Deutschlands größter Fernsehkonzern Pro Sieben Sat 1 hat sich exklusiv die Filme und Serien des größten Hollywood-Studios Warner Bros. gesichert. Damit haben die Münchener den Erzrivalen RTL ausgestochen, wie der Verhandlungsführer von Pro Sieben Sat 1, Rüdiger Böss, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) bestätigte. Der mehrjährige Lizenzvertrag sichert dem Unternehmen zahlreiche Kinofilme. Darunter sind die Fortsetzung von "Sup
Bundespräsident Christian Wulff hat wie ursprünglich angekündigt zahlreiche Anfragen sowie deren Antworten zu seiner Affäre vorgelegt. "Alle Fragen sind nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet worden", erklärte Wulffs Anwalt Gernot Lehr. Die Veröffentlichung war von Wulffs Anwälten zunächst wegen der "anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht" abgelehnt worden. Daraufhin entbanden mehrere Zeitungen Wulff von der Pflicht, ihre Recherche-
Ist es auch Wahnsinn, hat es doch den Segen des
Bundesverfassungsgerichts. Die Idee, der Staat dürfe aus
Kostengründen und zur Effizienzsteigerung selbst seine ureigenen
Aufgaben an Private delegieren, selbst Gefängnisse ließen sich als
Profit-Center betreiben, hat sich längst als Irrlehre
herausgestellt, aber vor dem höchsten deutschen Gericht hat sie
Bestand. Die Delegation staatlicher Aufgaben auf Private war in den
meisten Fällen problematisch
Knapp 10 000 militante Neonazis gibt es in
Deutschland. Dass sie nun in einer eigenen Verbunddatei erfasst
werden, ist notwendig. Ja, es ist überfällig. Zu lange fehlte es
generell an der Bereitschaft der Sicherheitsbehörden von Bund und
Ländern, miteinander zu kommunizieren, und dort, wo sinnvolle
Reformen des Föderalismus an Machtpolitik scheitern, durch
freiwillige Kooperation nachzuhelfen. Die Verbunddatei beweist: Wo
ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Die einst so beliebten Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze und Bundesobligationen haben unter Privatanlegern kaum noch Freunde: Im vergangenen Jahr steuerten Kleinsparer lediglich 0,7 Prozent zur Schuldenfinanzierung des Bundes bei. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagsausgabe) unter Hinweis auf aktuelle Zahlen der Finanzagentur des Bundes. Von dem Ziel, den Privatkundenanteil bis 2013 auf drei bis fünf Prozent zu erhöhen, sei das Bundesfinanzminist
Die Berufsschulen werden nach Ansicht der Arbeitgeber in der Bildungsdebatte "oft zu wenig beachtet". Angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels und des wachsenden Trends zur akademischen Ausbildung dürften sie jedoch nicht länger ein "Nebenkriegsschauplatz" sein, fordert die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in ihrem neuen Konzept "Berufsschule der Zukunft", das dem "Handelsblatt" (Donnerstagausga
Im Ausschuss für Bildung, Forschung und
Technikfolgenabschätzung fand am Mittwoch ein Fachgespräch zur
Einführung eines "dialogorientierten Zulassungsverfahrens" statt.
Hierzu erklärt der bildungspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht:
"Die vom Bund finanzierte Hochschulzulassungssoftware läuft
einschließlich ihrer Schnittstellen einwandfrei. Allein auf Seiten
der meisten Hochschulen und bei den dortigen S