Bemerkenswert ist, mit welcher Ausdauer die neue
Regierung und die sie tragende Parlamentsmehrheit in Athen das Thema
Reparationen immer wieder auf die politische Agenda setzen – wohl
wissend, dass sie damit in Berlin wenig Widerhall finden werden und
die Bereitschaft der Deutschen nicht gerade befördern, ihnen in der
akuten Finanzkrise entgegenzukommen.
Auch der gerade eingesetzte Untersuchungsausschuss, der die
Verursacher dieser Finanzkrise benennen soll, dient dem Versuch,
Sch
Die Zahl der Übergriffe wächst nicht durch
Zufall. Die Grenzen zwischen Drohungen und lebensgefährlichem Hass
sind fließend, wie das Beispiel Tröglitz zeigt. Seit letzten Herbst
wird eine antiliberale Debatte über angebliche Benachteiligungen
geführt, in der es um Verlustängste geht: Verlust an Wohlstand, an
nationaler Identität, an Deutungsmacht. Und diese Debatte verroht
zusehends mit den "Spaziergängen" der Pegida und in den
i-SOLUTIONS Health und InterSystems erneuern ihren Partnervertrag zur Integration des Datenbankmanagementsystems InterSystems Caché® in das Labor-Informationssystem LabCentre von i-SOLUTIONS Health. Die tiefe Integration beider Systeme ermöglicht die Bereitstellung flexibler Lösungen für das Labormanagement. Im Rahmen der i-SOLUTIONS Health Entwicklungsplanung für neue Labor- und Pathologiemodule wird LabCentre zudem um weitere bewährte InterSystems Tech
Wie in Tröglitz, dem jüngsten Schauplatz
fremdenfeindlicher Exzesse, haben sich auch hier Unwissen, ein
diffuses Unbehagen und fehlende Aufklärung zu einem gefährlichen
Cocktail gemischt. Fast ein Vierteljahrhundert nach den
Brandanschlägen von Lichtenhagen und Mölln schwappt eine neue Welle
der Ausländerfeindlichkeit durch die Bundesrepublik.
"Der Fall Tröglitz, wie auch vorangegangene
Brandanschläge auf Asylbewerberheime, zeigen in beklemmender Weise,
dass der Rechtsextremismus eine brandgefährliche Erscheinung bleibt.
Steigende Flüchtlingszahlen dienen rechten Hetzern dazu, ihre Parolen
zu verbreiten, die wie Brandbeschleuniger wirken. Dem muss die
Politik stärker begegnen – mit Entschlossenheit einerseits und mit
Aufklärung und Dialogangeboten rund um das Thema Flüchtlinge
andererseits
Warum engagieren sich so wenige junge Menschen
für das Land, in dem sie leben – sei es durch die Abgabe ihrer
Stimme oder durch das Mitwirken in einer Partei? Das Problem ist
nicht ihre angebliche Politikverdrossenheit. Das Problem liegt bei
den Parteien selbst. Sie verharren in ihrem Trott, haben Angst, etwas
Neues zu wagen. Alte Wähler womöglich zu vergrätzen, um neue zu
gewinnen. Dass der Wille zur Modernisierung in Verbünden von
überwiegend älteren
Niemand muss zur Rettung des Abendlandes
protestierend auf die Straße gehen. Es würde reichen, ein Stück
Abendland zu akzeptieren. Der Karfreitag nimmt niemandem etwas. Er
könnte der Gesellschaft aber einiges geben und sei es nur das Gefühl,
dass "stille Tage" mit ganz anderer Wucht unvermittelt über sie
hereinbrechen können, wie erst jüngst die Tragödie in den Alpen
erfahrbar gemacht hat.
Der erste wichtige Schritt ist getan. Und sollte
aus den mühsam ausgehandelten Eckpunkten der Atom-Gespräche mit dem
Iran im Juni tatsächlich ein solides Abkommen hervorgehen, wird man
das Ergebnis zu Recht als historisch werten dürfen. So sieht es
Barack Obama schon heute, der seit Beginn seiner Präsidentschaft
hartnäckig auf diesen Kompromiss hingearbeitet hatte. Bomben, mehr
Chaos und möglicherweise ein neuer Krieg wären die Alternativen. Der
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