen sich die Grünen auf die Frage einlassen, warum sich die Ampel-Verdrossenheit bei so vielen Wählern vor allem an ihnen festmacht, warum Begriffe wie Bevormundung oder gar Gängelung so häufig mit ihnen in Verbindung gebracht werden.
Weniger Staatsgläubigkeit und Regelungswut, weniger Dogma und auch mal ein glasklares Eingeständnis – Korrekturen ink
Eine Überraschung war es schon, dass Ricarda Lang, Omid Nouripour und der Rest des Grünen-Vorstands ihren Rückzug aus der Parteiführung zum nächsten Parteitag erklärt haben: Sie wollten den Weg freimachen für einen Neuanfang. Das Gesicht des Neuanfangs soll Robert Habeck werden. Nicht an der Parteispitze, das geht bei den Grünen aus historisch-kulturellen Gründen nicht. Aber als Kanzlerkandidat. Habeck nennt das Verantwortung, der er sich stelle. Das
Kurz nach der dritten von drei desaströsen Landtagswahlen haben Omid Nouripour, Ricarda Lang und der restliche Bundesvorstand der Grünen erklärt, dass sie ihre Ämter niederlegen. Es ist ein Paukenschlag, der ihrer "geliebten Partei" in der Krise einen Neustart ermöglichen soll. Und das Eingeständnis eines Scheiterns. Die Grünen haben es unter dieser Führung nicht geschafft, in weiten Teilen der Bevölkerung als Partei wahrgenommen zu werden,
Knapp zwei Wochen nachdem der salafistische Hassprediger Leonis Hamza, alias Abdul Alim Hamza, in Abschiebehaft genommen wurde, hat der 32-jährige Kosovare Rechtsmittel beim Kölner Verwaltungsgericht eingelegt. Am vergangenen Dienstag habe der Bonner Extremist über seine Anwälte einen Eilantrag auf aufschiebende Wirkung gestellt, "zugleich hat er gegen die Ausreiseverfügung geklagt", sagte Justizsprecher Michael Ott dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (D
Datensouveränität: Die Königsdisziplin im Zeitalter der Cloud
Können Unternehmen sich tatsächlich darauf verlassen, dass public Cloud-Anbieter die ihnen anvertrauten Daten sicher aufbewahren und geltende Vorschriften einhalten? Vielleicht – vielleicht aber auch nicht. Jüngste Berichte zumindest legen nahe, dass einige der größten Cloud-Anbieter nicht garantieren können, dass sensible Unternehmensdaten zuverlässig "In-Country" verbleib
Künstliche Intelligenz gilt als größte Innovation der letzten Jahre. Nun wird sie immer öfter selbst zum wichtigen Faktor in der Innovationsentwicklung. Eine Studie von 3M zeigt: Bereits heute nutzen 21 Prozent der Mitarbeitenden KI unterstützend zur Ideenfindung. In Zukunft könnte sich diese Zahl fast verdoppeln: Rund 38 Prozent glauben, dass KI perspektivisch kreativen Prozessen nutzen wird.
Während Künstliche Intelligenz (KI) bisher noch häufig f
Am 30. September 2024 feiert REFA sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festakt in Neubrandenburg. Der REFA-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern unter dem Vorsitz von Prof. Jan Sender (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Andreas Dikow (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied) hat 600 Gäste zu einem abwechslungsreichen Programm eingeladen, das die Geschichte der Institution sowie die Zukunft der Arbeitswelt beleuchtet.
Die Veranstaltung beginnt mit Betriebsbesichtigungen bei Weber Fo
Die Deutschen werden beim Wocheneinkauf immer mehr zum Lebensmittelretter. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die Kaufland anlässlich der bundesweiten Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung in Auftrag gegeben hat. Jeder Zweite kauft demnach bewusst regelmäßig Produkte, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) zeitnah endet. Und bei Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern greift jeder Vierte regelmäßig zu. Trotzdem landen in jedem 2. H
Der steigende Anteil von grünem Strom ist gut und wichtig, doch ein Großteil der Endenergie wird im Wärmesektor verbraucht: Da Gebäude in Europa für 40 Prozent unseres Energieverbrauchs und 36 Prozent unserer CO2-Emissionen verantwortlich sind, liegt eine der größten Herausforderungen in der klimafreundlichen Versorgung mit Wärme. Auch die Industrie als zweitgrößter Verursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland trägt eine immense